Änderungen im Pokémon-TCG zum neuen Schwert & Schild-Zyklus bekannt

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Mit der neuen Erweiterung „Schwert & Schild“ werden erstmals Pokémon-V, Nachfolger der Pokémon GX aus dem Sonne & Mond-Zyklus und ausgestattet mit starken Fähigkeiten und Attacken, ins Sammelkartenspiel eingeführt. Wird ein Pokémon-V kampfunfähig, beschert dies dem Gegner zwei Preiskarten. Neben den Pokémon-V wird zudem eine weitere Klasse und Spielmechanik eingeführt - dabei handelt es sich um die Umsetzung der Dynamaximierung im Sammelkartenspiel: Pokémon-VMAX, die aus Pokémon-V entwickelt werden. Sie verfügen, wie die Vorbilder im Spiel, über nochmals mehr KP als Pokémon-V und erlauben es dem Gegner, gleich drei Preiskarten zu nehmen, wenn er eines dieser Pokémon besiegt.


Darüber hinaus bringt der neue Zyklus zu Schwert & Schild einige Änderungen der Spielregeln und bei einigen Spielmechaniken mit sich, die wir für euch in Kürze zusammengefasst haben:

  • Neben der bereits geltenden Einschränkung, dass der beginnende Spieler in seinem ersten Zug nicht angreifen kann, wird es in Zukunft auch nicht mehr erlaubt sein, während des ersten Zuges eine Unterstützerkarte einzusetzen. Dies soll die Vorteile des Beginners weiter reduzieren und zu mehr strategischen Varianten führen.
  • Sammelkarten enthalten von nun an links unten in der Ecke ein weißes Kästchen mit einem Buchstaben. Dabei handelt es sich um das sogenannte Regelzeichen, mit dem in Zukunft bestimmt werden soll, welche Karten auf Turnieren zugelassen sein werden. Aktuell hat das Regelzeichen aber noch keine Auswirkungen.
  • Seit Diamant & Perl betrug die Resistenz gegenüber einem bestimmten Typen, sofern diese bei einem Pokémon vorhanden war, immer -20 Schadenspunkte. Dies ist auf den Karten neben der Schwäche eines Pokémon aufgedruckt. Mit dem neuen Zyklus wird die Resistenz allgemein (wie bereits zu den Anfängen des Spiels) wieder auf -30 Schadenspunkte erhöht. Dabei ist aber zu beachten, dass für Karten, die gespielt werden und laut Aufdruck auf der Karte über -20 Schadensresistenz verfügen, diese Resistenz wie angegeben weiterhin gilt.
  • In diesem Zusammenhang gibt es auch eine grundlegende Änderung was die Schwäche eines Pokémon betrifft. Diese verdoppelt weiterhin, wie aufgedruckt, den erhaltenen Schaden von Pokémon des auf den Karten abgedruckten Typs. Allerdings bestimmt sich die Schwäche allgemein bei folgenden Typen bei neuen Karten nun anders:
    • Wasser-Pokémon werden in Zukunft eine Schwäche gegenüber dem Elektro-Typen, und nicht mehr gegenüber Pflanzen-Pokémon haben.
    • Neue Karten vom Typ Psycho haben anstatt einer Psycho-Schwäche nun eine Finsternis-Schwäche.
    • Finsternis-Pokémon sind von nun an schwach gegenüber Pflanzen- anstatt Kampf-Pokémon.

    Darüber hinaus wurde angekündigt, dass es auch einige weitere Änderungen bei den möglichen Resistenz-Typen einiger Typen geben soll.

  • Der Typ Fee wird in Zukunft nicht mehr im Sammelkartenspiel vorhanden sein. Tatsächliche Feen-Pokémon werden im TCG nun in der Regel als Psycho-Pokémon abgebildet. Im selben Zuge treten aus Balancing-Gründen bei neu eingeführten Karten Gift-Pokémon in Zukunft als Finsternis-Pokémon auf. Feen-Energien können im Standardformat weiterhin und vermutlich solange verwendet werden, bis das letzte Feen-Pokémon herausrotiert wurde.
  • Mehrere Karten werden dem Errata unterliegen. Dabei handelt es sich um ein allgemeines Korrekturverzeichnis, wodurch die Texte der Karten nachträglich geändert und vereinheitlicht werden, sodass auch ältere Versionen der Karten gespielt werden können. Dies betrifft die Karten Energie-Zugewinn, Prunusbeere, Adressbuch, Tsitrubeere, Hyper-Tank und Flottball. Eine Übersicht der Errata-Karten findet ihr hier in der offiziellen Mitteilung.
  • Professor/-innen-Karten werden in Zukunft unter dem allgemeinem Namen „Forschung des Professors“ veröffentlicht. Je nach aktuellem Professor bzw. aktueller Professorin befindet sich dessen oder deren jeweiliger Name dann rechts oben als Zusatzangabe auf der Karte. Im Erweiterten Format dürfen jeweils nur Karten eines Professors gespielt werden, darunter fallen auch die Forschung des Professors-Karten.
  • Der bisherige Begriff „zwischen den Zügen“ wird durch den neuen Begriff „Pokémon-Check“ ersetzt. Die damit verbundenen Schritte (Prüfung der speziellen Zustände Vergiftung, Verbrennung, Schlaf und Paralyse; Prüfung auf aktive Fähigkeiten oder Effekte von Trainerkarten und Prüfung auf Kampfunfähigkeit von Pokémon) bleiben unverändert.
  • Der Begriff „Erholen“ wird im Zusammenhang mit Effekten zum Entfernen spezieller Zustände in künftigen Kartentexten eingeführt.
  • Der Erinnerungstext „bevor du angreifst“ wird künftig in Fähigkeitsbeschreibungen weggelassen, um Verwirrungen zu vermeiden, die dadurch entstanden sind, dass bestimmte Fähigkeiten durchaus auch noch während dem Ausführen einer Attacke aktiviert werden können.

Die Regeländerungen gelten zum 21. Februar 2020. Ab diesem Tag sind Karten des Sets „Schwert & Schild“ auf Turnieren zugelassen.