
„Ist alles fertig?“, fragte Jen und erhielt von Zoran ein zustimmendes Nicken. Er hatte behutsam ein kleines Gerät an der Solmotte befestigt, die geduldig wartete. Schließlich gab Zoran ein Zeichen, dass sich das Tierchen im abgegrenzten Bereich bewegen durfte. Es blickte geradeaus und breitete die Flügel aus. Im nächsten Moment saß die Solmotte jedoch an einer Stelle einige Zentimeter weiter und legte die Flügel wieder an. Im gleichen Moment prustete Jen.
„Es hat ausgeschlagen!“, rief sie lachend und hielt eine Hand vor ihren Mund. „Nicht messbar. Der Sensor ist eben nicht für Lichtgeschwindigkeit ausgelegt.“
„Aber ein interessanter Anfang“, kommentierte Zoran.
Die zündende Idee kam mir, als ich über Naturgewalten nachgedacht habe und das Licht als interessantes Forschungsfeld auserkoren habe. Physikalisch korrekt ist das so vermutlich nicht, aber das sind Motten mit kooperativem Bewusstsein und einer Möglichkeit, Licht zu transportieren, sicher auch nicht. Solmotte heißt das Insekt übrigens nur, weil es die Lichtmotte offenbar bereits gibt.