Beiträge von TIRAMISU

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    Aion

    Was soll ich sagen: Ich habe vor einem halben Jahr random mit PERFEKTION Guild Wars 2 gespielt und dann dauernd über Aion gelabert, weil das vor 10-15 Jahren halt meine große MMO-Liebe war. Irgendwann hat er sich dazu weichklopfen lassen, sich das Game mal anzusehen, weil es ja einen Classic-Server gibt. Aber Classic am Arsch: Der ging 2023 live und hat im Jahr 2026 einfach so 50 Spieler:innen zur Prime Time online. Und mit dem Spiel von vor 15 Jahren hatte das auch alles nichts mehr zu tun. Neue Klassen, komplett überholtes UI. Was ist das fürn Rotz? Nein, so geht das nicht. Ich recherchiere also nach irgendeinem halbgaren Privatserver und finde schließlich einen auf dem Stand von 2014. Muss für unsere Zwecke reichen. Wir laden uns das runter und ich erwarte einfach, dass es dort auch so 50 Leute online geben wird. Wäre ja egal, weil wir nur einmal die Hauptstory durchackern wollen.

    Stattdessen waren aber 1.500 Leute online. Die Server-weite Gruppensuche wird gut genutzt, die Handelshäuser sind ausgelastet. Leute suchen nach Spieler:innen für ihre Stammgruppen, Legionen werben um neue Mitglieder. Aus einem "wir schauen uns das jetzt nur mal kurz an" wurden dann über 2.000 Spielstunden. Mittlerweile bin ich Co-Leaderin der größten deutschsprachigen Legion auf dem Server. Hilfe.



    Stardew Valley

    Wie gute Millennials das so machen, spiele ich nichts, was nicht mindestens 10 Jahre draußen ist. Letztens überkam mich wieder die Lust, eine neue Farm in Stardew Valley anzufangen (weil ich ja nicht einfach die Farm, die ich vor 3 Monaten im 1. Sommer gequittet habe, weiterspielen könnte). Und jetzt befinde ich mich – nachdem ich noch ein paar Mods in das Spiel gestopft habe – am 25. Tag des Frühlings in meinem ersten Jahr. Ich habe etwa rund 100 Pflanzen auf meiner Farm, die ich von Hand bewässere, mit Haley den Frühlingstanz bestritten und bin mittlerweile auch mit Shane und Pam einigermaßen befreundet, weil sie sich sehr über meine handgezogene Pastinake bzw. das Freibier zum Geburtstag gefreut haben. Mein Landwirtschaftsskill ist mittlerweile hoch genug, um Qualitätssprinkler herstellen zu können, was mich jetzt leider dazu zwingt, wieder in die Minen zu gehen, um Erze in den Tiefen zu schürfen, damit ich im Sommer nicht immer noch jeden Tag über 100 Pflanzen von Hand bewässern muss.

    Sonst einfach

    Und da liegt der Hund begraben: Es ist nicht einfach. Es gibt Kündigungsfristen, Bewerbungszeiten und dann muss dich auch noch ein Arbeitgeber haben wollen. Gute Jobs sind umkämpft (gerade solche im öffentlichen Dienst, die keinen spezifischen Studienabschluss voraussetzen), sonst gäbe es auch keine Leute, die schlechte Jobs machen würden. Und ob ein Job so gut ist, weißt du leider auch nicht im Vorfeld, sondern erst, wenn du eine Weile dort gearbeitet hast (Ausnahmen gibt es, die so weltfremd sind und bereits in ihre Stelleninserate von tollen Benefits, wie Obstkörben und pünktlichem Gehalt schwärmen, sodass man im Vorfeld weiß, dass der AG Schrott ist). Und wenn dein aktueller Arbeitgeber dich maximal ausbeutet, du darunter leidest und es mit Wegbewerbungen nicht klappt, dann kannst du dich 1) bis zum Burnout im aktuellen Job kaputtmachen, 2) kündigen und dann erstmal kein Geld vom Amt kriegen (in solchen Jobs verdienst du ja sowieso schon nix, d.h. du hast normalerweise auch keine Ersparnisse zur Überbrückung) oder 3) krank melden und Zeit gewinnen.


    Die wenigsten Leute nutzen das System aus, weil sie faul sind, sondern weil sie vom System ausgenutzt werden und sich irgendwie damit arrangieren müssen, bis sie eine bessere Lösung gefunden haben.


    Edit: Es gibt auch im öD genug Stellen, wo man einfach geschunden wird. :saint:

    Ich würde ja wirklich sehr gern auf den Shitstorm mir aufspringen, aber die Quelle ist hier der Focus (lol), der als Quelle die BILD (rofl) zitiert.

    Wäre natürlich gottlos, wenn das wirklich so kommt (gerade der Teil mit Steuern auf Zero-Getränke), aber da hätt ich dann gerne erst noch etwas Handfestes.


    Edit: https://www.rnd.de/politik/kli…RZZVGCJFWS6W7AFGYP3U.html Ich glaube, jetzt ist Eskalation doch angebracht.


    Passt ja hervorragend in den aktuellen Kurs der Regierung. Schröpfen und dann Sinn und Zweck des Ganzen ignorieren. Dass mit dem Sondervermögen irgendwelche Klimaschutzmaßnahmen betrieben werden sollten, will ja auch niemand mehr hören. Da hat man sich aber wenigstens noch den Anschein gegeben, nicht von vornherein auf die Zweckbindung zu scheißen.

    Tbh reichen mir die Urlaubswochen und zwei Tage Wochenende trotzdem nicht aus

    Ich finde (oder fand), dass 6 Wochen im Jahr schon eine ganz gute Basis sind, aber würde auch sehr gerne einfach 32 bis 36 Stunden in 4 Tagen arbeiten und dann am Freitag einfach Ruhe haben...


    Als ich in einer Beziehung war (und diese meinen Lebensmittelpunkt dargestellt hat), hab ich teilweise auch nur 4 Wochen Urlaub genommen, um zu verreisen, weil mehr Reisen als das einfach zu teuer gewesen wäre und ich keinen Urlaub nehmen wollte, nur um daheim rumzulungern. War ja sowieso jeden Abend mit meiner Freundin zusammen und habe mich relativ stark von meinen üblichen Freundeskreisen abgekapselt, weshalb ich auch relativ selten mal ein langes WE für einen Besuch gebraucht habe.


    ...tja. Seit ich mich wieder auf mich selbst konzentriere, würd ich am liebsten einfach Krankenstand für 3 Monate anmelden, herumfahren, Freund:innen besuchen (wenn Depression/Dysphorie nicht grad kickt) oder einfach nur gesunde 14 Stunden am Tag in Videospielen verbringen. Hab fahrlässigerweise ein MMO angefangen, bin einer Gilde beigetreten und bin jeden Abend nur noch am raiden. Zum Glück kann ich da 3 Tage die Woche Home Office machen. :upsidedown:


    Ich versuche derzeit, jede Woche 1-2 Überstunden aufzubauen, um im Oktober für ein langes Wochenende mit einer Freundin in den Schwarzwald zu fahren. Wir werden uns wahrscheinlich in unserem BnB einschließen, uns cringy Liebesromane (cliterature, basically) vorlesen und höchstens mal aufbrechen, um eine kleine Wanderung vorzunehmen oder ein süßes Café zu besuchen.


    Ich hab mir bloßem Auge in die Sonne geschaut und jetzt brauch ich keinen Dark Mode mehr. :cool:


    Davon abgesehen dachte ich mir "ich kann doch bestimmt einfach über Handy-Kamera gucken!". Tja. War dann doch ein bisschen naiv, denn die hat nur ganz viel helles Leuchten ohne Kontrast und Kontur eingefangen bekommen.

    Heute Nacht kam der Regen. Und um 2 Uhr morgens bin ich aufgewacht, weil ich geträumt habe, dass ich mir aus irgendeinem Grund ganze Rosmarinzweige aus der Nase ziehen musste, die schon blutig waren, weil die alles aufgekratzt haben auf dem Weg. Da wach ich erstmal mit dem Gefühl auf, als hätte ich einen PCR-Test mit mangelnder Feinmotorik durchgeführt, und Blutgeruch in der Nase.


    Der Regen war dann leider auch so laut, dass es mit dem Weiterschlafen schwer wurde, bis die Panik vor einem möglichen SPD (Schlafparalysedämon) dann mit einem Griff zum Blutdruckmessgerät vollends gebannt war.


    Naja, immerhin ist's jetzt kühl. Da kann ich auch wieder guten Gewissens meinen Dysphoria-Hoodie anziehen. 🚬

    Jetzt bin ich natürlich mittlerweile doch 'n ganzes Stück älter als damals und wenn ich dann heute so manche Ausschnitte aus der Show ansehe, dann muss ich immer wieder schlucken, wenn ich seh wie Gottschalk weibliche Gäste bedrängt. "Damals hat es keinen gestört. Jedes Wort, Satz, gar körperliche Berührung von ihm heute neu zu bewerten ist völlig absurd". Ja, der Artikel zitiert auch einige Online-Kommentare zu der ganzen Thematik und die sind teilweise erwartbar dumm. "Keine der Damen hat sich beschwert. Warum tun sie es jetzt?". "Waren halt andere Zeiten. Meine Güte". Ja, es waren andere Zeiten und gerade deshalb hat sich da auch niemand offen darüber beschwert, weil es damals noch viel mehr Menschen entschuldigt hätten. "Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein". Oh halt, da ist mir 'n Fehler unterlaufen. Das letzte Zitat stammt nicht aus der aktuellen Debatte, sondern von Filbinger, dem damaligen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, der damit versucht hat sein Wirken, inklusive Todesurteile, als Marinerichter bei den Nazis zu entschuldigen. Natürlich ist das, was Gottschalk gemacht hat in keinster Weise damit zu vergleichen, aber die Entschuldigungen ähneln sich doch 'n bisschen.

    Zumal quasi niemand irgendwelche rechtlichen Konsequenzen fordert (vorausgesetzt, es sind keine weiteren Dinge hinter der Kamera passiert, von denen wir gar nichts wissen...ich trau mich jetzt irgendwie nicht zu recherchieren). Es geht doch weitestgehend darum, einfach aufzuzeigen, dass dieses Verhalten in keinster Weise angebracht war und noch viel weniger heute – wo doch bitte ein Bewusstsein dafür bestehen muss – wäre. Genauso wie niemand irgendwie ein Winnetou-Verbot fordert oder eine Zensur alter Disney-Klassiker mit eindeutig rassistischem Humor, will man doch einfach keine Wiederholungstäter. Eine Einordnung erfolgt bestenfalls; eine Entschuldigung von den (oder oft dem) Verantwortlichen bleibt dabei meist aus.


    So natürlich auch in der Causa Gottschalk. "Ich habe sie rein dienstlich angefasst." Ganz großes Kino. Sie lasen eine Rechtfertigung – um nicht Relativierung zu sagen – mit dem Flair eines Boomer'scher "Man(n) darf ja nichts mehr sagen" von Gottschalk, der so wenig sagen darf, dass er seine geistigen Entgleisungen sogar auf 320 Seiten eines Spiegel-Bestsellers verewigen durfte. Gänsehaut. Am Ende sind es aber auch nur die letzten Zuckungen eines Mannes, der nicht mit der Zeit gehen will, und daher mit der Zeit gehen muss. Ausgesorgt hat er ja.

    Ja, er betont natürlich, dass sie ein "super Verhältnis" mit der Leihmutter haben, einen faden Beigeschmack hat das ganze aber trotzdem.

    Von einem faden Beigeschmack zu sprechen, ist eine wirklich sehr diplomatische Formulierung, lol. Vor allem bei einem Mann, dessen politisches Schaffen generell einen Würgereflex hervorruft. Aber das fügt sich dann ja perfekt ein zwischen die ganze Korruption und Selbstbevorteilung. Natürlich wird es aber auch diesmal bei einem Kopfschütteln bleiben; echte Konsequenzen gibt es keine mehr.


    Ob man die Leihmutterschaft selbst befürwortet oder ablehnt, steht dabei außer Frage. Der Mann setzt sich dafür ein, dass Leuten etwas verwehrt bleibt, das er sich entspannt über Geld und Kontakte im Ausland verschafft. Wie man heutzutage so schön sagt: "Fuck you, I got mine." Die Betonung, er habe ja ein super Verhältnis zu der Frau, klingt für mich – Triggerwarnung: widerwärtiger Vergleich – nach Eiern von glücklichen Hühnern. Solang man es sich nur irgendwie schönlügen kann, ist ja noch nichts verloren.

    5:30 Uhr morgens an einem Dienstag. Normale Zeit zum Aufstehen für viele, mich eingeschlossen. Das Problem: Ich habe wieder kein Auge zugemacht.


    So geht es mir seit anderthalb Wochen. Ich bin müde, ich gehe ins Bett. Sobald ich auf dem Laken liege, beginnt mein Kopf zu arbeiten. Die Gedanken überschlagen sich in einem Tempo, dass ich nicht einmal weiß, woran ich überhaupt denke und welches Ergebnis der Gedankengang bringen soll. Es vergehen Stunden, bis ich dann irgendwann einmal einschlafe. Wenn ich aufwache – natürlich erst nachmittags – bin ich total gerädert.


    Die "soften Drogen", pflanzliche Schlafmittel, helfen nicht und schwerere Kaliber werden mir vorerst nicht verschrieben. Das ändert sich wohl bald, weil's auf die Art nicht besser wird. Da ich ohnehin Zeit habe, versuch ich es zusätzlich mit Sport. Danach bin ich zwar im positiven Sinne erledigt, aber das hilft leider auch nicht, um dann nachts rechtzeitig zur Ruhe zu kommen.


    Vermutlich wird es wieder einmal Zeit für das restlose Vernichten meines Schlafrhythmus, indem ich einfach durchmache und heut Abend hoffentlich kaputt genug bin, um vor Erschöpfung einzuschlafen. Es bleibt spannend.

    https://www.derstandard.at/sto…lder-manipulieren?ref=rss


    Es wird einfach immer wilder.. bin ich froh, dass ich meine social media Aktivität auf's Minimum beschränkt und anonymisiert gehandhabt habe. Aber naja, da Whatsapp auch Teil von Meta ist, wer weiß, ob meine privaten, dort geteilten Bilder nicht auch schon als Testsubjekte ihrer KI-Maschinerie dienen.

    Es wird wohl bald Zeit, den PC und das Smartphone aus dem Fenster zu schmeißen, wieder Festnetznummern auszutauschen und sich im Park zu treffen, Brieffreundschaften zu schließen. Aber vermutlich sitzt man dort dann auch allein, wenn bis Hausnummer 2030 alles von einer nicht mehr erkennbaren KI vereinnahmt wurde und der technologiegestützte Neofaschismus voll im Westen durchgegriffen hat.


    Des Weiteren bin ich mittlerweile echt an einem Punkt, wo es mir von Tag zu Tag schlechter geht, wenn ich Nachrichten lese, weil wir unsere Gesellschaft und die Welt im Eilverfahren abschaffen. Man kommt gar nicht mehr hinterher zu benennen, was alles schief läuft, ist nur noch damit beschäftigt, gehetzt im Kreis jede Negativschlagzeile – ob aus Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – zu verfolgen, während die erste schon von der nächsten gejagt wird. Alles geht nach und nach den Bach runter. Und gefühlt hat auch niemand Lust oder die Kraft, irgendetwas dagegen zu tun, weil was soll man denn auch tun, außer sich irgendwie einzureden, dass man das durchstehen wird, weil auch zehn Millionen auf der Straße nichts zu bringen scheinen und auch eine Kugel in einen Trump, Thiel oder Zuckerberg nur zu einem trendy Internet-Slogan ohne echte Konsequenzen, ohne gesellschaftliche Umbruchsstimmung verarbeitet wird.


    Ich komm nicht mal hinterher, meine Gedanken zu dem ganzen Mist zu ordnen und will das hier schon wieder löschen, bevor ich's überhaupt geschrieben hab, während grad das millionste KI-Propaganda-Video auf Facebook geteilt und so getan wird, als wär alles problematisch, nur nicht das, was uns wirkliich zu Grunde richtet.

    Würde man deiner Auffassung folgen, müsste konsequenterweise jede Diskussion unterbunden werden, sobald ein Beitrag nicht exakt dem von dir angenommenen Sinn und Zweck des Topics entspricht – einschliesslich deiner eigenen Hinterfragung. Eine Plattform wie diese lebt jedoch gerade vom Austausch unterschiedlicher Ansichten. Solange sich die Beiträge thematisch im Rahmen des ursprünglichen Themas bewegen und den Forenregeln entsprechen, sehe ich keinen Grund, weshalb abweichende Meinungen grundsätzlich unerwünscht sein sollten.

    Wir können natürlich auch einfach nicht so tun, als wären das Wut- und Trauertopic sowie das Positive-Vibrations-Topic tatsächliche Diskussionstopics, nur weil der übergeordnete Bereich aus Mangel an Alternativen den Namen "Allgemeine Diskussionen" trägt. Würden wir hier dennoch eine gute Diskussionskultur leben wollen, dann wäre der erste Schritt getan, wenn man seine konträre Sicht der Dinge nicht in relativierendem Ton verkünden könnte. Ist das in so einem seichten Topic wirklich zu viel verlangt? Denn ich wage zu bezweifeln, dass es darum ging, einen potenziellen Diskussionsgegner durch gezielte Provokation herauszufordern.

    Ich meine, ich versteh's ja, dass man angepisst ist wie man sich unter dem Wetter fühlt, aber eine einfache Selbstaussage anderer Leute wie "ich komm gut damit eigentlich zurecht" ist absolut zulässig. Dahinter steht keine Aussage, dass du oder ich damit zurechtkommen sollen.

    Die Aussage ist halt maximal tone-deaf. Wieso sollte man ein "also mir geht's mit der Situation gut" im Wut- und Trauer-Topic kundtun, ohne wenigstens irgendeinen Versuch der Anteilnahme zu äußern?

    Ich find's ja sehr cool, wie Leute hier kommentieren müssen, dass sie wunderbar mit der Hitze auskommen. Toll. Der Rest nicht.


    In der Bude ist es von 20 bis 10 Uhr wärmer als draußen. Die ganze Nacht wird gelüftet, aber entweder herrscht Windstille oder es geht direkt ein Sturm, sodass die Fenster wieder geschlossen werden müssen. Abkühlung ist nicht.


    Ich habe zum Glück eine Badewanne hier (ab nächstem Jahr allerdings nicht mehr). Sobald ich die Wanne verlasse, geht das Schwitzen und Überhitzen aber sofort wieder los.


    Ansonsten versuche ich, mich mit kalten Getränken und nassen Handtüchern, die ich mir um die Schultern lege, durchzukämpfen. Das klappt überraschend gut. Den Versuch, mich anzukleiden, habe ich aufgegeben.

    Dieter Nuhr hat in seiner letzten Show Witze über Femizide gemacht. Der "Witz" war sinngemäß, dass es ja nur 300-350 Femizide pro Jahr sind (die meisten Männer also liebe Kerle sind) und es Frauen nicht schaden würde die Männer, mit denen sie ins Bett gehen vorher besser kennenzulernen. In seinem Facebook Post erklärt er jetzt, das war gar kein Witz über Femizide. :D


    Wann nimmt man diesem Pisser endlich das Mikro weg?

    Klassischer Rechter, der schon im Vorfeld Märchen über die Cancel Culture schürt, um dann, wenn er vollends die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten hat, ein großes "Ich hab's euch ja gesagt!!" zu propagieren. Im Umkehrschluss hüten sich natürlich auch alle, ihm das Mikrofon wegzunehmen, weil sein Märchen dann ja glaubwürdiger wäre.


    Ich komm auf die Widerwärtigkeit, mit der man den Zeitgeist vergiftet, und generelle Menschenverachtung einfach nicht klar...

    Also ein AfD Verbotsverfahren hätte Erfolg, es gibt da keine Bedenken von zu wenige Beweise oder sonstwas.

    Zitat von Gesellschaft für Freiheitsrechte

    Das bedeutet: Würde ein zulässiger Verbotsantrag gestellt, hätte dieser vor dem Bundesverfassungsgericht wahrscheinlich Erfolg.

    Curb your enthusiasm. Ich würde es zwar auch begrüßen, aber es wird schon seit Jahren deswegen rumgedruckst, obwohl jedem klar ist, dass diese Partei aus Nazis und Leuten, die nichts gegen Nazis haben, besteht. Wir leben gerade in einer Zeit, wo Spitzenpolitiker sich jeden zweiten Tag gegen die Verfassung stellen, indem sie vorsetzlich verfassungswidrige Politik machen oder Urteile des Bundesverfassungsgericht konsequent ignorieren, um das Stimmvieh bei Laune zu halten oder zu sonstigem persönlichen Eigennutz. Insofern kann man denen die Fakten gar nicht so hart auf den Tisch klatschen, dass auch mal nach diesen gehandelt werden würde.


    Insofern glaub ich erst, dass ein Verbotsverfahren kommt, wenn es da ist.