Der Blog

Willkommen an alle, die sich hierher verirrt haben!

Dies ist der einzige Artikel dieses Blogs, den ich tatsächlich für euch schreiben werde (zumindest ist so der Plan, aber sowas kann sich ja immer ändern). Ich möchte euch nämlich gerne erzählen, warum ich das hier mache. Das ist so gesehen die Einleitung zu allem, was noch kommen wird.

Ich hatte schon länger überlegt, einen Blog zu starten. Ich wollte gerne meine Gedanken festhalten, wenn mein Zug mal wieder Verspätung hat oder ich gerade ein Buch beendet habe, über das ich unbedingt etwas loswerden muss. Wenn hier wirklich irgendjemand ist, den das interessiert: Super! Ich freue mich immer unglaublich, wenn das, was ich tue, irgendeinen Eindruck auf andere macht. Ist es nicht das, was wir alle wollen, anerkannt zu werden und in Erinnerung zu bleiben? Ich zumindest würde mich sehr darüber freuen, wenn all das, was in meinem Kopf tobt, auch anderen etwas zeigen kann. Oder sie einfach unterhält. Oder irgendwas. Vielleicht ist das etwas egoistisch, aber ich bezweifle, dass irgendwer in diesem Falle (oder in einem anderen) nicht vielleicht auch ein bisschen egoistisch ist. Und ich glaube nicht, dass es etwas Schlimmes ist. Es ist natürlich. Wie sollten wir sonst überleben? Und nein, all das widerspricht absolut nicht dem ersten Absatz. Denn auch wenn ich weiterhin mit jedem Artikel hoffen werde, dass ihn jemand liest und gut findet - das werde ich niemals abschalten können - so möchte ich sie doch hauptsächlich für mich schreiben. Ich möchte für mich meine Gedanken ordnen und irgendwann zurückkommen können, meine alten Artikel lesen und in Erinnerungen schwelgen. Gerade heute habe ich die Abgaben zu BisaBoard-Leben gelesen und war spontan wieder im BisaBoard von 2014. Das ist eine Sache, die ich an diesem Forum so schätze.

Was erwartet euch nun also, solltet ihr euch entschließen, ab und zu in diesen Blog zu gucken? Nun alles. Oder nichts. Ich haben nicht vor, eine bestimmte Richtung zu verfolgen. Also werdet ihr hier Gedanken zu Büchern, Liedern, Filmen, Serien oder einfach meinem Leben finden, je nachdem, was ich gerade gewillt bin, zu teilen. Rachel Platten hat in ihrem "Fight Song" eine wundervolle Stelle: "And all those things I didn't say / wrecking balls inside my brain" (Der Ganze Song ist sehr toll, also hört ihn euch an, wenn ihr ihn noch nicht kennt. Und wenn ihr ihn kennt, dann hört ihn euch nochmal an, er ist toll! ;3) Auf jeden Fall geht es mir manchmal so. Es passiert durchaus, dass ich in solchen Situationen Lieder schreibe, um alles rauszulassen und mich zu beruhigen, aber manchmal passt das einfach nicht so. Und es stimmt, dass es einem einfach besser geht, wenn man alles einmal rausgelassen hat. Dann hat man halt keine Abrissbirnen mehr im Kopf. Und deshalb möchte ich das für mich machen. Ich möchte über das Buch sprechen, das ich in zwei Tagen verschlugen habe und nicht gehen lassen konnte, ich möchte über ungewürdigte oder zu wenig gewürdigte Weihnachtsfilme sprechen und darüber, wie sehr die Deutsche Bahn mich nervt. Und über so viel mehr. Ich möchte alles mit euch teilen, was irgendwie aus meinem Kopf muss oder möchte. Ihr könnt es euch durchlesen, wenn ihr wollt, oder es sein lassen, wenn nicht. Ich werde sicherlich nie aufhören, auf die Aufrufzahl zu schielen und zu hoffen, dass ich jemanden mit meinen Gedanken erreiche oder von mir aus nur unterhalte, aber ich werde mein Bestes geben, dass das nicht wichtig sein wird.

Dies wird ein Blog über alles - oder zumindest einiges - was gewesen war. Es wird nicht immer aus dem Titel ersichtlich sein, um was es gehen wird, aber er wird sagen, was war. Es war der Blog. Und es wird noch vieles sein. Mal sehen, wann ich es das nächste Mal schaffen werde, meine Gedanken niederzuschreiben.

Hoffentlich bald.

Seelentau