Jennifer Milner (OC-Ausarbeitung)

Kurze Erklärung zu Setting und Plot, um nicht zu weit auszuholen: Der Plot spielt sich in einer steampunkartigen Welt ab. Nicht nur mit dessen Technik und aufstrebendenen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern auch gesellschaftlichen Problemen und internationalen Konflikten.

Die meisten meiner Protagonisten und Hauptcharaktere sind Magier, die an Tiergeister gebunden sind, und ihre Fähigkeiten verstecken.
Hauptschauplätze / wichtigste Länder im Geschehen sind bisher Antlion, das englisch angehaucht ist, und Sares, ein südliches Land, welches vor zwei Generationen kolonialisiert wurde.


Jennys Bild stammt aus einem Yuri-Girls Love-Manhwa, daher gibt es für sie sogar mehrere Bilder. xD
Nun hier, mein weiblicher Hauptcharakter / Fast-Protagonistin. =D

Jennifer „Jenny“ Milner


Alter:
21 / 2. April, Widder

Aussehen und Auftreten: etwa 1.72 groß, schlank und weiblich, aber mit Muskelansatz, sehr heller Hautteint, hellblondes, langes, glattes Haar, braune Augen, sehr feminine Gesichtszüge, lächelt oft.

Ihre Stimme beschreiben manche als zu hell bis schrill und man sieht sie oft kichern.

Anhand ihres Aussehens, Auftretens und den Dingen, über die sie spricht, wird sie von manchen Fremden rasch als dummes Blondchen abgetan, was sie unter Umständen für sich einzusetzen weiß.

Jenny gibt sich in ihren Gesten und in ihrem Gang im Alltag affektiert, aber in den Räumlichkeiten der Magierorganisation und in der Zweisamkeit mit ihrem Verlobten Vince, wirkt sie um einiges natürlicher und lockerer.

Sie ist sehr oft geschminkt, betont Wimpern und Lippen stark, legt einen übertriebenen Wert auf ihre Erscheinung und spiegelt ihre Eitelkeit und Selbstverliebtheit in ihrem Aussehen und ihrer Kleidung wider.

Prinzipiell liebt sie aufwändige Kleider, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und alles andere als Bescheidenheit zeigen. Dafür stellen sie deutlich dar, wie kostspielig sie waren, und wie wohlhabend die Milners sind.

In kleinerem Kreis jedoch trägt sie bequemere Kleidung, unter anderem auch die Hosen und Pullover ihres Verlobten, und obwohl sie sonst ihre Hände nicht dreckig machen möchte, kümmert sie sich beim Sport ausnahmsweise nicht um ihr Aussehen.

Ungeschminkt: Sie ist hübsch, sieht aber recht unscheinbar aus, und besitzt in den heißen Monaten ziemlich auffällige Sommersprossen und Hautrötungen an den Wangen.

Daheim trägt sie eine starke Brille statt die eben kürzlich erfundenen Kontaktlinsen, die sie niemandem außer Vince und ihren Eltern zeigen möchte.

Unzufrieden ist sie mit den Muskelansätzen an Bauch, Armen und Beinen, die deutlich zu sehen sind, auch wenn ihre Figur noch sehr weiblich ist. Diese versucht sie mit etwa mit den Ärmeln ihrer Kleider zu verdecken, entscheidet sich aber bald dafür einfach zufrieden damit zu sein, und den Fokus auf ihre Oberweite zu legen, die sie nicht gar so herzeigen darf / dürfte, wie sie möchte und dem Ruf ihrer Eltern zu Liebe meist einen eher bedeckende(re)n Ausschnitt trägt.


Ihre Familie besteht aus Isabella (43) und John (49). Isabella war eine ehemalige Athletin, die den Sport eher als Hobby ausübte, da man sie als Frau nicht ernstnahm. Aufgrund eines frühen Unfalls ihrer Mutter, ist Jenny ein Einzelkind geblieben, worum sie sehr dankbar war.

John ist an der Börse im Aktienhandel beteiligt. Sein eigener Vater gelang bereits in den Besitz einer Fabrik in Sares wie auch in seinem eigenen Land, die die Menschen unter katastrophalen Bedienungen schuften lassen. Zwar ist er seiner Tochter gegenüber emotional warm, dafür jedoch ziemlich rechtsgesinnt und sieht Sares und die Armen in seinem eigenen Land als Menschen zweiter Klasse an, die aufgrund eigenen Verschuldens und ihrer Anlagen dazu verdammt sind für ihn niedrigere Arbeiten zu verrichten. Jenny teilt seine Meinungen nicht, versteht sich aber mit ihm besser, als mit ihrer Mutter.


Engste Freunde und Beziehungen: Taris (Tiergeist), Vincent (Verlobter), Christopher (sehr guter Freund), Sinan (wird zu einem guten Freund), Johanna (gute Freundin), Mona (beste Freundin, Kollegin), Caroline (Freundin, Kollegin), Dominic (Freund / Exfreund)


Sexuelle Orientierung: Heterosexuell



Charakter und Hintergrund


Wer sie kennenlernt, hat so einige Gründe, um sie nicht so recht ausstehen zu können. Sei es ihr allgemeines Auftreten oder, wenn man sie etwas genauer kennt: Ihr Egoismus, ihre Zickigkeit, ihre Selbstverliebtheit oder Suche nach Aufmerksamkeit. Sie liebt es im Mittelpunkt zu stehen und auf irgendeine Weise aufzufallen. Sei es durch ihr Aussehen oder besonders durch ihre sportlichen Erfolge. Schade, dass sie außer den Magiern (und ihren Eltern) niemandem ihr besonderes Talent vorführen und damit angeben kann, von einem Tiergeist in Form eines Phoenix auserwählt worden zu sein. Die anderen Magier sind ebenfalls talentiert, sodass sie heimlich daran arbeitete die anderen übertrumpfen zu können, um sich zu beweisen. Da sie ohnehin sportlich und Taris recht mächtig ist, fliegt ihr alles zu. Jenny redet sich ein, dass es bloß an ihrem Können liege, genauso wie beim Sport. Bei den meisten Kindern und Jugendlichen löst ihre Magiebegabung Selbstzweifel aus, Jenny jedoch fühlte sich bestätigt. Erst übte sie Leichtathletik und Handball aus, bloß um zu beweisen, dass man in mehreren Disziplinen erfolgreich sein kann, um dann festzustellen den Handball aufgeben zu müssen.
Misserfolge akzeptiert sie lange nicht als ihre Schuld und findet viele Ausreden, weshalb andere oder äußere Umstände die Schuld tragen würden. Ihre Mutter ist besonders streng mit ihr, da sie selbst von niemandem als Sportlerin ernstgenommen wurde und so redet sie ihr ein, dass nichts, was sie leistet, genug wäre. Jenny ist von sich aus bereits ehrgeizig und das Verhalten ihrer Mutter stachelt sie zu mehr an, aber ebenso dazu ihre eigenen Leistungen nie als genügend zu empfinden. Silber enttäuscht sie zutiefst, Bronze oder Plätze darunter erst recht, und mit den Jahren ging es nicht mehr darum Spaß an dem Sport zu haben, sondern nur noch für Medaillen und Pokale anzutreten.


Ihrer Mutter Isabella ist Jenny in gewissermaßen ähnlich; ähnlich affektiert, doch emotional um einiges kälter als ihre Tochter. Sie liebt ihren Mann / Jennys Vater nicht so recht, kommt aber mit ihm aus, und versteht nicht, weshalb ihre Tochter ihren Verlobten, den Sohn des verstorbenen Bürgermeisters und Polizeichefs, mehr als nur einen „guten Fang“ ansieht. Dass sie von Liebe spricht, wertet ihre Mutter als jugendliche Dummheit ab. Dennoch unterstützt sie Jenny in allem, was sie tut (und übertreibt es damit) und selbst, wenn Isabella noch nie jemanden geliebt hat, ihre Gefühle für ihre Tochter kommen dem nahe heran.

Früher beschrieben manche Jenny als unausstehlich. Sie verlor als Kind in der Schule Freundinnen, da sich diese ihre Prahlerei und Selbstbezogenheit, dass alles nach ihrem Kopf gehe sollte, nicht länger bieten lassen wollten. Da dachte sie erstmals darüber noch, ob sie doch ab und an im Unrecht liegen könnte und kam zum Schluss, dass die anderen zumindest ein wenig Recht haben könnten.

Mit Caroline ist sie nun wieder recht gut befreundet, vor allem, da sie im selben Team sind. Ihr Bruder Dominic ist ihr Exfreund, eine Beziehung, die sie beide geheimhielten, und den sie verließ, da er sie betrog. Daher ist das Verhältnis zu beiden angespannt, aber dennoch sehen sie sich als Kindheitsfreunde an.


An sich ist Jenny auch sehr mutig und dank des Sports körperlich in Form: Sie denkt aber nicht daran zu kämpfen, wenn sie keinen (für sie) sehr, sehr guten Grund darin sieht, da sie sich nicht in Gefahr begeben, sich nicht die Hände dreckig machen und auch keine sonstigen Probleme einhandeln möchte. Sieht sie sich aber dennoch dazu gezwungen, sollte man sich vor ihr in Acht nehmen. Schon alleine deshalb, weil sie für denjenigen und dasjenige, der oder das sie dazu bringt sich in eine solche Situation zu begeben, sprichwörtlich flammenden Zorn empfindet. Darauf und auf die Tatsache, dass es jemand wagt Vince oder sie anzugreifen (manchmal würde sie noch bei jemand anderem in ihrem Umfeld so reagieren, der ihr wichtig ist oder wird, vor allem Taris, aber Vince und sie selbst haben Vorrang). Wenn sie aus bestimmten Gründen keine Magie einsetzen kann, schreckt sie nicht davor zurück auchmal zuzuschlagen (sie nimmt mit Vince am Selbstverteidigungstraining der Polizei teil). Zu schade ist sie sich dennoch dafür und empfindet Wut für denjenigen, der sie dazu gebracht hat sich die Hände „schmutzig“ zu machen.


Taris hat seinen Menschen mit der Zeit zu lieben gelernt oder zumindest empfindet er ihr gegenüber eine starke Zuneigung, wie es bei den meisten dieser Verbindungen der Fall ist, verzweifelt aber gleichzeitig an Jenny. Der Phoenix war seit jeher bestrebt ein Kind aus einer wohlhabenden Familie auszuerwählen, um in der Welt der Menschen mit dessen Hilfe einen Missstand zu bereinigen, nur um später festzustellen, dass sein Mädchen recht egozentrisch und materialistisch ist.

Die Zuneigung basiert auf Gegenseitig. Schließlich ist Jenny mit ihm aufgewachsen und dennoch, trotz aller Zuneigung oder einer Form von Liebe, könnte sie ohne ihm leben.

Genauso mag sie einige ihrer Freunde und allgemein sozialen Umfeldes recht bis sehr gerne, aber sie könnte ohne die meisten leben. Dasselbe gilt für ihre Eltern. Freunde, die ihr recht nahestehen, sind mit der Zeit Chris, Vinces bester Freund, und Mona, ihre Teamkollegin, geworden.

Ihre Feuermagie spiegelt zu Teilen ihren Charakter wider. Jenny kann aufbrausend, dickköpfig und zickig sein, jemand, die ihre Emotionen seltener zurückhält (bloß, wenn sie ihre Eltern in feiner Gesellschaft nicht blamieren möchte) und mit jeder von ihnen ehrlich und direkt ist. Zumindest mit sich selbst. Sie ist gut darin geworden nicht immerzu jede zu zeigen, lässt aber den angestauten Frust im Sport, ihrer Magie oder eben an anderen ab.

Die emotionale Unzugänglichkeit ihrer Mutter möchte sie nicht widerspiegeln. Diese liegt ihr eigentlich nicht, auch wenn eine wirkliche Zuwendung nur auf ihr engstes Umfeld begrenzt ist.

Eigentlich ist sie lebenslustig und temperamentvoll und daher kennen Vince und gute bis beste Freunde ebenso eine nicht-so-affektierte, nicht-so-zickige Seite an ihr, die zu vielen Späßen (auch anzüglichen Witze, die sie sonst nicht fallen lassen darf) und offenen Gesprächen mit ihrem Verlobten aufgelegt ist. Vince schätzt es an ihr, dass sie gleichzeitig seine beste Freundin ist, mit der er reden und auch auf Augenhöhe streiten kann, im Gegensatz zu seiner vorigen Freundin. Ebenso wie Jenny diesen Umstand schätzt.

Auch hat sie sozial recht feine Fühler und ist sehr extrovertiert, sodass sie rasch neue Bekanntschaften knüpft und es selbst merkt, wenn ihr Verhalten unangebracht und zu viel war.

Auf der anderen Seite kann sie einen oberflächlichen Eindruck auf andere hinterlassen, sodass ihr von manchen nachgesagt wird nicht besonders intelligent oder tiefgründig zu sein. Jenny weiß ebenso mit anderen etwas zu spielen, sie (in Maßen) zu manipulieren und ein wenig zu foppen, schlicht und ergreifend zu trollen und ein paar Späße mit ihnen zu treiben.

Bei speziellen Anlässen und in Gegenwart der Geschäftspartner ihres Vaters, benimmt sie sich dementsprechend, erwidert aber auf Anzüglichkeiten manchmal untergründig und stichelnd, da sie wiederrum annimmt, dass die alten Männer diese nicht durchschauen können. Tatsächlich erwarten diese Leute selten bei ihr auf Ironie zu stoßen.

Meist ist sie auch froh darum und bestärkt den Eindruck ein wenig, wenn sie diese nicht anerkennen und für etwas dümmlich oder zumindest naiv halten, da sie sich auf diese Art nicht um deren Geschäfte zu scheren braucht. Da die Milners ihr Vermögen keinem Sohn überschreiben könnten, stünden ihre Mutter oder Jenny nach dem Tod ihres Vaters in der Verantwortung für die Fabriken in seinem Besitz.

In Wahrheit hat sie eine so-gar-nicht-naive, sehr nüchterne und realistische bishin zu sogar zynische, Sicht auf die Dinge.


Der Anblick eines flammenden Phoenix, scheint sie als Baby bereits fasziniert zu haben. Er war, wie für viele Magiebegabte, eines der ersten Dinge, die sie in ihrem Leben sah. Aus der Sicht ihrer Eltern griff sie immerzu ins Nichts, als sie Taris erreichen wollte. Taris hat sich von ihr, als sie ein Kind war, nicht berühren lassen, da seine Flammen sie verletzen können. Als sie lernte mit ihrer Magie umzugehen, konnte sie seine Flammen in Federn umwandeln und auf ihm zu fliegen lernen.

Gleichzeitig haben diese Flammen sie ihr gesamtes Leben lang begleitet. Als sie jünger war, reifte in ihr die Vorstellung heran, dass es für Frauen nicht gerecht war sich Männern ohne Widerworte zu fügen, da sie angeblich über weniger Führungsqualitäten, manche behaupteten geringerer Intelligenz und Reife, verfügen. Schließlich wurde ihr bewusst, dass sie mit einem Naturgeist oder einem magischen Wesen verbunden war, das Jenny willentlich für sich auserwählt hatte, und da sie noch nie besonders schüchtern oder unsicher war, stärkte diese Erkenntnis sie in ihrem Selbstbewusstsein… und ebenso in ihrer Selbstverliebtheit, weil Jenny die Art von Person ist, welcher so etwas rasch über den Kopf wächst.


Dennoch liegt es ihr fern grundlos (aus ihrer Sicht) zu rebellieren und sich rotzig zu verhalten. Wenn sie einmal ihre Stimme gegen eine Autorität erhebt, dann versucht sie ihre temperamentvolle Art zu verbergen und zuerst ein Gespräch zu suchen. Dafür mag sie ihre Eltern zu gerne und vor allem den Wohlstand, in dem sie lebt. Berechnend ist sie oftmals nicht, aber sie weiß trotzdem sehr gut, was ihr nutzt und was ihr schadet. Eigentlich geht sie nicht mit dem Gedanken an Menschen heran, sie manipulieren zu wollen, aber wenn jemand zu gutmütig ist und sich ausnutzen lässt, könnte sie bei Bedarf eine Chance darin sehen und sich Gefälligkeiten erbitten, von denen ihr bewusst ist, dass sie denjenigen ausnutzt.

Die Erkenntnis, dass sie von Taris erwählt wurde und ihren Selbstwert stärkte, stärkt sie genauso in ihrer Meinung, dass sie am Sex genauso viel Freude haben darf, wie ein Mann. Dies zeigt sie Vince deutlich, reißt, wenn es die Situation zulässt, die ein oder anderen anzüglichen Witze und zieht ihre eher beschämten Freundinnen liebend gerne auf. Tatsächlich ging nicht sie, sondern er, jungfräulich in ihre Beziehung, und sie zieht ihn damit ab und an auf; genauso damit, dass sie ein wenig älter und größer als er ist.

Bloß möchte sie nicht schwanger werden, da sie Kinder eigentlich gar nicht leiden kann (und erst recht nicht jetzt), nicht mit ihnen umzugehen weiß und denkt, ihr Leben wäre mit ihnen vorbei. Schließlich sieht sie es so, dass die Mutter ihres Verlobten wegen all der Kinder nie Zeit für sich hat. Die Verhütungsmethoden ihrer Zeit sind noch ziemlich fehlerhaft, weshalb sie öfter der Angst unterliegt doch schwanger zu sein und schon Tränke mischen ließ, die ihr mit Nebenwirkungen zusetzten.


Bisher hat sie sich keine sonstigen Probleme eingehandelt, da sie sich um nicht besonders viel scherte. Erst Vince liegt ihr damit in den Ohren, dass sich nicht in ihrer Familie um die Arbeitsbedienungen in der Fabrik ihres Vaters kümmert, und sie teilt zwar die Ansichten ihres Vaters nicht, die zu der Zeit / den Plot nicht so ungewöhnlich sind, aber Gedanken hat sie sich bisher um niemanden gemacht.

Sie ist aus einer gewissen Gleichgültigkeit heraus ein sehr toleranter Mensch, da sie seltener negative Meinungen über eine Sache fasst, die ihr selbst nicht schadet. Auch der aufstrebenden Technik und Wissenschaft steht sie positiv gegenüber, da sie ihren Nutzen sieht und dabei die negativen Seiten ignoriert.

Die meiste Zeit ist sie sich selbst die Nächste (sie und ihr nächstes Umfeld; diese Priorität, sein Ehrgeiz und seine temperamentvolle Art, sind die drei Punkte, die sie dazu bringen Sinan doch kennenlernen zu wollen) und versteht Vinces aufopferungsvolle Art nicht. Sie unterstellt ihm Samariterkomplexe, womit sie womöglich gar nicht so falsch liegt, und beklagt sich, dass ihr Verlobter zu wenig Zeit für sie aufbringt. Außerdem (selbst wenn sie die Meinung ihres Vaters nicht teilt) hat sie mit den armen Kindern und Jugendlichen, die Vince aufliest, dennoch ein wenig Berührungsängste.


An sich fällt es ihr schwer für Fremde besonders viel Mitgefühl aufzubringen und kann daher Vinces Handeln wirklich nachzuvollziehen. Wenn sie ein grauenhaftes Bild vor Augen hat, ist es vorhanden, aber nicht besonders stark und erst recht nicht stark genug, um sie zum Handeln zu bewegen. Die (für sie eher nervtötenden und oberlehrhaften) Reden ihres Verlobten haben ihr Gewissen irgendwann aufgeweckt, aber es ist nicht laut genug, um sie zum Handeln zu bewegen.

Allerdings sorgt sie sich um Vince, da sie seine Aktionen als riskant ansieht und es deshalb zu seinem Leidwesen für nötig hält ihn an den Mord an seinem Vater zu erinnern.

Ein wenig macht sie sich auch über Vinces und Taris Idealismus lustig, und wenn wieder mal ein Streit ausbricht oder sie sich gegenseitig aufziehen, kann es rasch darin enden, dass sie beide ihren Frust aneinander auslassen; Frust über das Geschehene und Frust über die Verständnislosigkeit des jeweils anderen.

Ihre konfrontative Art ist für Vince manchmal sehr ermüdend und gleichzeitig ist er froh darum, dass Jenny ihm gegenüber jede ihrer Meinungen frei äußert, ihm Widerworte gibt und sie auch dann ausspricht, wenn sie ihm nicht gefallen. Schließlich hielt seine Exfreundin Alice mit allem zurück und gab ihm nie Widerworte, da sie dachte, er verlange es so von ihr.

Zudem lässt Jenny auch seine etwas aufbrausende Art zum Vorschein kommen und erinnert ihn daran, dass er ebenfalls unter Umständen diese Seite in sich trägt, auch wenn seine Art Zorn zu empfinden und zu zeigen, etwas kühler ist. Seitdem er mit ihr zusammen ist, erst recht, seitdem er mit ihr zusammenwohnt, ertappt er sich hin und wieder bei Gedanken wie „ich muss zuerst an mich (oder an sie) denken“ und gibt dafür Jenny die Schuld. Ihr ergeht es kaum anders, wenn sie sich um eigentliche Fremde Gedanken macht. Nicht zu viele, nicht allzu Nagende, aber sie macht sich hin und wieder welche. Auch bemerkt sie mit der Zeit selbst, wie sie ihre Sätze früher viel öfter mit „ich“ begann, als es heute der Fall ist. Eigentlich sind beide zu stur, um sich gegenseitig einzugestehen, dass sie diesen Einfluss aufeinander haben.


Tics, Marotten, Spleens, (schlechte) Angewohnheiten und alles, was ihre Umwelt sonst so nerven oder auffallen könnte: wirkt auch in ihrer Sprache recht affektiert, nennt andere oft „honey“, „darling“ und „sweety / sweetheart“ | braucht lange im Bad und sieht sich in einen jeden Spiegel | zuckt aus, wenn man ihre Frisur zerstört, sie sich einen Nagel abbricht, der Nagellack abblättert, das Outfit oder die Schminke nicht perfekt sitzt | redet ziemlich bis sehr viel und viele beschreiben ihre Stimme als zu hoch oder manchmal nervig-schrill | trägt zu viel Parfum auf (va sehr blumig), sodass es aufdringlich wirkt.


Phobien und Ängste: Niederlagen | auch von Menschen, die ihr nahestehen, als dumme Tusse oder allgemein schlechter Mensch angesehen zu werden | sich in einer Situation wiederzufinden, in der sie sich nicht selbst zu helfen weiß


Vorlieben: Sport; ihr Training und das Gefühl sich beim Laufen und im Training zu verausgaben; gewinnen! | auf Taris zu fliegen | Mode, lange Shoppingtouren (mit viel, viel Geld von ihren Eltern) | vieles, was süß und pink ist, vor allem pinke Kleidung, anzügliche Klamotten, kann sich besonders für sehr kostspieligen Schmuck begeistern, Mädchenabende und viele stereotypisch weibliche Dinge | süße Früchte und Säfte, Milchkaffee, Exotisches, Cocktails | ruhige Abende und Gespräche mit ihrem Freund, Neckereien mit diesem | wärmere Temperaturen (vor allem, da Flüge im Winter sehr beschränkt sind) | die Aufregung und Hibbeligkeit vor Turnieren | liebt das Zusehen beim Sport fast genauso, wie ihn auszuüben


Abneigungen: Kinder, vor allem solche unter zehn Jahren (sie hasst sie nicht tatsächlich, sie kann einfach nicht mit ihnen umgehen und ist schnell genervt und eigentlich hat sie nur Angst davor, dass sie später schwanger werden könnte und das Kind ihre Karriere zerstört) | Spinat, starker Kaffee | hasst es zu kochen | Spinnen, Käfer | hasst es von anderen Spitznamen wie Blondchen oder Püppchen zu bekommen