Beiträge von Feliciá

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    Warum? Weil die Arbeit angenehm ist und gut bezahlt wird und dort bin ich deutlich produktiver. Turns out sind Menschen gar nicht so faul, wenn die Konditionen besser sind.

    Anekdote dazu aus der Pflege - wer als Arbeitgeber denkt, es ist tragbar, in einem kognitiv und körperlich anstrengenden Beruf Leuten back to back 8, 9, 10, 12 Tage am Stück knechten zu lassen, mit drei Tagen (Tag 1: nur crashout weil du hast gerade 12 Tage hinter dir, Tag 2: mal bisschen was im Haushalt und Co nachholen was bei so einer Dauer auf der Strecke bleibt, Tag 3: tatsächlich mal "frei") frei dazwischen, nur um danach nochmal 12 Tage durchzuarbeiten, der bettelt danach, dass sich die Arbeitnehmer krank melden. Wer absolut bodenlose Dienstpläne macht, Hauptsache man plant so viele Leute wie möglich, die am besten permanent die Station leiten, der hats auch einfach nicht besser verdient, weil er ja sichtlich nicht aus Empathie und tatsächlichem Leitungsverständnis Dienstpläne schreibt.

    Manchmal ist "ich melde mich krank" auch einfach nur "ich MUSS mich heute um mich kümmern". Es gibt etliche Berufe, in denen man hochkonzentriert arbeiten muss, und in dem man andere gefährdet, wenn man nicht komplett auf der Höhe ist. Eine 40 Stundenwoche ist eigentlich schon nicht das, wofür wir als Menschen konzipiert sind. Wenn du aus einer 40 Stundenwoche dann aber noch eine 60 Stundenwoche machst (7 Tage lang 8,5h auf Arbeit), dann bleibt deinen Arbeitnehmern halt vielleicht nichts anderes. Ich finde es total schade, dass man irgendwie immer mit dem Finger auf die Leute zeigt, die letztendlich ein Produkt der Umstände ihres Arbeitsplatzes sind. Leute, denen nichts anderes bleibt, als sich selbst zu helfen, weil man auf der Führungsetage gar kein Interesse dafür zeigt, wie es den Menschen unter ihnen geht.


    Ich hab einen richtig tollen Arbeitgeber und hab mich in den letzten 6 Monaten keinen einzigen Tag krankgemeldet im Sinne von "ich muss mich regulieren weil ich sonst platze". Ich hab maximal 5-6 Tage am Stück, meistens eher 3 oder 4, mit mindestens einem freien Tag dazwischen. Ich hab gar nicht den Gedanken "boah gar keinen Bock auf den Drecksladen", weil ich das Gefühl habe, nicht wie ein Dulli behandelt zu werden, der seinem Arbeitgeber am besten noch die Füße küssen sollte, sondern wie eine Angestellte, die für ihre Professionalität honoriert und nicht ausgebeutet wird. Ich fühle mich dort sogar so wohl und wertgeschätzt, dass ich heute an meinem freien Samstag zum Spätdienst einspringe, weil ich mich tatsächlich sehr ausgeglichen fühle und am Wochenende auch wirklich gerne mal im Dienst bin. Nicht, weil es verlangt wird, sondern weil ich sage "hey, ich bin da tatsächlich gerne und fühle mich hier nicht ausgenutzt sondern wertgeschätzt".

    Das Problem ist halt, das es ANs gibt, die "krank" machen, obwohl sie nicht "krank" sind. Und das rückt die ANs die mit Grund "krank" machen in ein schlechtes Licht.

    Darf ich mal ganz dreist fragen, wo für dich jemand "krank macht" und wo für dich jemand wirklich "krank ist"? Ich finde es nämlich ziemlich problematisch, wenn andere sich anmaßen, beurteilen zu können, wie es in einem aussieht, vor allem weil gerade viele psychische und auch chronische Erkrankungen für Außenstehende unsichtbar sind. Daher die Frage nach der Differenzierung. Woran machst du das also fest?

    Man kann ja viel an Japan kritisieren, aber es ist eines der Länder mit der niedrigsten Adipisotas-Raten und dort gibt es keine Zuckersteuer. Something, something education. 🤷🏼‍♀️

    Okay, aber Japan hat auch eine wirklich absolut crazy bodyshaming culture, die die restrictive eating disorder community im Rest der Welt auch absolut in den Schatten stellt. Ich würde hier nicht einfach so - so sehr ich dem Punkt, den du hier versuchst zu machen, auch zustimme, weil ich so eine Restriktion auch falsch finde - die Parallelen ziehen. In Japan und anderen ostasiatischen Ländern fett zu sein, ist nochmal ein ganz anderer Level an Albtraum, als hierzulande. Leute vergessen teilweise zu essen, weil sie so im Workflow sein müssen, Zero calorie Snack Stores findest du inzwischen auch an vielen Ecken, auch dort werden Semiglutide und andere Eingriffe die dem beibehalten eines niedrigen Körperfettanteils dienen gefeiert. Japan ist weitaus mehr mit Schlankheit besessen, als wir es je waren.

    Für mich ist es auch ein Zeichen von Anstand und Respekt, wenn man nicht versucht andere Personen (und im Notfall die eigene Familie), in Pflege und / oder Kindererziehung hineinzupressuren, weil man es vielleicht selbst so gelernt hat bzw. sozialisiert wurde und vielleicht nicht wirklich hinterfragt hat.

    Sowas macht mich sprachlos.

    Als jemand der selbst aus der Pflege kommt - ich bleibe eher kinderlos, als ein Kind in die Welt zu setzen, und es mit der Hoffnung großzuziehen, dass es mich irgendwann pflegt, wenn ich bedürftig bin, wenn ich an Krankheiten und Zustände denke, die Angehörige gefühlt fürs Leben für immer traumatisieren.

    Ich habe jeden Tag erlebt, wie es ist, Menschen, die man liebt, an Krankheiten wie Demenz zu verlieren, und ich würde straight up nicht wollen, dass mein Kind mich in so einem Zustand sehen muss und sich damit so sehr belastet. Daran ist auch gar nichts zu romantisieren, es ist einfach grauenvoll, wenn Menschen sich selbst in Krankheit und Gebrechlichkeit verlieren.

    Dass man vielleicht mal nach mir sieht, okay, das wäre schön und wünschenswert. Aber mit meiner Pflege, meiner Selbstfürsorge, würde ich ein Kind niemals belasten, wissend, dass das ein Vollzeitjob ist, und für den man auch nicht einmal im Ansatz gleichwertig entlohnt wird. Auch Dinge wie Testament, Beerdigung, Patientenverfügung und Co. würde ich gerne so weit ich kann von einem Kind fernhalten. Dafür habe ich einen Partner, der im dem Fall für mich einsteht, für den ich selbiges tue, und mit dem ich es im Idealfall gemeinsam finanziere und plane. (Natürlich muss nicht jeder Mensch mit Kind eine Partnerschaft haben)

    Dann hat mir wer gesagt, die Karte wäre eigentlich fies und ist ein “Halt die Klappe” in netter und dass er eine viel effektivere, jedoch politisch nicht korrekte Karte für sowas habe.

    Meine Frage wäre nun: Was genau ist an der Karte politisch inkorrekt? Ich dachte evt. das “I have autism” anstelle des “I am autistic”.

    Ich glaube, dass das "politisch inkorrekte", jetzt für mich als Außenstehende an diesem Gespräch, das du da schilderst, eher ist, dass man eine Aussage wie "Hey, wir schweifen ab" (Anekdote dazu btw aus meinem Beruf: wir haben in übergaben einen Zeitwächter, der eben genau dafür sorgt, dass man nicht abschweift und kreisend über einen Patienten oder eine Situation spricht) direkt mit Autismus bzw Neurodivergenz verbindet. Also, vielleicht bin ich auch dumb af und kann deiner Erzählung nicht folgen, aber wie kommt man von "hey, wir reden gerade im Kreis, lasst uns zum eigentlichen zurückkehren" direkt zu Neurodivergenz? Meiner gelebten Erfahrung nach mit AuDHS neige ich eher zum Abschweifen, als neurotypicals, weshalb ich den Zusammenhang nicht ganz verstehe.

    Jetzt verfolgt man mal konsequenterweise den Gedankengang: Man könnte Frauen den Zugang zu Bildung erschweren, sodass sie wieder früher heiraten und Kinder bekommen.

    Das ist auch das Ziel: Bildung systematisch erschweren, sodass man einen Nachschub an Arbeitern bekommt, die man billig entlohnt, und nur weil die USA die Extremform davon lebt, heißt es nicht, dass es bei uns nicht so geschieht.

    Soviel zu "Frauen werden gesellschaftlich nicht als Brutkästen gesehen."

    Das hat hier in diesem Thema aber niemand von uns behauptet bzw sich gewünscht, du hast, noch immer, nicht beantwortet, wieso du direkt "es wäre schön wenn es für Leute einfacher ist, Familie zu gründen und die finanziellen und staatlichen Hürden - vor allem was Arbeit und Betreuung anbelangt - abgebaut werden" in eine derartige Richtung interpretierst. Ich hab manchmal wirklich einen Kampf damit, deine Gedankensprünge und das, worauf du dich in einem Thema beziehst und woher du Argumente und Aussagen ziehst, zu verstehen und zu verfolgen. :/ Kannst du also bitte mal erklären, wieso du direkt von einer doch eher gemilderten Aussage anderer diskutierender hier in so ein extrem springst? /gen

    Solche Aussagen wie "Es wollen schon noch eine nicht zu verkennende Anzahl an Leuten Kinder haben" geht nicht darauf ein weshalb sich manche Frauen, wenn sie denn finanziell und von ihren Lebensumständen her könnten, mehr als nur einige wenige Kinder wünschen. Wenn sie sich denn Kinder wünschen.

    Als wäre dieser Wunsch einen halben Stall voller Kinder zu haben bei all diesen Frauen etwas vollkommen Inhärentes oder Biologisches und als könnte dieser Wunsch nicht - in vielen, wenn auch nicht allen Fällen - von Außen beeinflusst worden sein

    Auch hier - keine Ahnung, was du in meine Aussage reininterpretieren versuchst. Meine Aussagen kannst du bei sowas auch gerne zitieren und nicht aus ihrem Kontext reißen. Der Kontext meiner Aussage war, dass es eben genug Menschen gibt, die Kinder wollen, dass es gerechtfertigt ist, nach einer dahingehend angepassten Politik und Förderung - wie eben Betreuung und Co. - zu verlangen, und dass es schön wäre, wenn etwas getan wird, hürden zu reduzieren, wenn es politische Gründe sind, aus denen heraus man sich den eigenen Kinderwunsch nicht erfüllt. Bitte, dont make up shit i didnt say.

    Während anderswo sofort und selbstverständlich über patriarchale Strukturen diskutiert wird, kommt bei diesem Thema quasi ein "kann doch jede so wie sie will, wir waren noch nie freier" (ja natürlich...) ohne bei diesem Thema Geschlechterrollen überhaupt mitdenken zu wollen.

    Auch hier wäre es vielleicht cool, wenn du die Aussagen einer Person - derer ich mich auch nicht anschließe btw - nicht als einen Rundumschlag an alle anderen Diskutierenden zu formulieren. Bis auf (1) Person hat hier niemand in den letzten 48 Stunden behauptet, vollkommen egal ob man deinen Takes zustimmt oder nicht, dass patriarchale Strukturen nicht immernoch sehr real sind und dass Frauen "freier denn je" sind.

    Eigentlich in derselben "Bubble" (also an sich in gar keiner, weil die Leute darin sehr gemischt sind... von Extremen abgesehen), aber ich sehe die Intention dahinter trotzdem kritisch. Deswegen würde ich das teilweise nicht so sehen.

    Auch die Frage von "wie gestalten wir Arbeit kinderfreundlicher, damit die Geburtenrate steigt?" hat immernoch die Implikation, DASS Personen mit Uterus mehr Kinder bekommen sollen, wozu der Staat imo kein Recht dies durch gewisse Maßnahmen in die Höhe zu steuern.

    Und ja, während es natürlich immer positiv ist Mütter zu entlasten, sollte die Implikation nicht sein "... damit wieder mehr Kinder geboren werden." Wenn, obliegt das der persönlichen Entscheidung ohne Druck dahinter zu machen.

    Ich weiß nicht, woher deine doch sehr ins negative schwingende Sichtweise stammt, dass eine Entlastung für Mütter, Eltern, Väter, Familien, Kinder direkt bedeuten muss, dass man dann den Menschen in Deutschland die Pistole auf die Brust setzt und sagt "wieso macht ihr keine Kinder? Wir haben es doch verbessert!" Natürlich ist die logische Konsequenz von "es wird leichter/erschwinglicher/besser zu managen eine Familie mit Kindern zu gestalten", dass es tendenziell einen Anstieg der Geburtenrate geben kann. Das sollte nicht das Hauptziel sein, aber wie auch Caroit schon sehr anschaulich und mit Studien und tatsächlichen Daten, die über Internet-Bubble-Anekdotenbelege hinausgehen, gezeigt hat - es wollen schon noch eine nicht zu verkennende Anzahl an Leuten Kinder haben, aber die Mittel, Karrieresicherung und vieles mehr kann aktuell nicht genug garantiert werden. Letztendlich wird eine Verbesserung dieser Umstände nicht dafür sorgen, dass bei gebärenden Personen plötzlich die Schwarm-Intelligenz-Hormone kicken, und alle plötzlich etliche Kinder in die Welt setzen. Aber die, für die es aufgrund Lebensumstände xyz ein Wunsch bleiben musste, können davon profitieren. Und um die geht es gerade.

    Aber dein Argument war zu Anfang der eigentlichen Diskussion halt in Anteilen realitätsverkennend, gerade was die Korrelation zwischen Bildung und Schwangerschaft anbelangt. Deine Entrüstung über Tradwives, Pickme Girlfriends von irgendwelchen rechtsradikalen Losern und backwards Influencerinnen in allen Ehren - gebärende Personen existieren nun mal nicht in einem kollektiven Vakuum.

    Wenn man ständig raushaut "wir brauchen eine höhere Geburtenrate" wird jede Person mit Uterus als Instrument für eben dafür gesehen.

    Das würde ich als Person mit Uterus nicht einmal immer nur so sehen; ich finde nämlich durchaus, dass das auch bedeuten kann "wie machen wir Kinderkriegen attraktiver/realistischer", und nicht einfach nur "wie gaslighten wir Menschen mit Uterus darin, ein Brutkasten zu werden". Ja, die Aussage "wir brauchen xyz" ist erstmal sehr plump und unschön formuliert, muss aber nicht einfach nur die worst possible implication bedeuten.

    Ich zähle mich auch zu den Akademiker*innen, die gerne Kinder hätten, allerdings nicht denkt, dass es so bald staatliche Förderung und Hilfestellung gibt, wie man Familie und Karriere unter einen Hut bringen kann. Der Grund, wieso ich keine Kinder will - aktuell - ist nicht, weil ich eine aufgeklärte Feministin bin, sondern weil ich einfach keine Möglichkeit sehe, in der aktuellen politischen Situation in Deutschland ein Kind zu bekommen, aufzuziehen, und nebenher noch Karriere in meinem Fachbereich zu machen.

    weil das hohe Gewicht auf dem Gurt quite in die Leiste geht. Auch wenn Matte drunter legen das etwas abfedert.

    Fühle ich :(((

    Sterbe auch jedes Mal halb, meine combination ist immer so ne Schaumstoffabdeckung (kp ob die dein Gym hat, aber lohnt sich!)+ zusammengerollte Matte + mein schwitziges Handtuch + pump Cover auf meinen Hüften, weil ich sonst auch das Gefühl habe, mir die Schenkel unterhalb vom Bauchnabel direkt abzutrennen.

    Keine Ahnung, was heute in meinem pre-workout Energy Drink drin war, aber ich hab heute eine saubere Wiederholung Hipthrust mit 200kg gemacht und hab damit meinen absoluten persönlichen Rekord gebrochen 💅🏻

    Ich war gestern mit einer Freundin unterwegs, und als wir unseren Sitzplatz am Rhein verlassen haben, um uns noch etwas zu trinken zu holen, kam neben uns ein älterer Herr (pan 50 denke ich mal?) daher und hat die sehr offensichtlich Minderjährigen neben uns am Ufer angesprochen mit "hallo guten Abend ihr Hübschen, ich fühle mich so einsam, wie geht's euch denn, ich setz mich dazu". (Ohne abzuwarten ob die Mädels das okay finden)

    Wir haben beide sofort geschaltet und gefragt, ob die Mädchen ihn kennen und was er will weil das sehr eindeutig Teenager waren. Du hast auch richtig gesehen, wie unangenehm der Typ den Mädchen war, die eine ist sofort zwei Meter weiter gerutscht.

    Daraufhin wurde er wirklich unverhältnismäßig aggressiv und hat uns gefragt, was uns das angeht, und was wir uns einbilden. Wir haben relativ ruhig geantwortet, dass wir einfach nur umsichtig sind, und dass er doch bitte Leute in seinem Alter (aka einfach keine fucking Kinder) ansprechen soll, weil das sichtlich Kinder sind. Er kam uns immer näher, wir sind auch nicht zurückgewichen, und unterbewusst hab ich schon überlegt, wie und ob wir uns beide gleich verteidigen müssen.

    Letztendlich haben sich dann zwei andere Herren eingemischt und ihm Gewalt angedroht, wenn er nicht das Weite sucht. Natürlich nicht ohne, dass er uns beide nochmal beleidigt hat, und gefragt hat, ob wir eifersüchtig sind, weil uns "alte Weiber" (wir sind Mitte 20 lmfao) keiner anspricht.


    Der Grund, wieso ich das hier poste, ist vor allem, weil ich wirklich immer wieder darüber erschüttert bin, wie ekelhaft und übergriffig Männer in dem Alter sind, und weil ich es noch viel übergriffiger fand, einen ungewollten Annäherungsversuch als etwas darzustellen, worum meine Freundin und ich neidisch sein sollten/worüber sich Minderjährige Girls hätten freuen sollen, bzw dass männliche Aufmerksamkeit generell, wie ekelhaft und deplatziert sie auch sein mag, etwas sein soll, worauf man sich als Frau konzentrieren sollte.


    Wollte es mir einfach von der Seele reden, danke fürs lesen.

    Und ja, grundsätzlich ist jeder Katzenbiss ärztlich abzuklären, aber eben nicht ein Notfall.

    Je nach Vorerkrankungen - um die wir hier in dem Fall nicht wissen, und die auch ziemlich privat ist, und vielleicht nicht an einem Ort wie dem BB erörtert werden muss - würde ich dem wiedersprechen. Wenn du nicht ausschließen kannst, dass das Tier irgendwas hat, ist Zeit einfach Geld (oder in dem Fall Gesundheit), und wenn du obendrein noch vorbelastet bist, sei es durch Diabetes, Kreislauf, Herz, onkologische Erkrankungen in der Vorgeschichte, Autoimmunerkrankungen, ist es definitiv ein Notfall. Wie man triagiert wird, also welche Priorität das Problem dann in einer Ambulanz hat, lässt sich so obvs nicht pauschal sagen, aber bei Infektionsverdacht bist du, in allen Krankenhäusern in denen ich bislang gearbeitet habe, auch ein Notfall und als solcher eingeordnet. Die Leute kommen sogar erfahrungsgemäß zu spät und sind dann bereits septisch :/


    Und beschissene Ambulanzen sind kein gesundheitlicher und qualitativer Maßstab. Arztpraxen nehmen oft auch keine Notfälle dran, und verweisen direkt ans Krankenhaus. Niemand schuldet es irgendwem sich im Interesse an seiner eigenen Gesundheit erst in eine Praxis zu schleppen. Wenn man Angst hat, Bedenken, Sorgen, Panik, dann ist das genauso professionell zu behandeln, wie jemand, der da ganz nonchalant in die Ambulanz mit einem abgetrennten Arm reindackelt. Wir werden auch explizit darauf geschult und ausgebildet. Und letztendlich obliegt es dann einem Arzt, zu urteilen, welche Behandlung hier adäquat ist.

    Agreed, agreed. Gerade bei Frauen ist es kritisch, mit dem Körperfett zu weit runter zu gehen, die 25-30% im Bild sind imo auch völlig normal. Ab 35% würd ich schon von Übergewicht sprechen, ab 45% ganz klar adipös. Rein visuell.

    Ich hab jetzt länger überlegt und recherchiert, ob ich zu dem von Bastet geposteten Bild irgendwas beitragen kann, und bin durch meinen YT Algorhythmus auf ein ganz passendes Video gestoßen, das Jeff Nippard vor einer Weile produziert hat *klick*

    Es geht aus dem geposteten Bild nicht so hervor, wie aus dem Video, weil auch einfach Kontext fehlt. Mit 28% Körperfettanteil als Frau bist du beispielsweise deutlich leaner als 90% aller anderen Frauen in Amerika, obwohl man bei 28% jetzt als Laie wahrscheinlich nicht denken würde, dass jemand super trainiert/muskulös ist.

    Ich finde es prinzipiell auch deutlich besser, auf lean mass/fat mass zu schauen, statt einfach zu sagen "du wiegst x kg? Du bist definitiv zu fett", einfach weil sehr viel Kontext fehlt, wie halt auch Masseverteilung, Hormone und auch die Betrachtung dessen, dass afab Personen idr immer einen höheren Grundfettanteil behalten müssen. 20% Körperfett an einer Frau sind nochmal mehr lean, als 20% an einem Mann. Ich finde trotzdem dass visuelle Vergleiche ggf. ziemlich schädlich sein können, gerade wenn ich mir die Eating Disorder Social Media Bubble anschaue, in der Dinge wie Bodychecks, Fatspo/Thinspo und Co. an der Tagesordnung stehen. Nicht, dass das jetzt die Intension hinter dem geposteten Bild war, aber sich visuell mit anderen zu vergleichen ist in Betrachtung der eigenen Gesundheit immer ein bisschen schwierig.

    Gehe aber komplett damit mit, wenn man sagt, dass Leute inzwischen gar keinen Plan mehr haben, wie "Adipositas" wirklich aussieht, und dass halt auch hier oft pretty privilege reinspielt, im Sinne dessen, welche Fettverteilung als konventionell attraktiv gesehen wird, und welche nicht. Leute, die Fett im Torosobereich ansetzen, während andere Menschen eine gleichmäßigere Fettverteilung haben, fallen hier imo schneller durchs Raster, weil "ein bisschen speckig überall" halt irgendwie deutlich vorteilhafter aussieht, als eine relativ breite Midsektion.

    Alter, mein Arsch brennt gerade von der Hipthrust Maschine. Und gleich noch ein paar Bulgarian Split Squats.

    Gerade bei den Gluteus Muskeln aber wirklich immer sehr gründlich aufwärmen, gerade Männer neigen meiner Erfahrung nach zu extrem versteiften Hüften und du willst dir ja im Idealfall nichts zerren. Überall im Gym, aber gerade auch hier, wirklich die Form über die Gewichtslast präferieren, bei Hipthrusts holt man sich schnell Schmerzen im unteren Rücken und trainiert damit halt nicht mehr seinen Dumptruck.

    Trainiere glutes auch nur zweimal die Woche, lässt sich halt easy in jeden legday einbauen.

    Wobei ich bei meinem Arsch noch etwas mehr Volumen reinkriegen will.

    Dann würde ich keine Squats machen, weil die tatsächlich primär deine Quads hitten. Wenn du wirklich nen Dumptruck willst, würde ich dir eine RDL Variation, Hipthrust Variation und eine isolierte einbeinige Übung wie Bulgarians empfehlen. Von Kniebeugen kriegst du keinen Fatty3000. Gluteus Übungen hitten immer die Quads, wenn du stiff legged RDLs machst hittest du auch deine Hamstrings sehr gut.


    Galigrü

    Meine drei Gluteus Muskeln und ihre eigene Postleitzahl

    Normalerweise mache ich meine Hip Thrusts an der Smith Machine, weil ich mich aber immer sehr räudig fühle, wenn ich die Maschine lange für mich beanspruche, hab ich heute nur meine Bulgarian Split Squats auf der Smith gemacht, und bin für Hip Thrusts auf die Hip Thrust Maschine ausgewichen. Ich lade mir mein gewöhnliches Gewicht - 90kg, 45kg auf jeder Seite der Langhantel - rauf, und frage mich, wieso ich schon im Aufwärmsatz gefühlt sterbe. Nachdem ich lowkey schon ne Existenzkrise schiebe und meine Logs durchgehe, merke ich dann irgendwann, dass die Maschine bereits leer 35kg Gewicht inbegriffen fasst 😭

    Es wurde von Felicia mindestens einmal angebracht, und in ähnlicher Form von diversen Usern, man dürfe keinen perfekten Aktivismus erwarten und Ähnliches ... es sei denn an den Stellen, an denen er doch erwartet wird, weil man sich selbst im Recht fühlt.

    Den Rest werde ich ebenfalls nicht unter den Teppich kehren.

    Was hab ich jetzt bitte damit zu tun? 😭

    Ich bin doch seit Wochen nicht an der Diskussion beteiligt, wieso bringst du mich da jetzt mit rein? Mein letzter richtiger Beitrag hier im Thema war aus Oktober 25. Das ist ein Jahr her.