Ich versteh die ganze Diskussion einfach nicht. Für mich gibt es keinen Grund die nicht fahren zu lassen nur weils etwas schwierig ist, sicherheit hin oder her. Das einzige was ich als Argument akzeptiere sind die Limits die die Langstreckenrennen haben: kann der Heli nicht fliegen weil die Sicht so mieß ist, dann wird unterbrochen weil man keine Möglichkeit hat schnell zum Krankenhaus zu kommen, ansonsten wird gefahren.
Die zweite die ich akzeptieren würde: Wenn die Autos der Gefahr von Aquaplaning ausgesetzt sind und die Piloten nur noch Passagiere sind, weil der Unterboden (den man anheben kann, also der angehobene Unterboden) aufschwimmt dann macht das Rennen keinen Sinn.
Für alles andere: Die werden mit echt viel Geld zugedröhnt und dann auch noch bei der Sicherheit gepämpert, ja wenn se bei den Sichtverhältnissen nicht sehen, dann sollen die machen was jeder Fahrer und jede Fahrerin im Straßenverkehr auch macht: der Situation entsprechend angemessen fahren. Dann ist EauRouge halt nicht mehr flat, dann müssen die aufpassen nicht abzufliegen ... aber wenn die Fahrer wegen Sicht jammern, dann emfpinde ich das in den meisten Fällen als unglaubwürdig. Die würden Flat fahren obwohls das wetter nicht hergibt und sich wissentlich den Sicherheitssystemen ausliefern.
Die Sicherheit und die ganzen Verbesserungen sind dafür gemacht im Notfall einzugreifen wenn grad mal was richtig mieß in die Hose geht. Die Sicherheit ist nicht dafür gedacht, dass man sich blind darauf verlässt. Das ist ein Rettungsschirm und kein Bestandteil der Rennstrategie. Sicherheit ist dazu da um Leben zu retten und nicht um Leben zu erhalten.
Wenn dann jemand meint über Können/Risiko zu fahren dübelt der die Kiste mit allen Konsequenzen in die Wand, eigenes Verschulden. Man sollte doch meinen die Fahrer der "Königsklasse" sollten wissen wie die Spec der Autos aussieht und was die wann auf die Strecke bringen können. Wenn die Angst haben sollen die Fahrer sich auch aktiv dazu entscheiden nicht anzutreten und nicht darauf hoffen, dass die Rennleitung denen die Entscheidung abnimmt und das Sicherheitsargument totschlägt.
Und Sicht ist für mich kein Argmuent, die sollten die Strecke auch mit verbundenen Augen fahren können. Wenn die Autos nur mit Slicks und Inters fahren können, und bei ein bisschen mehr feuchte klein bei geben dann sollen die den Titel des Technischen Peaks bitte abgeben. Der Rallye-Fahrer, der bei 200+ kmh auf schneebedeckter Waldstraße um eine Kurve kachelt bei der rundherum Bäume stehen, es keine TecPros hat und auch keine Kurveneinsicht besteht und die Straße keine 30cm breiter ist als das Auto an sich ... der kippt sonst noch um vor lachen. Wie Kimi in Portugal der in Runde 1 einfach um alle drum herum gefahren ist weil keiner wusste wie denen geschieht
Merke nur nochmal an: ich würde persönlich bei den Bedingungen auch nicht fahren wollen, aber wenn die so hohe Gehälter verdienen und sich als Speerspitze des Motorsports verkaufen wollen, dann müssen die bei dem Freiluftsport auch mit dem Freiluftwetter klar kommen, wenn das Auto rein technisch gesehen fahrbar ist. Wenn man immer nur auf idealbedingungen hofft dann bleiben die Heldengeschichten aus und man bekommt klinisch reine Rennen.. das ist es was die F1-Entscheider grade immer vorschieben und als Sicherheit verkaufen..