Bär, Vogel und ich | Videospielscheiß #02

Nachdem ich in den vergangenen Artikeln über einige Kindheitserinnerungen geschrieben habe, widme ich mich heute mal dem Spiel Banjo-Kazooie allein.


Dieses Spiel habe ich kurz nach meinem Geburtstag im Jahre 2002 bekommen. Die Nintendo 64 hatte ich da noch nicht einmal einen Monat. Zu sehen auf der Verpackung waren ein Bär und ein Vogel und ich dachte mir: „Das muss ich sofort spielen“. Also habe ich meine Eltern angefleht. Und dann bekam ich dieses Spiel auch sehr schnell. Ich setzte mich an die Konsole und fing an zu spielen.


Und was soll ich sagen? Es hat wirklich riesigen Spaß gemacht. Die Welten sind geil designt, es gibt richtig viel zu sammeln, die Welten sind ziemlich offen und können erkundet werden und überall gibt es was mitzunehmen. Am meisten gecatcht hat mich aber die Musik. Diese stammt von Grant Kirkhope und die fand ich cool.

Die Charaktere und viele Gegenstände konnten sprechen und haben seltsame Laute von sich gegeben, was ich richtig witzig fand. Ich weiß gar nicht mehr, ob ich das Spiel beim ersten Durchspielen direkt zu 100 % gespielt habe. Wahrscheinlich eher nicht, da einige Passagen im Spiel zumindest als Kind nicht leicht waren. Und alles zu sammeln, war auch kein Zuckerschlecken. Aber ich habe es geliebt.


Meine Lieblingswelt in dem Spiel ist die fünfte Welt, der Freezeezy Peak. Könnte vielleicht daran liegen, dass ich Weihnachten sehr mag. Aber auf die zweite Welt, der Treasure Trove Cove gehört zu meinen Lieblingswelten in dem Spiel. Eine Welt, die ich nicht mag, gibt es nicht.


Das Quiz am Ende des Spiels betrachte ich noch heute als eines der innovativsten und genialsten Spieleideen überhaupt. Der Spieler wird im Endeffekt geprüft. Hat er das Spiel erlebt und nicht einfach nur gespielt? Hat er sich mit dem Spiel auseinander gesetzt? Was weiß er alles über das Spiel? Ziemlich viele verschiedene Fragen werden hier gestellt, wie zum Beispiel: „Rate schnell und sei nicht bang, wer gibt von sich diesen Klang?“ und dann fängt ein Charakter an zu sprechen und man muss wissen, welcher es ist.


Natürlich habe ich das Spiel nicht immer alleine gespielt, sondern auch mit Freunden, wobei dann natürlich nur einer von uns gespielt hat, während die anderen zugesehen haben. Und natürlich haben wir uns abgewechselt, hin und wieder gab es Streit: „Wer spielt als nächstes?“ – „Ich!“ – „Aber du warst doch gerade erst dran“ – „Stimmt nicht“ – „Stimmt wohl“, aber das gehörte dazu.

Wir haben uns den Herausforderungen des Spiels zusammen gestellt. Während der eine gezockt hat und irgendwo mal nicht weiter kam, haben die anderen Tipps gegeben, geholfen und selber auch mal den Controller übernommen.


Dieses Spiel gehört bis heute zu meinen Lieblingsspielen. Trotzdem mochte ich lange Zeit Super Mario 64 mehr, warum weiß ich auch nicht. Aber das hat sich jetzt geändert. Mit Banjo & Kazooie habe ich mehr erlebt als mit Super Mario 64 und mittlerweile mag ich dieses Spiel um einiges mehr.

Doch der Nachfolger sollte noch besser werden. Es ist mein absolutes Lieblingsspiel of all time und das werde ich im nächsten Artikel vorstellen. Das war es an der Stelle.


Vielen Dank fürs Lesen.


~ Macks