Die BB-Gangs

Schon seit Anbeginn der Menschheit gab es Personen, die sich vorrangig dadurch auszeichneten, dass sie nur in der Gruppe stark waren. Dieses grundlegende Defizit an sozialen Fähigkeiten hat über die Jahrhunderte dazu geführt, dass seltsame Verbände von diesen Leuten entstanden, wobei alles mit dem Big Gangbang angefangen hatte. Nun ist es auch unlängst im BisaBoard dazu gekommen, dass eine andere Gangart eingelegt wurde. Wer sind die Mitglieder der beiden jüngst gebildeten Gangs? Was wissen Sie? Und vor allem: Was wollen sie überhaupt, verfluchte Hacke?


1. Die PinguingÄng

Ein Verband von flug- und auch sonst unfähigen Vögeln, die ihr Turf unter anderem in der eisigen Kälte der Antarktis aufgeschlagen haben. Nach jahrelangen blutigen Kämpfen haben sie es geschafft, ihre früheren Rivalen, die Eisbären, vom Südpol bis an den Nordpol zu verdrängen und somit auf die größtmögliche Distanz zu halten. Ihr Erkennungsmerkmal ist eine besondere Art der Begrüßung, auch „Pinguingruß“ genannt. Kommunistische Vertreter der Gang sagen während der Durchführung des Grußes „Reich die Flosse, Genosse!“, wobei es kaum politisch derart orientierte Gangmitglieder gibt. Stattdessen ziehen sie es meistens vor, einfach mit dem Strom zu schwimmen.

Ihre Freizeit verbringen die frechen Vögel vorrangig damit, sich organisierten Diebstählen zu widmen, die sie auch als „Fischzüge“ bezeichnen. Darüber hinaus gucken sie gerne Happy Feet oder Könige der Wellen und hören die Musik von Der Obercoolen Südpolgang, als deren geistige Erben sie sich verstehen. Bemerkenswert ist die starke Bindung zwischen den einzelnen Bandenmitgliedern: Zum Schutz vor der antarktischen Kälte rücken sie stets eng zusammen, was auch zur Folge hat, dass Ausgestoßene alleine erfrieren müssen. Trotz dieses eisigen Zusammenhalts gelangen der Polizei einige wichtige Schläge gegen die kriminelle Vereinigung, da deren Mitglieder nie ihren Schnabel halten können.


2. Die Ponygang

Die Vereinigung der unsympathischen Vierbeiner wurde als Gegengewicht zur oben benannten PinguingÄng gebildet und darf somit folgerichtig als billige Imitation von deren Konzept aufgefasst werden. Ihre Mitglieder akquiriert die Bande vorrangig vor Friseursalons, während die zugehörigen Reiter für einen Moment weg sind.

Es zeigt sich also, dass man mit diesen Pferden Pferde stehlen kann, wobei allerdings zu erwähnen ist, dass es sich bei ihnen nicht um richtige Zossen, sondern lediglich um ein paar popelige Ponys handelt. Entsprechend muss man vor ihnen auch keine Angst haben, denn alles, was sie tun, ist, vor Apotheken zu kotzen, sich gegenseitig ins Maul zu schauen und ansonsten sehr viel vom Pferd zu erzählen, was der Polizei die Verhöre regelmäßig erschwert. Darüber hinaus spielen sie Polo, ohne die Regeln zu kennen, und lehnen die Reiterstellung als Zeichen von Unterdrückung ab.

Ansonsten prahlt die Gang regelmäßig damit, wie viele Pferde- bzw. Ponystärken sie hat und lauscht gerne entweder Bibi-und-Tina-Kassetten oder aber in Endlosschleife dem Lied vom roten Pferd, das sich einfach umgekehrt und mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt hat, die aber nicht dumm war, sondern summ-summ-summ machte und mit viel Gebrumm ums … Halt.

Obwohl sie sich selbst als bunt, farbenfroh und divers verstehen, nehmen die Ponys ihre Feinde, die Pinguine, in einer eingeschränkten Schwarz-Weiß-Sicht wahr, womit sich also eine Bedrohung für ihren ohnehin nicht sonderlich guten Huf ergibt.


Bei Begegnungen mit Mitgliedern beider Gangs wird zur eigenen Sicherheit empfohlen, laut „Brrr!“ zu machen – die Ponys verstehen das als Aufruf, in ihrer Bewegung innezuhalten, die Pinguine hingegen als einen Ausdruck von Kälteempfinden, wodurch sie sich der jeweiligen Person verbunden fühlen und sie freundschaftlich behandeln.

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