INTERVIEWS MIT FANARTLERN 2019 #1

- Collab zwischen Adurna und Noxa -


INTERVIEWS MIT FANARTLERN 2019 #1


Liebe Fanartler,


heute möchte ich euch das erste Interview des Jahres vorstellen, von denen es zukünftig noch einige mehr geben wird. Dabei wird ein genaues Auge auf die User gelegt, die im Bereich aktiv sind und uns sicher ein paar interessante Geheimnisse von sich verraten können. ;) Gleichzeitig möchte ich euch durch die Interviews eine Möglichkeit geben, die ein oder andere Person auf diese Weise besser kennenzulernen. Deswegen dürft ihr mir zu jeder Zeit Vorschläge unterbreiten, über welche Person ihr gerne mal ein Interview lesen wollt.

Die Ersten, die mir Rede und Antwort stehen müssen, sind Noxa und Adurna - unsere beiden Moderatorinnen des Bereiches. Aber nicht nur das Team des Fanart -Bereichs ist vor mir unsicher, natürlich werde ich mich mit Freuden auch auf die User stürzen, die sich im Bereich herum tummeln. Passt nur auf, wen ich mir als nächstes schnappe. ;)



»Liebe Noxa und liebe Adurna , um den Usern zu zeigen, wer ihr beide eigentlich seid, würde ich euch bitten, den jeweils anderen in 2 bis 3 Sätzen kurz vorzustellen.«


Who is Adurna?
Adurna kennenzulernen, dürfte wohl für die meisten ganz spannend sein, da sie noch nicht so lange Mod im Fanart-Bereich ist. Sie ist quasi eine Spriting-Oma, deren Herz aber in Wirklichkeit auch im Fanart-Bereich verankert ist. Sie ist sehr schüchtern, deswegen ist sie auch diejenige von uns, die mehr "behind the scenes" werkelt. Aber sie kriegt immer alles direkt mit und schreibt mir dann "öhm Noxa, guck' mal" und ich so "häää, was passiert schon wieder?", von daher ist ihr scharfes (Aquana-)Auge immer einen Schritt voraus. :D

Ich weiß nur, als Noxa wieder aktiv wurde, dachte ich mir nur: "Oh Gott, wer ist die denn und woher kennen die alle?" Im Endeffekt ist sie aber eine ganz liebe Seele und ich bin wirklich froh, dass ich sie vor allem auch privat kennenlernen durfte.

Ohne sie wäre ich wahrscheinlich manchmal ziemlich aufgeschmissen, weil sie einfach mehr Erfahrung mit Userkontakt hat, als ich es tue und sie weiß eigentlich immer auf alles eine Antwort.


»Seit wann seid ihr im Fanart-Bereich unterwegs und was hat euch dazu motiviert, diesen Bereich dauerhaft als normale User unsicher zu machen?«

Hehe, das ist eine sehr gute Frage. Tatsächlich bin ich schon seit Oktober 2010 mit einer Galerie im Fanart-Bereich vertreten und habe diese aus nostalgischen Gründen bis heute beibehalten. Ich komme halt wirklich aus dem tiefsten Kaff im Nirgendwo, hatte schon immer Interessen wie Zeichnen und Videospiele und dann habe ich mich halt tierisch gefreut, Menschen mit den gleichen Interessen im BisaBoard, und eben besonders im Fanart-Bereich, kennenzulernen. Ich war zwar der größte Noob ever und meine zeichnerischen Anfänge waren holprig, aber mir hat es einfach extrem viel bedeutet, dass meine Ideen anderen auch gefallen und somit nicht völlig belanglos sind. Diese Liebe zum Fanart-Bereich hält bis heute an und besonders Aktionen und Wettbewerbe motivieren mich stets, am Ball zu bleiben. :3

Ich kann nicht ganz einschätzen, ab wann ich im Fanart-Bereich unterwegs war, weil ich meine Galerie erst im Herbst 2013 eröffnet habe, kann mir aber durchaus vorstellen, dass ich vorher schon regelmäßig rein gesehen habe.

Nachdem ich ja sofort im Spriting-Bereich heimisch wurde, war es irgendwie auch naheliegend für mich, auch dort herum zu geistern, wo man übers Zeichnen reden kann.

Über die Jahre habe ich dann immer mehr Spaß am Zeichnen gefunden (grade nachdem ich mein erstes Grafiktablett bekommen hatte) und weniger am Spriten, bis ich dann komplett auf FanArt übergesprungen bin.

Da ich seit Jahren nun regelmäßig zeichne, hatte ich auch immer einen Grund, um im Bereich aktiv zu bleiben, vor allem, weil ich mit der Zeit tolle Leute kennengelernt habe.


»Wenn ich mir euch beide mal genauer betrachte, dann fällt auf, dass du – Noxa – eher traditionelle Medien benutzt und du – Adurna – lieber digitale Bilder malst. Wie seid ihr zu eurer favorisierten Richtung gekommen?«


Das kann ich sehr einfach beantworten: Ich bin ein sehr pragmatischer Mensch und mache alles gerne, was man mit den Händen machen kann. Klar, beim Digitalen braucht man auch ein feines Händchen, aber meiner Meinung nach muss man da auch sehr viel technisches Verständnis haben und sich in ein Programm reinfuchsen wollen. Dafür hatte und habe ich keine Geduld, daher hab ich mich auch nie vom Traditionellen wegbewegt. Ich mag es einfach total, das leere Blatt vor mir zu haben, das Bild zu planen, vorzubereiten und zu schauen, ob es funktioniert. Dieses traditionelle Werkeln beinhaltet also viel von dem, wieso mir Malen so viel Spaß macht, daher wollte ich diesen großen Teil auch nicht missen. Außerdem liebe ich es auch, verschiedene Medien auszuprobieren. Zwar male ich eigentlich fast nur noch mit Aquarell, aber ich wage mich gerne auch mal an Copics, Acryl oder Ähnliches ran. Diese Motivation würde mir bei Programmen einfach fehlen.

Ich hab damals auch mit traditionellem Zeichnen angefangen, hatte aber immer arge Probleme damit, auf Papier zu zeichnen, da ich eine recht zittrige Hand habe und man einmal gemachte Fehler nicht mehr rückgängig machen kann (zumindest meistens nicht ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen). Zudem haben mir einfach die Utensilien gefehlt. Ich hatte kaum verschiedene Farbauswahl, kein gutes Papier etc. und das Geld, um mir ständig neue Dinge zu kaufen, hätte ich auch nicht gehabt.

Der Ausschlag gebende Punkt war aber tatsächlich, dass ich schon immer viele Speedpaints geschaut habe, genauso wie Fananimationen zu Warrior Cats. Dadurch kam ich dann auch ziemlich schnell zu meiner Faszination vom digitalen Zeichnen.

Weihnachten 2013 hab ich mir dann ein Grafiktablett gewünscht und Weihnachten 2014 angefangen digital zu zeichnen. Der Vorteil ist halt einfach, dass man jede Farbe zur Verfügung hat, verschiedene Utensilien benutzen kann, Layer hat, die einem das Ganze vereinfachen, Fehler rückgängig gemacht werden können, etc.

Man muss natürlich viel üben und sich mit den Programmen zurechtfinden, damit man weiß, welche Funktionen es gibt und wie man sie bestmöglich nutzen kann, aber das macht meiner Meinung nach einfach den Reiz am digitalen Zeichnen aus.


»Habt ihr Wünsche bzw. spezielle Ziele, wo ihr mit eurer Kunst noch hin wollt? So a la Verbesserungen, besondere Projekte oder einfach nur nach Lust und Laune malen?!«


Also bei mir ist ganz klar, dass ich meine Kunst nicht zum (Haupt-)Beruf machen möchte, weil ich in der Regel auch nur Motivation für die Dinge habe, auf die ich Lust habe, was bei Aufträgen ggf. nicht immer der Fall wäre. Da ich aber Sozialpädagogik studiere, schließe ich mögliche Anknüpfungspunkte in Richtung kreatives Arbeiten mit Menschen nicht gänzlich aus. Mein Live-Long Goal war immer, mal ein Kinderbuch zu illustrieren, was ich dann meinen eigenen Kindern vorlesen kann. Vielleicht wird das ja in diesem Leben noch was. :D Zwei konkretere Projekte sind bei mir gerade aber auch in der Planung, einmal ein Memory-Spiel und ich darf in der Stadt eine Wand mit eigenen Motiven gestalten.

Und klar, verbessern möchte ich mich bestenfalls immer weiter, gerade in Richtung Hintergründe und menschliche Proportionen ist noch viel Luft nach oben. Wäre natürlich auch praktisch, wenn nicht immer alles nur cute wäre, was ich male, aber das klappt nie so gut, haha. Insgesamt möchte ich mit der Zeit immer selbst- und stilsicherer werden, sodass ich einfach die Richtung finde, mit der ich zufrieden bin.

Ich möchte auf jeden Fall, dass meine Bilder noch '"professioneller" werden. Am liebsten würde ich gerne in sone malerische Richtung gehen, das ist z. B. so ein Artist, der mich inspiriert und in dessen Richtung ich auch ungefähr gern gehen möchte.

Außerdem möchte ich mit meinen Motiven vielfältiger werden; Menschen, Landschaften, verschiedene Stile wie cartoonisch oder realistisch weiter ausbauen und üben.

Sicher ist, ich will nicht auf meinem momentanen Stand sitzen bleiben, sondern meine Fähigkeiten so gut wie möglich ausbauen.


»Ihr beide habt da schon echt tolle Ansätze und seid auch schon auf einen richtig guten Weg, wenn ich mir eure Bilder so anschaue. Aber gab oder gibt es einen oder mehrere besondere Künstler, die euch selbst in eurer Kunst (und vielleicht auch in der Kindheit) stark geprägt hat/haben und wo findet ihr allgemein eure Inspiration für eure Bilder? Adurna hat dahingehend schon ein bisschen was angedeutet.«


Ehrlich gesagt ändert sich das bei mir immer sehr schnell, je nachdem was mich gerade bewegt. Aber es gibt natürlich viele Künstler - digital wie traditionell - die ich sehr bewundere. Seit langem schmachte ich ja für die Werke von Drachenmagier, da sie so wundervoll mit traditionellen Medien umgehen kann und ihre Fabelwesen auch einfach inspirierend sind.
In Sachen Comic-Styles liebe ich besonders Skottie Young, da ich auch zwei Comics besitze, die er gezeichnet hat bzw. wo er mitgewirkt hat. Ich liebe einfach diese dynamischen Lines, die Cuteness, die aber trotzdem nicht nur süß aussieht, und dass er auch oft einfach das malt, worauf er Bock hat, ist echt motivierend.

In Richtung Charakterdesign und Umsetzung ist auch Florian Satzinger ein großes Vorbild, da seine Figuren so viel Herzlichkeit und Lebendigkeit versprühen. Seine Bilder geben einem einfach ein gutes Gefühl und das würde ich mir auch für meine Werke wünschen.
Aber zu sehr versuche ich mich auch nicht mit aktuellen Artists zu "belagern", da das natürlich auch ein Dämpfer sein kann. Es ist einfach meiner Meinung nach doch noch ein großer Unterschied zwischen Hobby und Professionalität.


»Vielen Dank für eure interessanten Antworten. Es ist bemerkenswert zu sehen, in welch unterschiedliche Richtungen es euch zieht und von welchen Künstlern ihr euch inspirieren lasst. Kommen wir nun zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Der Arbeit im Fanart-Bereich des Bisaboards! Ihr beide seid Moderatoren des Bereiches – Noxa schon länger als Adurna. Als Erstes möchte ich (und sicher auch alle Leser) von euch wissen, was euch dazu bewegt hat, euch dem Team anzuschließen. Welche Motivation steckt dahinter?«


Ich war ja schon mal um 2011 rum im Team und damals habe ich wirklich mit voller Leidenschaft meine Zeit ins BisaBoard investiert. Dann war ich einige Zeit abwesend aus privaten Gründen und hab auch das Team verlassen. Aber dann habe ich den ganzen Bereich irgendwie vermisst, weil ich es am Fanart-Bereich so schätze, dass er eher klein ist und man auch aufeinander eingehen kann. Man kann auch zusammen kleine Aktionen starten und es herrscht imo kein so großes Konkurrenzdenken. Bei Social Media und dem ganzen Kram kriegt man so selten mal ein nettes Wort zu hören, daher hat es mich dann auch wieder hierher zurück verschlagen.
In beiden Fällen als ich Moderator wurde, hatte ich das irgendwie nicht auf dem Schirm, aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben. Besonders liebe ich die Organisation und Planung rund um die Saison, was glaube eher selten ist. :'D Von daher passt es einfach.

Puh, pauschal lässt sich tbh nicht mehr ganz sagen, was mich dazu getrieben hat, ins Komitee zu kommen.

Nachdem ich das Spritingteam verlassen hatte, war mein einziges Interesse tatsächlich nur noch der FanArt-Bereich. Nachdem ich lange Zeit auch intern mit zugeschaut habe (wenn ich das extern überhaupt sagen darf lmao), wollte ich einfach versuchen, bei der damaligen Bewerbungsphase mit aufgenommen zu werden.

Hat dann tatsächlich auch geklappt und seitdem wirke ich auch im FanArt Team mit. Muss auch sagen, dass der FA-Bereich mein einziges Herzblut im BB ist und ich froh bin, wenn ich weiterhin Spaß am Posten im Bereich haben kann.

Grade durch meine Aufnahme ins Komitee bin ich besser mit dessen Mitgliedern in Kontakt gekommen und schreibe auch mit manchen echt gerne privat. (Wäre so vielleicht gar nicht passiert, weil ich doch ein ziemlich zurückhaltender Mensch bin, haha.)


»Habt ihr persönlich ganz besondere Ziele oder Projekte, die ihr gerne 2019 für den Fanart-Bereich angehen und umsetzen möchtet?«


Puh, gute Frage. Konkrete Projekte hab ich bisher noch nicht geplant, weil ich da auch immer offen für Ideen aus dem Komitee bzw. von Seiten der User bin. Ist mir irgendwie lieber, als wenn man alles schon zu sehr gedanklich durchtaktet. Aber mein Hauptziel dürfte sein, die Fanart-Saison 2019 gemeinsam mit dem Komitee wieder sehr umfangreich und attraktiv zu gestalten, sodass einfach möglichst viele Spaß daran haben können. Und an mich habe ich den Anspruch, trotz Bachelorabeit im Herbst aktiv zu bleiben. :')


»Wie schwer oder anstrengend findet ihr es, euer privates Leben mit dem Job im Bisaboard in Einklang zu bringen?«


Anstrengend ist vielleicht das falsche Wort, da der Fanart-Bereich quasi wie ein Hobby von mir ist, also es macht mir einfach auch sehr viel Spaß. Und in der Regel kriege ich das auch gut balanciert, aber wenn extrem viel im RL ansteht - wie auch aktuell bei mir in der Uni und auf der Arbeit - dann verpeile ich es total, mich um BisaBoard Sachen zu kümmern. Nicht weil ich die nicht machen will, sondern weil ich dann einfach keinen Kopf dafür habe und selbst abends meistens nur noch wie eine Leiche auf dem Sofa liege :'D. Zeitmanagement war leider noch nie eine meiner großen Stärken.

Bei mir lässt sich das so pauschal nicht sagen, da es immer drauf ankommt, wie die Wochen bei mir gestrickt sind und wann und wie lange ich Freizeit habe.

Wenn ich jetzt jeden Tag knappen Schichtwechsel habe (sodass ich grade so die Ruhezeiten einhalten kann), hab ich meistens nur 2-3 Stunden wirkliche Freizeit zwischen den Schichten, den Rest schlafe ich dann. Oder aber ich hab Schule und Schulungen, auf die ich mich vorbereiten muss, da kann es schon manchmal vorkommen, dass ich nur ins BB schaue, vielleicht irgendwas sehe, worauf ich eigentlich noch antworten sollte, es aber über den Tag wieder vergesse.


Als Job würde ich das BB tbh nicht wirklich bezeichnen. Ich mag einfach den Bereich und die Leute, die ich kennengelernt habe und möchte deswegen etwas dazu beitragen.


»Das ist eure Chance! Sagt doch beide mal ganz frei heraus, was ihr euch von der Userschaft des Fanart-Bereiches wünschen würdet! :)«


Ich würde mir weiterhin einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander wünschen. Und ich hoffe natürlich, dass viele rege an den Aktionen, Angeboten und Diskussionen teilnehmen werden. Denn erst dadurch lebt ja schließlich ein Bereich :3

Eigentlich sollte jeder frei entscheiden können, wie und was er in unserem Bereich so macht.

Am liebsten hätte ich halt, dass alles weiterhin friedlich bleibt, die Leute sich gut verstehen und wir viele alte und neue Gesichter im Bereich sehen können.


»Vielen lieben Dank an euch beiden für die sehr interessanten Antworten!«


Das Interview kann auch im passenden Thema im Fanart-Bereich nachgelesen werden. Dort hat auch jeder die Möglichkeit, den interviewten Personen noch zusätzliche Fragen zu stellen. :)