
23 Punkte meiner Bücherliste habe ich gestern schon abgearbeitet, 22 folgen heute noch. Und die ersten werden hier auch noch kurz hinzugefügt. Ich sagte ja, meine Bücherliste dieses Jahr ist lang. Dabei sieht man am Foto, dass der Stapel selbst nicht mal höher ist als der 2021, was nur zeigt, dass ich weniger physische Bücher gelesen habe. (Wobei das natürlich ganz anders wäre, hätte ich tatsächlich alle Warrior Cats-Bände eingefügt.) Na ja, egal, das ist so schon genügend vorgeplänkel. Legen wir los!
Bücherstapel 2024 (c) me
- Das Antiquariat der verlorenen Dinge von Daphne Mahr
Clara wird durch einen magischen Zettel in einem alten Buch in ein unerwartetes Abenteuer in Frankreich gezogen, das ganz nett zu lesen war, auch wenn mich die Handlungen der Charaktere manchmal haben aufstöhnen lassen. - Astrid Lindgren von Susanne Lieder
Diese Romanbiografie beschreibt, wie die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren zum Schreiben ihrer Bücher kam - das Format war es, was mir hier ein paar Probleme bereitet hat, alles andere war interessant zu lesen. - The Secret Book Club - Die Liebesroman-Mission von Lyssa Kay Adams
2020 habe ich dieses Buch über Mack und Liv schon einmal gelesen und hatte Anfang 2024 einfach noch einmal Lust auf die Geschichte, was grundsätzlich für ein Buch spricht. - Warrior Cats - 1. Staffel (+) von Erin Hunter
Über fast das ganze Jahr hinweg habe ich die erste Staffel Warrior Cats und einige dazugehörige Specials gelesen (anhand der Bände in meinem Bücherstapel kann man die Zeitspanne in etwa einordnen), das war sehr angenehm, auch wenn ich am Ende gefühlt noch nicht ganz fertig bin und meinen abschließenden Bericht somit nachreichen möchte. - Das Mädchen, das in den Wellen verschwand von Axie Oh
Mina opfert sich selbst als Braut des Meereskönigs und gelangt so in dessen Reich, das ganz anders ist, als sie oder ich es erwartet hätte, was den Einstieg in das Buch etwas verlangsamte, dann aber zu einer schönen Geschichte führte. - This is our Time von Kathinka Engel
Praktikantin Ferne erhält durch Zufall die weibliche Hauptrolle an der Seite von Hollywoodstar Rio McQuoid, was ihr zunächst so gar nicht gefällt, ehe das Leben die Kunst imitiert, was ganz nett zu lesen war, aber kaum wirklich hängengeblieben ist. - Just Stab Me Now von Jill Bearup
Ich war besessen von dieser Geschichte der Autorin Caroline und ihrer Protagonistin Rosamund, die so gar keine Lust auf das hatte, was Caroline schreiben wollte, woraus sich eine so viel bessere, lustige, romantische Geschichte ergab. - Bestickt mit den Tränen des Mondes von Elizabeth Lim
Die Fortsetzung zu Ein Kleid aus Seide und Sternen habe ich wohl zu lange vor mir hergeschoben, denn obwohl die Geschichte um Maias Kampf gegen den Dämonen in ihr theoretisch gar nicht schlecht klingt, hat mich kein bisschen des Buches emotional abholen können. - Liebe braucht nur zwei Herzen von Judith Wilms
Wirklich viel habe ich von diesem Buch über Ordnungsfee Liv und ihr Liebeschaos mit Jugendschwarm Florian nicht mitgenommen und ich denke, "ok" beschreibt dieses Buch ganz gut. - Earth Ending von Elise Kova
Nach Air Awoken und Fire Fallen hatte ich in diesem Band über die Schlacht im Norden des Großen Kontinents endlich das Gefühl, mich nicht nur durch das Buch quälen zu müssen, was es möglicherweise zu meinem Lieblingsband der Reihe macht. - Prinzessin Fantaghiro - Im Bann der Weißen Wälder von Jennifer Alice Jager
Eine Märchenerzählung über Fantaghiro, die als Stallbursche verkleidet mit ihren Schwestern an einen fremden Hof reist und durchaus süße Szenen hat, deren Ende mir aber doch ein bisschen zu voll und zu schnell war. - Love it up von Stella Tack
Im Gegensatz zu Beat it up gefielen mir in diesem Buch über die Tänzerin Payton und Ethan, der unfreiwillig bei einer Tanzshow mitmacht, die Charaktere besser als das Setting, was insgesamt aber zu einem angenehmeren Leseerlebnis führte. - Silvershade Academy - Verborgenes Schicksal von Annie Lane
Als Eve von seltsamen Albträumen verfolgt wird, schickt ihre Tante sie auf ein Internat, auf dem sie lernt, dass sie hellseherische Fähigkeiten besitzt, die die magische Welt vor dem Untergang schützen können; gepaart mit einem Bad-Boy-Dämon kann sich jeder YA-vertraute Mensch denken, wohin die Geschichte noch führt. - Triff mich im tiefen Blau von Antje Babendererde
Leonie erscheint die Welt zu kaputt, um gerettet zu werden, aber auf der Hebrideninsel Orasay trifft sie auf Tam, der mit einem wilden Delfin schwimmt und ihr hilft, sich wieder zu öffnen, was eine wirklich süße Liebesgeschichte und einen gekonnten Balanceakt der Autorin mit sensiblen Themen zur Folge hat. - Märchenhaft erwählt von Maya Shepherd
Durch die Geschichte eines verfluchten Prinzen, der eine zukünftige Königin sucht, werden hier verschiedene Märchen erzählt, die auf diese Weise zwar keinen wirklichen Tiefgang erzeugen, aber doch märchenhaft zu lesen sind. - Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2024 - Kategorie Sachbuch
Die Nominierungen in der Kategorie Sachbuch sind:
Emmie Arbel - Die Farbe der Erinnerung von Barbara Yelin, eine Graphic Novel über die Erinnerungen einer Holocaustüberlebenden,
Anders nicht falsch von Maria Zimmermann über die Erfahrungen der Autorin und ihr Leben auf dem Autistischen Spektrum,
Komm, wir entdecken ein Insekt von Roberta Gibson (Text) und Anne Lambelet (Illustrationen), in dem Kinder dazu angeregt werden, selbst ein Insekt zu basteln,
Radieschen von unten - Das bunte Buch über den Tod für neugierige Kinder von Katharina von der Gathen (Text) und Anke Kuhl (Illustrationen), das den Tod und alles, was dazugehört, für Kinder verständlich widergibt,
Games - Auf den Spuren der Flüchtenden aus Afghanistan von Patrick Oberholzer, ein Comic über fünf (erfolgreiche) Fluchtgeschichten, welcher letztlich gewann, sowie
Wölfe - Wahre Geschichten von Michał Figura, Aleksandra Mizielinska und Daniel Mizielinski, ein Comic-Sachbuch mit in acht Geschichten über echte Wölfe, erzählt aus der Perspektive der Forschenden, was letztlich mein Lieblingsbuch dieser Kategorie war. - This is our Life von Kathinka Engel
Die Fortsetzung von This is our Time erscheint mir in ihren Konflikten teils bedeutungslos, was vielleicht an mir liegt, vielleicht auch daran, dass der Beziehungskonflikt gefühlt sofort gelöst wurde und der Fokus eher auf andere negative Beziehungen gelegt wird ... was nicht schlecht ist, aber auch irgendwie nicht hängen blieb. - Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von Sangu Mandanna
Grundsätzlich ist dies ein schönes Buch über eine junge Hexe, die eine Familie findet, allerdings erschien mir der Fund der Familie, insbesondere die von ihr betreuten Junghexen zu kurz zu kommen, während stattdessen eine Liebesgeschichte zu viel Raum einnahm. - Silvershade Academy - Brennende Zukunft von Annie Lane
Der zweite Teil der Reihe gefiel mir etwas weniger, weil ihm ein klares Ziel fehlte und der aufgebaute Höhepunkt schnell durch einen völlig anderen ersetzt wurde, der in sich überraschend, aber in seiner Ausführung doch vorhersehbar war. - Toffee - Wie Glücklichsein von außen aussieht von Sarah Crossan
Als eine der Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis der Jugendjury ist dieses ein wirklich faszinierendes, in (reimlosen) Versen geschriebenes Buch über die junge Allison, die von Zuhause abhaut und bei der demenzkranken Marla unterkommt, mit der sie eine ungewöhliche Freundschaft entwickelt. - The Last Dragon King von Leia Stone
Arwen hat kein Interesse daran, aus Pflicht und nicht aus Liebe zu heiraten, doch als der Drachenkönig sie als Heiratskandidatin mit auf sein Schloss nimmt, steht in kurzer Zeit ihr Leben Kopf, was nicht unbedingt herausstechend, aber eine ganz angenehm zu lesende Liebesgeschichte ist. - Unter dem Zelt der Sterne von Jenn Bennet
Zorie liebt es zu planen, doch mit ihrem Ex-Besten-Freund (und vielleicht sogar noch mehr) in der Wildnis zu stranden war ganz sicher nicht ihr Plan, doch daraus ergibt sich ein nett zu lesender Campingausflug. - Kikis kleiner Lieferservice von Eiko Kadono
Dieses Buch über die junge Hexe Kiki, das den Ghibli-Film inspirierte, erzählt episodenhaft von den Aufträgen aus Kikis Lieferservice, was sich zwar negativ auf größere Zusammenhänge auswirkt, aber dennoch eine wirklich schöne Geschichte ergibt. - Water's War von Elise Kova
Ich muss ehrlich zugeben, von allen Büchern dieser Reihe ist dieses vierte das, von dem ich mich wohl an am wenigsten erinnere. Wir folgen Vhalla nur extrem kurz in ihrer Reise abseits des Kaiserhofes, obwohl ich nach dem Ende von Earth Ending gedacht habe, das dies einen Großteil des Buches ausmachen würde. Stattdessen landet sie schnell wieder am Hofe und dann habe ich eine große Lücke in dem, was passiert, bis der erste Twist kam, den ich fast vorausgesagt hätte, aber definitiv nicht hatte haben wollen und der mich mal wieder auf Miphas Pinnwand (4. März 2024 nach der Diskussion zu Earth Ending) geführt hat. Und dann kam der zweite Twist, der einfach noch einmal alles aus der Bahn geworfen hat. Aber ob davor überhaupt etwas passiert ist ... Also wenn man von dem Endtwist absieht, war das wohl echt das am wenigsten wichtige Buch. Weniger noch als Fire Fallen, was ich echt nicht für möglich gehalten hätte. Aber dafür war es deutlich angenehmer zu lesen, weil der Schreibstil der Autorin besser geworden ist. Also wenigstens das spricht für dieses Buch. - Tokyo Dreaming - Prinzessin im Rampenlicht von Emiko Jean
Und das ist der Punkt, an dem ich meinen schon über halb abgebauten Bücherstapel wieder zusammensammeln musste, weil ich dieses Buch übersehen/vergessen habe. Und das ging ja wohl gar nicht. Ich habe gerade gestern gedacht, wie wenig Hardcover in meiner Liste sind; und hier ist noch ein eines. Übrigens ist das wohl ein guter Punkt, zu erwähnen, dass dieses Buch und der erste Band Tokyo Ever After - Prinzessin auf Probe, den ich 2022 gelesen habe, in der Taschenbuchausgabe andere Titel haben. Nämlich Küsse unter Kirschblüten (Tokyo Ever After) und Küsse unter Sternschnuppen (Tokyo Dreaming). Aber obwohl ich das Scherenschnittcover recht hässlich finde, mussten meine Bücher ja zum einen zusammenpassen und zum anderen gefällt mir die neue Covergestaltung nicht unbedingt besser. Aber gut, hören wir auf, das Buch nach seinem Cover zu beurteilen und kommen wir zum Inhalt: Izumi hat es geschafft, sich als Prinzessin von Japan zu etablieren. Inzwischen kam auch ihre Mutter nach Tokyo und zwischen Izzys Eltern funkt es wieder gewaltig. Nur das Kaiserliche Hofamt hat etwas gegen die Verbindung des Kronprinzen mit einer Bürgerlichen aus Amerika. Also muss Izumi sich noch mehr anstrengen, die perfekte Prinzessin zu sein. Leider gehört zum Bild einer perfekten Prinzessin eher weniger, ihren ehemaligen Bodyguard zu daten ... Diesen letzten Part hatte ich am Anfang des Lesens irgendwie vergessen und so unnötig mir die Beziehung im ersten Band vorkam, so interessant hätte ich es gefunden, hier ein etabliertes Paar zu haben. Aber das passiert nicht. Izumi opfert ihre Liebe für die Liebe ihrer Eltern und bald schon tritt Eriku auf den Plan. Und plötzlich hatte ich Interesse an der Liebesgeschichte. Offensichtlich mochte ich nur Akio nicht. Nicht, dass Liebesdreiecke normalerweise überraschend aufgelöst werden ... Dennoch, insgesamt gefiel mir der zweite Band besser als der erste. Vermutlich weil der erste die Grundlagen gelegt hat, konnte man sich hier mehr auf die Charaktere fokussieren und die Geschichte wirkte nicht mehr so überfüllt. Also für mich war es eine gute Idee, auch den zweiten Teil zu lesen. - Wie Träume im Sommerwind von Katharina Herzog
Das Buch hatte ich schon eine ganze Weile und da ich mir schon länger vorgenommen habe, auch meinen digitalen SuB abzubauen (hat nur bedingt geklappt), habe ich es diesen Sommer dann endlich gelesen. Ich war auch ziemlich schnell durch, was an einem sehr angenehmen Schreibstil liegt. Inhaltlich bin ich mir nicht wirklich sicher, was ich davon halten soll. Es hat weder in die eine noch in die andere Richtung eine starke Reaktion ausgelöst. Ich habe einfach kurz in das Leben der Charaktere geschaut und es dann ohne viel Aufhebens wieder verlassen. Emilia kommt nach dem Unfall ihrer Schwester Clara zurück nach Usedom, auf den Rosenhof ihrer Familie. Dort soll sie sich um Claras Kinder kümmern, bis ihre Schwester hoffentlich aus dem Koma erwacht. Als sie das Bild einer unglaublichen Rose findet und diese mit Claras Reise nach Kent in Verbindung bringt, beschließt sie kurzerhand dorthin zu reisen. Begleitet wird sie von ihrer rebellischen Nichte Lizzy und Claras bestem Freund Josh, der zufällig Emilias alter Schwarm ist. Gleichzeitig erhalten wir immer wieder Einblicke in Claras Vergangenheit und ihre Arbeit im Garten von Sissinghurst Castle. Ich fand die Geschichte sehr unaufgeregt. Einfach ein nettes, für mich ein wenig dahinplätscherndes Buch. Kein Highlight, aber durchaus angenehm. - Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen von Kim Ho-yeon
Dies ist das erste ursprünglich koreanische Buch in meinem Repertoire. Ich werde so also schrittweise etwas diverser, auch wenn das meiste weiterhin aus Deutschland oder Amerika kommt; soweit ich das mitbekomme. (Nein, ich lese nicht immer, woher die Autoren stammen.) Dies spielt nun aber in Korea, genauer gesagt in Seoul und noch genauer gesagt in dem kleinen 24-Stunden-Laden von Frau Yeom. Als diese auf den obdachlosen Dok-go trifft, erkennt sie, dass er die rettende Lösung für die Besetzung der Nachtschicht sein könnte. Als Dok-go einwilligt, die Dienste zu übernehmen, kreuzt sich sein Weg mit ganz verschiedenen Leuten. Und es zeigt sich, wie schon kleine Begegnungen einen großen Einfluss haben können. Jedes Kapitel beschreibt hierbei eine andere Person, die auf die eine oder andere Weise mit dem Gemischtwarenladen in Verbindung steht. Ob es die Mitarbeiterin ist, die Probleme mit ihrem erwachsenen Sohn hat oder der Familienvater, der zu viel arbeitet und sich vor seiner Familie drückt. Ich bin mir ziemlich sicher, ich habe die ein oder andere Geschichte schon wieder vergessen. Ich habe auch vergessen, wie das Buch endet, bzw. was zu diesem Ende führt. Es kommen Teile davon wieder, aber es fehlt ein bisschen. Tatsächlich mochte ich das Ende aber auch irgendwie am wenigsten und die ganzen einzelnen Geschichten vorher haben mir besser gefallen. Man muss sich zwar immer wieder auf neue Leute einlassen, aber andere Länder haben eh oft andere Stile, so gesamtheitlich, auch wenn sie sich noch immer von Mensch zu Mensch unterscheiden. Dementsprechend war das hier gar nicht so schwer, weil es eh so anders war als das, was ich sonst so lese. Und zuerst war ich zurückhaltend, als ausgerechnet 2019/20 als Jahreszahlen genannt wurden, aber das Buch thematisiert die Corona-Pandemi tatsächlich. Ich weiß gar nicht, ob das mein erstes Buch war, in dem das passierte. Das kam für mich auf jeden Fall überraschend. Und ich bin froh, hier auch mal wieder etwas außerhalb meiner normalen Blase gelesen zu haben. - Stadt aus Wasser und Licht - Die Maskenmagierin von Mela Nagel
Anola liebt die Masken von Venedig. Am liebsten möchte sie später selbst welche entwerfen. Allerdings ahnt sie nicht, dass es ein paar Masken gibt, die ein Geheimnis hüten. Doch dann entdeckt sie ausgerechnet in ihrer neuen Schule eine ebensolche magische Maske und findet sich plötzlich als Maskenmagierin in den magischen Vierteln von Venedig wieder. Und es ist ihre Aufgabe, diese zu beschützen. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Halbbruder Marco, zu dem sie kein gutes Verhältnis hat, und dem gutaussehenden Dario - der unglücklicherweise Marcos bester Freund ist. Ich bin tatsächlich kein so großer Fan von Venedig. Aber das Buch hat mich doch so lange angeguckt, bis ich es gekauft habe. Und die Magie der Masken ist auch tatsächlich ziemilch interessant. Ich muss sagen, ich finde es etwas schade, dass Anola hier auf eine ungewöhnliche Weise ihre Maske erhält, weil ich es auf normalem Weg auch spannend gefunden hätte. Einfach weil sie dann weniger stark herausstechen würde und man mehr Charaktere hätte, mit denen man arbeiten kann. So kommen die meisten anderen, die jetzt mit ihr zusammen lernen, ein wenig zu kurz und sie wirkt grundsätzlich immer wie die unerfahrene Neue, die aber natürlich als Protagonistin alles richtig (genug) macht. Das ist aber gerade auch so der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt. Vielleicht habe ich etwas vergessen, aber grundsätzlich hat mir das Buch einfach gefallen. Die Beziehungen sind noch etwas ... meh, aber es gibt ja noch einen zweiten Band, der diese hoffentlich weiter ausbaut. Den habe ich allerdings noch nicht gelesen. Aber ich freue mich darauf, es noch zu tun. - Coral and Pearl - Die Krone des Meeres von Mara Rutherford
Das war mein ältestes ungelesenes eBook. Nicht, dass das zweitälteste deutlich weniger lange auf meinem Reader rumdümpelt, aber ich bin wirklich froh, endlich zu diesem gekommen zu sein. Nur um dann festzustellen, dass es einen zweiten Teil gibt, der nie übersetzt wurde. Vielleicht muss ich den also irgendwann auf englisch lesen. Aber erst einmal zum Inhalt: Zadie und Nor sind Zwillingsschwestern und die wahrscheinlich hübschesten Mädchen von Valeria. Nur eine winzige Narbe unterscheidet Nor von ihrer Schwester. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass Zadie als Braut des Prinzen von Ilara ausgewählt wird. Doch während Nor von einem Leben in Ilara träumt, würde Zadie am liebsten nicht gehen. Und als es schließlich doch so weit kommt, dass Nor den Platz ihrer Schwester einnehmen muss, ist Ilara alles andere als erwartet. Und ihr Verlobter ein grausamer Mann, der das Leben in Valeria vernichten könnte. Ich war irgendwie überrascht von der Zweigeteiltheit des Buches. Der Teil in Valeria ist so ganz anders als der in Ilara. Denn in Ilara kommen plötzlich die Intrigen hinzu, die eigentlich nicht so ganz meine Sache sind. Dabei erscheint es mir aber fast so, als würden sie am Ende ein bisschen sehr leicht aufgelöst werden. Aber vielleicht zeigt sich ja im zweiten Teil, dass es doch nicht ganz so einfach war. Insgesamt würde ich sagen, es war ein gutes Buch. Ich hätte es vielleicht nicht so lange aufschieben sollen, aber da der zweite Band eh nicht auf deutsch existiert, war es vielleicht auch sowieso egal. Allerdings sollte ich vielleicht noch einmal betonen, dass mir der Teil in Valeria und insbesondere die Beziehung zwischen den beiden Schwestern am besten gefallen hat. - Das Pensionat am Holstentor - Frühlingstöchter von Anna Perbrandt
Wie sich schon im Prolog herausstellte, lag ich falsch und das ist kein Frühlingsbuch. Frühling steht für die Jugend - und das Buch spielt im Sommer. Also wurde es von mir spontan mit dem Lesen nach hinten verschoben. Und ich war wirklich überrascht, wie schnell ich es gelesen habe. Hundert bis zweihundert Seiten an einem Tag ist halt schon ungewöhnlich für mich. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass ich meist nur höchstens ein historisches Buch im Jahr lese. Dieses spielt 1899 und folgt den jungen Mädchen Nora, Lotte, Fanny und Agnes, die gemeinsam in einem Pensionat in der Nähe des Lübecker Holstentores unterrichtet werden. Zusammen mit ihrer Lehrerin Gesche Petersen erleben sie verschiedene "Abenteuer" wie eine große Schulaufführung oder einen Besuch auf dem Gut von Noras Familie. Doch das Leben und die Liebe ist nicht immer leicht, wie auch Gesche selbst nur zu gut verstehen lernt. Ich glaube, theoretisch ist Nora unsere Protagonistin, aber genauso oft erhalten wir auch Einblicke in Gesches Seelenleben. Ich finde es auch wirklich schwer, einen klaren Plot zu bestimmen, weil das Buch nicht wirklich einen Bogen hat. Es erzählt einfach aus dem Leben der Mädchen. Aber es war interessant, ihnen zu folgen und offensichtlich so unglaublich leicht zu lesen, dass ich geradezu durch die Seiten geflogen bin. Wir haben es hier auch mit einigen unstandesgemäßen Beziehungen zu tun, sodass ich schon gespannt bin, wie das alles im zweiten Teil aufgelöst wird. - A Heart of Fire and Ice von Laura Nick
Kronprinzessin Ainslie muss heiraten, um den Thron besteigen zu dürfen. Und da sie selbst überhaupt kein Interesse daran zeigt, entschließt sich ihre Mutter, alle geeigneten Kandidaten ins Schloss einzuladen, um sie auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen. Zunächst hält Ainslie gar nichts davon, doch dann entscheidet sie sich, selbst in die Reihen der Bewerber zu treten und ihre eigenen Fähigkeiten zu beweisen. Unterstützt wird sie von Lord Henry Thompson, der seinerseits kein Interesse an einer Hochzeit mit der Prinzessin hat. Und doch scheint für beide ihr Entschluss erstaunlich unsicher zu werden, wenn sie in der Nähe des jeweils anderen sind. Doch eine Verbindung zu Ainslie scheint für Henry unmöglich. Denn sein Geheimnis könnte alles zerstören. Gestern noch habe ich mich über die Liebesgeschichten in Fantasy-Büchern aufgeregt. Dieses ist etwas anderes. Denn es versucht nicht, ein Fantasy-Buch zu sein, in das zusätzlich zum Plot eine Liebesgeschichte gequetscht wird, die dann zu viel Platz einnimmt. Dies ist eine Liebesgeschichte mit einem Fantasy-Setting. Großer Unterschied. Es hat mich fast gestört, dass wir Ansätze einer größeren Story hatten, da mit dem Liebesplot kein Platz war, diese ausreichend zu erforschen. Davon ist auch einfach nichts aufgelöst. Ein bisschen hoffe ich ja darauf, dass es einen zweiten Teil geben wird, in dem die beiden zusammen gegen das große Unbekannte kämpfen müssen. Übrigens ist hier auch das Geheimnis ziemlich gut umgesetzt, da wir auch Kapitel aus Ardans Perspektive erhalten und man sich das Geheimnis recht schnell erschließen kann, ohne die Details zu erraten. Es gab natürlich ein paar Kritikpunkte hier und da, aber insgesamt ist das ein schöner Liebesroman mit ein wenig Magie. - Die Königliche von Kristin Cashore
Während man Die Beschenkte (2022) und Die Flammende (2020) noch in beliebiger Reihenfolge lesen konnte, ist das bei Die Königliche nicht mehr der Fall, denn sie baut klar auf den anderen beiden auf. Seit dem Tod ihres tyrannischen Vaters (in Die Beschenkte) vor acht Jahren ist die nun achtzehnjährige Bitterblue Königin von Monsea. Dabei versucht sie, so gut es geht, die Verbrechen ihres Vaters wiedergutzumachen, erkennt allerdings mit der Zeit, dass sie selbst keine Ahnung hat, was mit den Menschen in Monsea eigentlich geschehen ist. Also macht sie sich auf der Suche nach Wahrheiten und entdeckt dabei nach und nach das volle Ausmaß von König Lecks Grausamkeiten. In einer Rezension steht, dem Buch hätte eine Triggerwarnung gut getan und das kann ich durchaus so unterschreiben. Was Bitterblue über die Machenschaften ihres Vaters herausfindet ist wirklich nichts für schwache Nerven. Nichts ist wirklich im Detail geschildert, aber man sollte es sich auch nicht zu genau vorstellen. Das ganze Buch ist irgendwie von einer extrem dunklen Aura umgeben, vielleicht auch, weil Bitterblue die Wahrheit erst suchen muss und so immer im Dunklen tappt. Und weil die Wahrheit nicht wirklich heller ist. Dennoch hat mich das Buch mit dieser Aura gefangen genommen und als ich fertig war, schrieb ich Caroit Folgendes: "irgendwie fühlt sich das [Ende] noch komisch an. Ich weiß nicht, ob es am Inhalt liegt oder daran, dass ich so in der Geschichte und den Mysterien drin war, dass es seltsam ist, mit der Geschichte fertig zu sein". Ich denke, das fasst mein Verhältnis zu dem Buch eigentlich ganz gut zusammen. Nur vor dem neuesten Teil habe ich etwas Angst, weil ich die Liebesgeschichte, die sich anbahnt, nicht haben möchte ... - An Ocean Between Us von Nina Bilinzki
Ich hatte das Buch mal auf meiner Merkliste. Dann hat meine Mutter, die einen ähnlichen Büchergeschmack hat wie ich, es sich gekauft, es gelesen und mit mir geteilt. Das ist jetzt auch schon ein paar Jährchen her. Aber das zeigt auch nur, dass ich ganz gut war letztes Jahr, mehr von den länger "gelegenen" Büchern zu lesen. Hier geht es um Avery, die nach einem schlimmen Autounfall ihren Traum vom Ballett begraben muss und nun am Community College beginnt. Dort gerät sie sofort mit Schwimmchampion Theo aneinander; blöd nur, dass Schwimmen Averys verletztem Rücken gut tun könnte ... und dass Theo den Schwimmkurs leitet. Und dann folgt natürlich die Liebesgeschichte mit dem obligatorischen Konflikt im letzten Drittel. Das war jetzt wirklich nicht Ungewöhnliches. Ich war etwas zu unaufmerksam, um den Konflikt zu erraten, aber überrascht hat er mich nicht. Ich glaube langsam, ich habe schon zu viele ähnliche Geschichten zu lesen, wenn mir nichts Neues einfällt, was ich in diese Punkte schreiben kann. Aber es ist schon wieder nichts Besonderes. Nichts, was ich unbedingt empfehlen würde, aber auch nichts, wovon ich unbedingt abraten würde. - Magic Academy - Die Kandidatin von Rachel E. Carter
2021 und 2022 habe ich die ersten beiden Bände der Reihe gelesen und die Zeitsprünge kritisiert. Das Problem habe ich jetzt nicht mehr. Allerdings kommt die titelgebende Akademie gefühlt nur in einem Nebensatz vor. Selbst als die Charaktere dort einen Zwischenstopp machen, passiert das nur zwischen den Kapiteln. Aber gut, kommen wir zum Inhalt. Ryiah hat inzwischen ihren Abschluss von der Akademie gemacht und ist mit Prinz Darren verlobt. Alles könnte so gut sein, doch Ryiah ist noch nicht am Ziel. All ihre Zeit verwendet sie darauf, für den Kampf um die begehrte Schwarze Robe zu trainieren, um die höchste Kriegsmagierin zu werden. Doch auch ihr Verlobter hat vor, diesen Titel zu erreichen. Der Anfang springt schon noch ein wenig über ein Jahr hinweg, aber das kam mir hier nicht ganz so extrem vor (vielleicht weil es nur eins, statt vier waren) und am Ende ist alles deutlich kompakter. In dem Zusammenhang kommen aber auch die Hintergrundstränge nach vorne, zu Kriegshadlungen, Rebellen und Intrigen am Hof. Das war eigentlich nicht wirklich, was ich erwartet hatte, als ich mit dem ersten Band begonnen habe. Aber jetzt fehlt mir nur noch einer, den werde ich auch noch lesen. Besonders, wenn er wieder eine stringente Handlung hat und weniger springt. Aber vielleicht sollte ich das dieses Jahr irgendwann tun, denn ich habe gemerkt, in zwei Jahren vergisst man schon so einige Dinge. (Tatsächlich kann ich mich aus dem zweiten Teil nur an eines der vier Ausbildungsjahre wirklich erinnern.) Ich denke, ich warte mit meinem Fazit dann auch, bis ich die Reihe beendet habe. Ich bin mir gerade noch nicht ganz sicher, wo ich sie einordnen sollte. - Between Your Words von Emma Scott
Seit 2021 habe ich dieses Buch am Ende meiner Bücherlisten erwähnt. Und das ist ungewöhnlich. Denn alle anderen Bücher, die ich am Ende der Listen erwähne, werden im nächsten Jahr auch von mir gelesen. (Ok, bis auf Bestickt mit den Tränen des Mondes, aber das hatte ich hier schon.) 2022 habe ich es deshalb nicht gelesen, weil die Rezension auf dem Cover sagte, man brauche "genug Taschentücher". Und dann hatte ich einfach nie Lust darauf. Es klang nach einem Herbstbuch und letzten Herbst habe ich es dann tatsächlich gelesen. Und nicht ein einziges Taschentuch gebraucht. Das Buch hat zwei Teile. Der Klappentext beschreibt den ersten: Thea leidet unter einer der schlimmsten Amnesien, denn alle fünf Minuten wird ihr Kurzzeitgedächtnis gelöscht. Als der neue Pfleger Jim ihr zum ersten Mal begegnet, ist er sofort angetan von ihr. Aber sie ist eine Patientin und er ein angestellter der Pflegeeinrichtung. Nur wenn sie Kunst erschafft, kann Thea etwas entspannen. Für alle bestehen sie nur aus willkürlichen Worten, Jim aber meint den Hilferuf dahinter zu erkennen. Und vielleicht öffnet genau das die Tür zu einer neuen, aber riskanten Behandlungsmöglichkeit. Der Teil war ganz nett. Abgesehen von Thea hat Jim eine schreckliche Menschenkenntnis. Aber vielleicht wusste er es auch nicht besser, weil er in schlechten Familienverhältnissen aufgewachsen ist. Aber seine Beziehung zu Thea war ... etwas seltsam. Und ich will über Teil zwei reden, also spoilere ich etwas: Die Behandlungsmöglichkeit hat Erfolg. Theas Kurzzeitgedächtnis wurde nicht gelöscht, sondern ihr fehlte lediglich die Möglichkeit, darauf zuzugreifen. Nun ist sie wach und erinnert sich an alles. Auch an Jim, mit dem sie schließlich nach New York abhaut. Und Sex hat. Sie haben so viel Sex. Es war anstrengend. Ich bin mir ernsthaft nicht sicher, ob sie neben dem Körperlichen wirklich irgendeine Verbindung haben. Wenn ja, kam sie nicht wirklich gut rüber und/oder wurde überdeckt. Eine weniger körperliche Beziehung hätte ich gerade im Hinblick auf den ersten Teil des Buches deutlich besser gefunden. Dieses Buch war definitiv nicht so wirklich meins ... - Endling - Die neue Zeit von Katherine Applegate
Zwei Jahre hat es gedauert, bis der dritte Teil dieser Reihe als eBook nicht mehr teurer war als die physische Variante. Zwei Jahre, in denen ich zu viel von den ersten beiden Teilen vergessen habe. Zum Beispiel war ich total überrascht, dass ein Raptidon Teil der Gruppe war. Aber als das eBook endlich günstiger wurde (auch wenn es letztlich nur ein geringer Unterschied zum Taschenbuch war), musste ich es kaufen und lesen. Im Nachhinein wäre es sinnvoller gewesen, die anderen Teile auch noch einmal zu lesen, aber das wird wohl ein Job für ein anderes Jahr. Zusammen mit der Friedensarmee ziehen Dalkin Byx und ihre Freunde los, um den anstehenden Krieg zu verhindern. Byx mit ihrer Fähigkeit, Lügen zu erkennen, wird als Diplomatin und Botschafterin ausgeschickt, um neue Verbündete zu finden. Doch wird sich ein ganzer Krieg einfach so verhindern lassen? Ich war unsicher, was dieses Buch angeht. Ich weiß, dass mir die ersten Bände wirklich gut gefallen haben, und ich bin mir jetzt nicht sicher, ob meine Unsicherheit daher kommt, dass ich sie nicht mehr so gut im Kopf hatte oder ob dieser Band wirklich schwächer war. Insbesondere fällt mir hier eine Szene ein, die irgendwie gruselig bis verstörend sein könnte, aber absolut keinen Mehrwert für die Story brachte. Vielleicht war es eine Allegorie für Menschen mit zu viel Macht, aber auch dafür wurde sie hinterher nie wieder verwendet. Byx hat nichts Neues daraus gelernt und für den Plot hat sie auch nicht geholfen. Also weiß ich wirklich nicht, was sie hier sollte. Außerdem hatte ich ein Problem damit, zu erkennen, wie viel Zeit im Laufe der Bücher vergangen ist. Ich dachte immer an ein paar Monate, aber gerade zum Ende wirkt es, als wären die Charaktere deutlich älter als zu Beginn der Geschichte, sodass ich dann auf ein paar Jahre tippen würde, von denen ich aber nicht weiß, wann sie vergangen sein sollen. Vielleicht klärt sich diese Frage, wenn ich noch einmal alle Bände zusammen lese, aber im Moment ist dieser Band für mich einfach der schwächste. Vielleicht auch, weil die Gruppe nun verteilt ihre eigenen Dinge machte. Ach, keine Ahnung. Ich hätte die anderen noch einmal auffrischen sollen. - Der verwunschene Fluss von Rebecca Ross
Es ist schon ein bisschen her, dass ich das letzte Mal den Youtuber jessethereader in meiner Bücherliste erwähnte. Und grundsätzlich kann ich seinen Empfehlungen vertrauen, wenn es an Fantasy-Bücher geht. In der verlinkten Liste ist z.B. Kleine Wunder um Mitternacht, was eines seiner Lieblingsbücher war oder ist. Und Der verwunschene Fluss hat ihn nun zu Beginn des letzten Jahres sofort überzeugt und wurde mehrfach als neues Mitglied der Favoritenliste erwähnt. Also wurde ich natürlich neugierig und habe mich auch mal daran versucht. Das Buch spielt auf der magischen Insel Cadence, auf der die Geister der Elemente mit den Menschen ihren Spaß haben. Jack jedoch ist vor Jahren aufs Festland gegangen, um seine Ausbildung als Barde zu erhalten. Adaira, zukünftiger Laird des Tamerlaine-Clans und Jacks Kindheitsfeindin, ruft ihn nun zurück, denn sie braucht seine Hilfe. Einige Mädchen sind spurlos verschwunden und nur ein Barde kann mit seinen Liedern die Geister rufen, von denen Adaira sich Hilfe bei der Suche erhofft. Doch die Insel hält in ihrem Konflikt der Clans noch manch anderes Geheimnis verborgen. Und vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, aber dieses Buch hat mich leider nicht wirklich abgeholt. Der Schreibstil war etwas nüchtern, was zwar zu rauen schottischen Küsten passt, aber mir doch nicht wirklich die Magie vermitteln konnte. Auch wurde sehr oft zwischen den Perspektiven gewechselt, obwohl die Erzählstränge sich nicht immer überschnitten, was es mit fast jedem Kapitel schwierig gemacht hat, wieder hineinzufinden. Auch die Enthüllungen haben mich nicht wirklich mitgerissen. Alles in allem war es irgendwie ... leer. Ich glaube, leer ist das richtige Wort. Es ist nicht so, dass es schlecht zu lesen war oder ich die Story langweilig fand, aber sie konnte mich einfach nicht gefangen nehmen. Ich weiß nicht, ob es an meinen Erwartungen oder meinen Präferenzen liegt. Viele finden das Buch toll und ich finde es auch nicht schlecht. Aber für mich fehlte etwas. - The Broken Elf King von Leia Stone
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich diesen zweiten Teil deutlich weniger in der Bahn gelesen. Schnell war ich damit trotzdem durch. In diesem Buch geht es um Kailani, die als Sklavin an den Hof des Elfenkönigs kommt und dort von ihm als neue persönliche Assistentin ausgewählt wird. Schnell ist klar, dass die beiden sich gut verstehen, nur haben sie eine fast unlösbar scheinende Aufgabe: Der Rat der Elfen verwehrt König Raife die Unterstützung im Kampf gegen die Königin von Nightfall, die Raifes Familie ermordert hat, bis das Land eine Königin hat. Die einzige Lösung, auf die Raife sich einlässt, ist eine Scheinehe mit Kailani. Doch diese bringt noch ganz andere Probleme mit sich. Ich glaube, mir hat der zweite Band besser gefallen als der erste. Und das obwohl im ersten Drachen vorkamen. Aber der Plot war hier irgendwie konsistenter, auch wenn nicht jede Biegung unbedingt hätte sein müssen. Außerdem bin ich fasziniert von Kailani. Sie kommt als Sklavin an, wir Assistentin und bewegt sich schon am nächsten Tag mit völliger Selbstverständlichkeit durch das Schloss. Dieses Selbstbewusstsein hätte ich gerne. Ich hätte mich sicherlich nicht einmal aus meinem Zimmer getraut, ohne dass es mir jemand erlaubt. Aber ich wäre auch sicherlich nicht Beraterin des Königs geworden. Ich könnte jetzt noch etwas zum Ende sagen, aber ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist. Ähnlich wie ich nicht weiß, ob Kailanis Kräfte sinnvoll waren. Aber ja, irgendwie hat mir das besser gefallen. Und deshalb erwarte ich den dritten Band. - Queen of Thieves and Shadows von Rebecca Humpert
Nicht zu verwechseln mit Queen of Night and Shadows, wasletztesvorletztes Jahr mein Anker war. Nein, bitte nicht verwechseln. Denn die Bücher von Linda Winter fand ich besser. Ich hatte sogar überlegt, hier einen Post zu schreiben, als ich mit Queen of Thieves and Shadows fertig war. Dieser hätte ungefähr so begonnen: "Ich habe 250 Seiten lang ein gutes Buch gelesen, manchmal war es vielleicht etwas unausgereift oder ist zu viel gesprungen, aber insgesamt war es doch ein gutes Buch. Und dann kamen auf den letzten fünfzig Seiten alle Plottwists und Auflösungen." Und wenn ich alle sage, meine ich alle. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Elaine, der Anführerin einer Bande von Räuberinnen, die darauf hinarbeitet, den von Menschen gestohlenen Thron an die Göttin Danu zurückzugeben. Gleichzeitig ist Elaine allerdings auch die Heilerin am Hofe des Königs, den sie stürzen will. Und als ein Schatten beginnt, Kinder umzubringen, muss Elaine plötzlich mit dem verhassten König zusammenarbeiten und findet heraus, dass er vielleicht doch gar nicht so schlimm ist, wie sie immer dachte. So weit, so gut, so logisch. Aber stellen wir uns vor (sorry für Spoiler) alles, absolut alles, was Elaine weiß, ist falsch. Wie soll man darauf kommen, wenn man in ihrem Kopf sitzt und sie selbst keine Hinweise darauf bekommt? Ich weiß nicht, ob ich blöd war, aber ich habe einfach nicht einen Plottwist kommen sehen. Und so kurz erklärt ergaben sie zum einen nicht immer Sinn und zum anderen hatten sie einfach keine Zeit, zu atmen. Nicht mal die Enthüllung, von der wir wussten, dass sie kommen würde, nämlich der von Elaines wahren Absichten, hat den Raum bekommen, der ihr zustünde, weil halt alles andere gleichzeitig umgebrochen wurde. Es war schnell und viel und dadurch unübersichtlich und plötzlich war das Buch vorbei. Bzw. es gab noch etwas Epiloghaftes, das dann aber auch nicht weiter auf das ganze Chaos vorher einging. Ich bin leider wirklich enttäuscht von diesem Buch. Es hatte so viel mehr Potenzial. - Wunder von Raquel J. Palacio
Ich habein diesemletztes Jahr die Verfilmung dieses Buches erstmalig gesehen. Ich bin einer der ungewöhnlichen Menschen, die gerne noch fernsehen, weil das Fernsehen mir Dinge vorgibt. Ich hätte nicht aktiv nach diesem Film gesucht, aber er lief nun einmal an diesem Abend und da ich immer dachte, den kann man ja auch irgendwann mal gucken, habe ich es in dem Zuge gemacht. Und ich war verzaubert. Als ältere Schwester war es aber nicht Auggies, sondern Vias Geschichte, die das ermöglicht hat. Nicht, dass ich Augusts Teil schlecht fand oder so. Ganz im Gegenteil. Aber die Geschichte der Menschen um ihn herum ebenfalls zu erfahren hat alles nur noch besser gemacht. Und dann habe ich beschlossen, ich will auch das Buch lesen. Es hat zwar noch ein paar Monate gedauert, aber schließlich kam ich auch dazu. Wie im Film geht es um den zehnjährigen August, der eine Gesichtsdeformation hat und nun zum ersten Mal in die Schule kommt. Dort muss er sich mit dem Spott der anderen Kinder herumschlagen, findet aber auch neue Freunde und schließlich ein ganz neues Selbstvertrauen. Die Geschichte wird aber nicht nur aus Augusts Sicht erzählt. Immer wieder gibt es Abschnitte aus mehreren (kurzen) Kapiteln, in denen stets die Perspektive wechselt. Nach Auggie kommt seine Schwester Via zu Wort. Es gibt Abschnitte seiner neuen Freundin Summer oder von Vias bester Freundin Miranda. Und dieses Zusammenspiel macht den Zauber des Buches aus. Und wie ich gerade bei der Recherche erfahren habe, hat dieses Buch zehn Jahre, bevor ich es gelesen habe, selbst den Jugendliteraturpreis der Jugendjury erhalten. So schließt sich also der Kreis. Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob ich Buch oder Film besser finde. Da ich den Film zuerst gesehen habe, wird er einen besonderen Platz behalten. Und ich mochte es, dass er mehr auf die Eltern eingegangen ist. Aber das Buch war eben auch toll. - Crystal Crown von Elise Kova
Manchmal kann ich es immer noch nicht glauben, dass ich mit dieser Reihe durch bin. Für Mipha habe ich vermutlich ein bisschen zu lange gebraucht, aber nachdem ich am Anfang des Jahres so viel gelesen habe, habe ich für den Herbst mehr Bücher geplant, als ich tatsächlich lesen konnte, deshalb hat es leider etwas länger gedauert. Aber damit sind die Chroniken von Solaris abgeschlossen. Und in meinen weiteren Ausführungen werde ich die vorherigen Bände spoilern. Ihr seid gewarnt, wenn ich euch die Reihe auch noch antun wollt. Also ... nachdem ich am Ende des letzten Bandes doch recht hatte, Victor nicht zu trauen, er da aber noch locker drei Schippen draufgelegt hat, sind so ziemlich alle tot, die nicht mit auf der Rettungsmission für Vhalla waren. Und wow wird das da zum Teil extrem. Also auf die Ausführungen, was am Hof passiert ist, hätte ich gerne verzichtet. (Eine Triggerwarnung wäre hier sicher angebracht. Vor allem ist das auch nichts, womit man am Anfang der Reihe rechnen würde.) Und dann ignorieren wir das alles, um eine Hochzeit zu planen. Vhalla selbst findet das zwar auch nicht so toll, aber es muss ja der Fokus auf der Liebesgeschichte sein. Das Problem: Dieser Hochzeitsteil wirkt manchmal wie ein ganz anderes Buch. Als hätte es währenddessen seinen eigentlichen Plot vergessen, nur um am Ende doch noch die finale Schlacht zu bringen. Ich weiß ja nicht ... Und lustigerweise ist es trotzdem das einzige Buch, dass Earth Ending den Titel meines Favoriten streitig machen kann. Das muss schon was über die Reihe aussagen ... Eines meiner liebsten Dinge hier ist, dass die Geschichte abgeschlossen ist. Kein neuer, großer Plottwist, der den nächsten Band vorbereitet. Einfach ein abgeschlossenes Ende. Und so schlimm fand ich die Hochzeit jetzt auch nicht. Als jemand, der einen großen Bogen um Thriller macht, hätte ich auch ungerne genauere Berichte über die Vorgänge am Hof gehabt. Vielleicht war das der Grund, warum mich die Hochzeit nicht störte. Keine Ahnung. Ich glaube, ich entscheide mich jetzt für Earth Ending als Lieblingsband der Reihe und schließe mit Vhalla und allen anderen ab. Ich bereue es trotz allem nicht, die Bücher gelesen zu haben. - The Nutcracker von E.T.A. Hoffmann
Wir ignorieren im Folgenden bitte, dass das eine deutsche Geschichte ist, die ich in meiner Muttersprache sicherlich besser verstanden hätte. Danke. Was ich tatsächlich gar nicht mitgeteilt habe (auch wenn ich einen Rekommi zum Foto-Vote der Unheilsspiele schreiben wollte), ist, dass ich über den dritten Oktober in London war. Dort, in der Buchhandlung von Harrods hat mich dieses Buch angeguckt. Und ich hatte nicht die Zeit, länger über meine Entscheidung nachzudenken. Wenn ich sie gehabt hätte, wäre es sicher nicht bei mir gelandet. Aber nun ist es so. Und mit Beginn des Dezembers habe ich dann also den Nussknacker gelesen. In der Geschichte geht es um die siebenjährige Marie, die nach dem Weihnachtsfest eine große Schlacht zwischen dem neuen Nussknacker und einem siebenköpfigen Mausekönig beobachtet. Von ihrem Patenonkel erfährt sie schließlich die Hintergründe dieser Fehde und beschließt, dem armen Nussknacker zu helfen. Inzwischen frage ich mich zwei Dinge: 1. Warum wurde der Name im Ballett scheinbar geändert? (Nicht, dass ich Ahnung von Ballett hätte, aber ich habe in dem Zusammenhang und auch daraus resultierenden Verfilmungen immer "Clara" als Namen der Protagonistin gehört.) Und 2. Ist es sinnvoll, dass sie so jung ist? Ich meine, die Geschichte ist über zweihundert Jahre alt, aber mit dem Ende ... keine Ahnung, ob ich den einen Satz nur nicht richtig interpretiere, aber es kam mir etwas seltsam vor. Ansonsten ist es einfach schön, mal den Hintergrund zu den bekannten Adaptionen zu kennen. In dem Buch selbst sind übrigens noch die Geschichten The Sandman und The Mines at Falun enthalten, die ich noch nicht gelesen habe. Aber vielleicht ja irgendwann einmal. - Winterglück auf dem kleinen Pferdehof in Island von Christiane Lind
"Das wird schlecht, aber ich will es lesen." So oder so ähnlich waren meine Gedanken, als ich mir das Buch gekauft habe. In dem Buch geht es um die Laura, deren Mann sich kurz vor ihrer gemeinsamen Islandreise von ihr getrennt hat. Also beschließt sie kurzerhand, dass sie alleine auf einen der Pferdehöfe im Norden der Insel fährt und dort ein schönes Weihnachtsfest verbringt. Immerhin ist ihre erwachsene Tochter für ein Auslandsjahr in Australien und eh nicht da. Als sie jedoch erfährt, dass sie die nächsten Wochen nur mit dem grummeligen Kristján verbringen soll, erscheint ihr die Reise doch nicht mehr wie eine gute Idee. Doch auf den Ausritten in das schneebedeckte Island kommen sich die beiden näher ... Und haben keine Chemie. Das wusste ich natürlich nicht aus dem Klappentext, aber ich kann es jetzt sagen: Es fehlt einfach komplett an einem Aufbau für diese Beziehung. Es ist zwar keine Ich-Perspektive, aber wäre es denn so schwer gewesen, wenigstens einen Gedanken in die Richtung zu schreiben, bevor die beiden sich aus heiterem Himmel küssen? Dass es so schlecht ist, hatte ich nicht erwartet. Also, von der Beziehung so schlecht. Die Beschreibungen der Ausritte sind eigentlich ganz nett. Aber es sind doch eher Charaktere, die eine Geschichte tragen, als die Umgebung. Und von den Charakteren und deren Stimmung und Gefühlen fehlt etwas. Also würde nur draußen eine Atmosphäre entstehen und im Haus, im Raum der Menschen leider nicht. Es war nicht schlimm-schlimm, aber auch nicht wirklich empfehlenswert. Auch nicht, wenn man mit der Prämisse rangeht, dass es nicht gut ist. - Die Weihnachtsüberraschung von Angelika Schwarzhuber
Wie ich einfach den Titel in meiner Liste als "Das Weihnachtsgeheimnis" aufgeschrieben hatte. Das aber scheint ein "Weihnachtsklassiker" von Jostein Gaarder zu sein, von dem ich noch nie gehört habe. Klingt auch ganz gut ... ist aber nicht das Buch, um das es hier gerade geht. Hier geht es um Die Weihnachtsüberraschung von Abgelika Schwarzhuber, von der ich seit 2020 jedes Jahr ein neues Weihnachtsbuch gelesen habe. Nur in diesem scheint kein neues herausgekommen zu sein, also bleibt mir vielleicht nur noch Das Weihnachtswunder übrig, das ich noch nachholen muss, auch wenn es mich am wenigsten angesprochen hatte ... Aber ich schweife schon wieder ab. In Die Weihnachtsüberrschung geht es um Lotte, die beste Freundin von Katja aus Das Weihnachtsherz (siehe 2022), die inzwischen mit dem Weinbauern Nicolas zusammen ist und auf dem Weingut seiner Familie im Elsass lebt. Als sie allerdings zufällig mitbekommt, dass Nicolas ihr zu Weihnachten einen Antrag machen will, schafft es Lotte kaum noch, sich auf das Fest zu freuen. Denn sie kann Nicolas nicht heiraten, weil sie bereits verheiratet ist. Ich habe in einer Rezension gelesen, dass das Buch nicht sehr weihnachtlich sei und wollte es deshalb etwas vor Weihnachten lesen (auch wenn das nur bedingt funktioniert hat), nachdem ich bei Das Weihnachtsherz genau dieses Problem hatte. Aber ich möchte der Person, die das geschrieben hat, gerne widersprechen. Das war so ziemlich das weihnachtlichste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe. Und eines, wenn nicht das weihnachtlichste von Angelika Schwarzhuber. Ich habe es geliebt, in die weihnachtliche Atmosphäre des Weinguts einzutauchen und auch wenn die Probleme nichts direkt mit Weihnachten zu tun haben, die Hektik, aber auch das Zusammensein mit Freunden und Familie hat das Gefühl der Weihnachtszeit für mich einfach so toll eingefangen. Der Weihnachtswald war damals einfach zur richtigen Zeit da, deshalb kann ich den schlecht vergleichen, aber von allen anderen Büchern, die ich von Angelika Schwarzhuber gelesen habe, ist dieses mein liebstes. Ich kann es schwer beschreiben, weil extrem viel auf der Atmosphäre beruht, aber ich hatte einfach meine Freude daran. - Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen von Jana Schikorra
Das ist der dritte Teil der Reihe über Die kleine Bücherei der Herzen, aber der einzige, den ich gelesen habe. Ist mal wieder nicht schlimm, weil es in jedem Teil um ein anderes Paar geht. Und nachdem ich das Buch vorgestern beendet habe (ja, das hat sich leider etwas gezogen), bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich die anderen lesen wollen würde. In diesem Buch geht es um Sophie, die vor Kurzem dreißig geworden ist und von ihrer Mutter eine alte Zeitkapsel zugeschickt bekam, durch die sie jetzt merkt, dass sie keinen einzigen ihrer damaligen Zukunftsträume erfüllt hat. Als sie vor der Rainbow-Hearts-Library auf Hayden Donnelly trifft, der in der Stadt ist, um seinen Großvater kennenzulernen, und dieser ihr nun immer wieder Gesellschaft leistet und mit ihr für eine kranke Freundin in der Bücherei einspringt, scheinen ihre Träume plötzlich doch wieder erreichbar zu sein. Aber so ein Buch braucht ja unbedingt einen Konflikt im dritten Akt, nicht wahr? Es kann ja nicht sein, dass man ohne auskommt. Ich muss gestehen, ich war mir vorher schon nicht immer sicher, was den Schreibstil anbelangt, und einige Szenen scheinen eher schlampig überarbeitet als vollständig ausgearbeitet, aber mein größtes Problem war wirklich dieser letzte Konflikt, der absolut irrelevant für alles war. Als sei er nur am Ende auf die fertige Geschichte draufgeklatscht worden, auch wenn seine Existenz, nicht jedoch sein Inhalt, vorher angedeutet wurden. Mein zweitgrößtes Problem ist übrigens, dass Haydens Großvater als der beste Mensch der Welt dargestellt wurde und dann nur in einer Szene am Rande vorkam. Wenn er schon verwandt ist, warum wird er dann fast ausschließlich nur erwähnt? Ich gehe stark davon aus, er hatte einen größeren Part in den vorherigen Büchern, aber hier war das echt ernüchternd. Ob das Buch sehr weihnachtlich war, kann ich nicht beurteilen. Weihnachtlicher als das Pferdebuch, aber da ich weit über Weihnachten hinaus gelesen habe, könnte es auch sein, dass es sich für mich nur deshalb nicht so weihnachtlich anfühlte und ich dem Buch unrecht täte, das zu behaupten. Ich bin mir echt unsicher, was ich insgesamt davon halten soll. Ich denke, man könnte sagen, das Buch ist noch nicht ganz gar. Es sind all die richtigen Zutaten drin, aber es hätte noch ein bisschen kochen müssen, um wirklich gut zu sein. Ich sehe das Potenzial. Und es hat mich auch nicht notwendigerweise frustriert. Aber es war leider nicht ganz so gut, wie es klang.
Ich bin durch. 50 Bücher in zwei Tagen. Und das zählt den Warrior Cats-Eintrag nur als einen (weil ich da ja nicht in die Tiefe gegangen bin). Und da fehlt noch der erste Band Die Schule der magischen Tiere, den ich letztes Jahr auch gelesen habe. Und Unnützes Wissen für Disney-Fans, aber da bin ich irgendwie noch nicht durch. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass dieses Lesejahr ähnlich erfolgreich wird, auch wenn ich davon ausgehe, dass die Uni mich wieder mehr beschäftigen und daher Lesezeit dafür draufgehen wird. Dennoch folgt nun wie immer ein Blick auf meinen SuB. Dort finden sich mit Moonlight Academy - Feenzauber von Julia Kuhn und Das Pensionat am Holstentor - Sturmschwestern von Anna Perbrandt noch zwei Fortsetzungen bzw. Ableger von Büchern, die ich schon gelesen habe. Dann habe ich noch The Ornithologist's Field Guide to Love von India Holton, was mich vom Klappentext viel zu sehr an Just Stab Me Now erinnert hat, um es nicht zu kaufen, All These Broken Strings von Lana Rotaru, das ich schon länger im Blick hatte, Die Perlenjägerin von Miya T. Beck, das so hübsch ist, aber zu ähnlich zu Coral and Pearl klang, um es sofort zu lesen und Traumjäger und Goldpfote von Tad Williams, das ich zum Geburtstag bekommen habe, aber in den Warrior Cats-Büchern unterging und deshalb auf später verschoben wurde. Sogesehen haben fast alle meine ausstehenden Bücher einen Bezug zu dem, was ich letztes Jahr schon gelesen habe. Ich hoffe nur, das bedeutet nicht, dass ich auch nächstes Jahr so oft nicht weiß, was ich schreiben soll und bei "ganz gut", "nicht schlecht" oder "ok" lande. Das fand ich dieses Mal schon irgendwie traurig. Aber wir werden sehen. Was ich schaffe, wie viel ich schaffe und was meine Gedanken dazu sein werden. In diesem Sinne danke ich allen, die sich dieses Mal (wieder) durch meine Bücherliste gewühlt haben. Und ich wünsche euch ein wundervolles Lesejahr! :3

Kommentare 5
Mipha
Die Chroniken von Solaris fallen für mich unter die Kategorie: eer einband ist schön, aber ich bin nicht komplett begeistert xD
Shiralya Autor
Ich muss zugeben, das klingt viel netter, als ich erwartet hätte x3
Mipha
Es hatte gute Momente. Weiterempfehlen würde ich es ber nicht wohl.
Shiralya Autor
Gut, das ist wahr. Wäre nur schön, wenn die guten Charaktere nicht ... Wenn die guten Charaktere die Hauptfiguren gewesen wären.
Mipha
Jaaaa, Fitz war viel zu selten im Fokus haha