
Komo beobachtete von seiner Bank aus einige Kinder, die eingehüllt in Jacken mit je einem Luftballon durch den Park schlenderten. Ein Junge erzählte den anderen sichtlich niedergeschlagen von einer Sache, jedoch konnte Komo keinerlei Details wahrnehmen. Die Kinder passierten die große Eiche am Wegesrand, als der traurige Junge den mitgebrachten Ballon losließ. Seine Miene heiterte sich auf und er grinste. Das verlorene Gut, verfangen wie einige weitere Ballons in den Ästen der Eiche, war schnell vergessen. Als die Gruppe sorglos lachend weiter ging, erhob sich Komo. Er griff nach dem tief hängenden Ballon und begutachtete den vom Baum eingefangenen Albtraum.
Mir gefiel die Idee, dass irgendetwas im Park Albträume einfangen kann, und so musste ich mit knappem Wortlimit für eine Situation sorgen, die genau diesen Vorgang beschreibt. Dabei hatte ich praktisch von Anfang an die Vorstellung von an Ästen hängenden Luftballons vor Augen.