
„Dann bis morgen“, sagte Katja zu Benjamin mit einem Lächeln im Gesicht. Er erwiderte die Geste und winkte zum Abschied, während er in die Straßenbahn einstieg. Als Benjamin außer Hörreichweite war, seufzte Katja und sie ließ den Kopf hängen. Anschließend rollte sie den Ärmel ihrer linken Hand hoch und griff an die Verstellschraube ihrer Armbanduhr. Einige behutsame Drehungen später nahm sie mit leichten Kopfschmerzen die Veränderungen ihrer Umgebung wahr. Die Sonne stand höher und Katja hatte großen Hunger. Der typische Griff zum Smartphone zeigte eine neue Nachricht von Benjamin. Vielleicht hatte sie ja dieses Mal Glück, dass er sie küsste.
Die Handlung war schnell beschlossen und vergleichsweise schnell runtergeschrieben. Im gleichen Zug wollte ich aber auch einen moralischen Aspekt über die Liebe einwerfen, dass die Einstellung zu einer anderen Person nicht forciert werden soll.