[Kapitel 1] Die Gang - Chloe

Keine Ahnung, wie viele Leute einen Blog über meine Katzen wirklich verfolgen werden - aber darum geht es heute auch gar nicht!


Heute geht es um Chloe, meine Zimmergenossin, die ich mir in Erfurt zugelegt habe, und die jetzt, wo ich wieder in Bayern lebe, ein fester Bestandteil des "Familienrudels" ist.

Die Süße habe ich mir mit 6 Wochen im August 2018 nach Hause geholt, das ist inzwischen etwa 1 1/2 Jahre her. Ich habe mich in Erfurt sehr einsam gefühlt, ist ja auch kein Wunder, nachdem ich fast fünf Jahre lang mit Katzen zusammengewohnt habe, und auch davor immer in Form von Meerschweinchen Haustiere um mich hatte. Also konnte ich nicht nein sagen, als mir eine Klassenkameradin erzählt hat, dass die Katze ihrer Tante kürzlich geworfen hat, und ob ich denn nicht eines der kleinen Raubtiere aufnehmen wollen würde.


Chloe ist ziemlich auf mich fixiert, so ist das nicht einmal mit der Katze, die ich hatte, als ich aus Bayern ausgezogen bin. Sie schläft oft in meinem Bett, kuschelt sich, wenn ich am Schreibtisch sitze, in meine Arme, oder wartet, wenn ich dusche, geduldig vor der Badezimmertür. Ich denke, dass das wohl daran liegt, dass wir viel Zeit gemeinsam alleine in Erfurt verbracht haben. Letztes Jahr war ich dann mit ihr zusammen im Urlaub bei meiner Familie und habe gemerkt, wie wohl sie sich unter Artgenossen fühlt. Ich habe sie dann, schweren Herzens natürlich, dort gelassen. Sie hat sich sehr schnell mit allen angefreundet, sogar den Hund, der ja wirklich riesig im Vergleich zu ihr ist, mag sie wirklich gerne. Und irgendwie wollte ich sie aus ihrem neuen Umfeld nicht rausreißen, das Haus ist so viel größer als meine Einzimmerwohnung und sie brauchte Gesellschaft, besonders weil ich damals jeden Tag 8 Stunden außer Haus musste. Seit gut einem Monat lebe ich wieder in Bayern und es ist quasi so, als wäre ich nie lange von ihr weggewesen. Sie sucht nach mir, wenn ich länger außer Haus bin, sie wälzt sich in meinen Klamotten, und sie frisst aus meinem Papierkorb.


Ja, Chloe ist eine dieser Katzen, die wirklich alles anfressen muss. Wenn meine Schwester die Futterportionen für unseren Hund abmisst, und mal ein kleines Stück Trockenfutter rausfällt, ist sie sofort da und macht sich über das Hundefutter her. Das ist inzwischen so schlimm, dass sie jeden verdammten Abend auf die Fütterung des Hundes wartet, weil sie ernsthaft denkt, sie bekommt noch einen Happen. Gut, Hundefutter sollte ja irgendwo noch nachvollziehbar sein, zumindest aus den Augen einer Katze. Aber Chloe schnabuliert gerne auch mal irgendwelche Käfer, die sich zu uns verirrt haben, knabbert an Essensverpackungen oder der Gummisohle meiner Schuhe.


Sie ist mir eines meiner liebsten Geschöpfe auf Erden, und es ist schön - auch wenn das jetzt doof klingt, lol - dass sie sich so sehr für mich interessiert und auf mich fixiert ist. Die anderen Katzen sind sehr auf meine Geschwister oder Mutter geprägt, und sie fühlt sich dann doch am ehesten wie mein "ganz eigenes" Tier an.





Kommentare 5

  • Gott is die süß

  • Das mit dem universellen Gesicht kenne ich xD

    Mein Hund hat auch so eines, wenn sie ihren "was spinnt ihr schon wieder-Blick" aufsetzt. xD

  • I want a Chloe for myself :(.

    Und wann wieder kurze Haare?

    • Wenn ich Geld habe um sie schneiden zu lassen, Hase, versprochen!


      Ja wann kommst du ran und liebst meine Katzen???

    • Ka, vllt mal am We, wo Henrik und ich Samstag mal runter kommen? :')