XXVIII. Taylor Swift - Wildest Dreams


Sowas einzuleiten mit „Ich kann Taylor Swift als Person nicht leiden“ ist natürlich nicht die beste Vermarktung. Andererseits gebe ich gerne zu, dass ich sehr viele Lieder von ihr klasse finde, darunter Wildest Dreams.

Momentan ist es so, dass ich mich da so ein wenig in wen verguckt habe (und das klingt noch so harmlos: Eigentlich ist da schon mehr), allerdings wird es da nicht viel zu holen geben. Und da ohnehin gerade die kühle und dunkle Jahreszeit beginnt, zieht das so alles in allem meine Laune ziemlich runter. Nun könnte man argumentieren, dass es dann vielleicht wenig sinnvoll ist, sich Lieder zu geben, die eine eher traurige oder dezent Melancholische Message überbringen. Und da mag man sicherlich recht mit haben. Im Falle dieses Liedes aber finde ich es ein wenig aufmunternd, weil es neben den traurigen Komponenten ein sehr verträumtes Bild zeichnet und insofern irgendwo dazu einlädt, sich seinen Gedanken, Träumen, und auch ein wenig der Trauer, hinzugeben.


Außerdem: Da Taylor Swift ja bekanntlich auch in der Liebe nicht gerade die erfolgreichste ist, wirken solche Lieder auf mich gleich viel authentischer und ermöglichen es mir, mich damit eher identifizieren zu können.

Kommentare 1

  • Hm. Gedanken, Träume, Trauer u.ä. - das kommt mir doch irgendwie sehr bekannt vor.

    Und irgendwie sind diese Sachen - Trauer vllt mal ausgeklammert - meist viel angenehmer als die Realität (was auch reale Gefühle mit einschließt), zumindest geht es mir meist so.


    Ich kann nachvollziehen wie man sich da fühlt und es ist schon ziemlich bescheiden, vor allem wenn man nicht viel Hoffnung haben kann, dass es irgendwie erwidert wird. Aber irgendwie hat man dann doch immer Hoffnung, wird dann von jeder Kleinigkeit die sowas betrifft irgendwie erst recht enttäuscht oder irgendwie aus den Bahn geworfen und fragt sich ständig "Wieso?" oder "Warum muss es mir so gehen?" Vllt interpretiere ich da auch gerade ein wenig viel, aber ... so ging es mir jedenfalls schon öfter.


    Ansonsten find ich es absolut nicht unsinnig so etwas mit traurig angehauchten, melancholischen, schwermütigen Liedern zu verarbeiten. Es ist zwar schon Jahre her, aber in der Phase, in der es mir mal richtig, richtig, richtig schlecht ging, hab ich fast schon exzessiv "Russian Roulette" von Rihanna gehört, was jetzt auch nicht gerade dafür bekannt ist, übermäßig positive Vibes zu vermitteln, im Gegenteil. Mir hat es damals aber geholfen mit dem Schmerz und den negativen Gefühlen klar zu kommen, einfach weil es einem oder mir das Gefühl gegeben hat "Hey, ich bin nicht der einzige Mensch, dem es so geht." Fühlte sich jedenfalls besser an, als den Schmerz mit irgendwelchen Party- oder Friede-Freude-Eierkuchen-Liedern zu betäuben, das hätte sich einfach so... keine Ahnung...fake angefühlt?

    Jedenfalls Kopf hoch, du schaffst das schon. :3
    Erstens, sollte man bekanntlich niemals nie sagen, manchmal - auch wenn die Wahrscheinlichkeit noch so gering ist - passieren die merkwürdigsten und unvorhersehbarsten Dinge. Zweitens, selbst wenn nicht, du bist noch jung, wirst nicht das letzte Mal für jemanden Gefühle haben und früher oder später wird sich auch jemand finden, der sie erwidert.

    Ich mein, ich hab auch jemanden gefunden, von dem ich 1 Jahr dachte, er wäre absolut hetero und im Gegensatz zu mir bist du schlank, gut aussehend/attraktiv, modebewusst, charismatischer, aufregender, sozial kompetenter, selbstbewusster, kontaktfreudiger etc. Ich denke die Wahrscheinlichkeit, dass du jemanden abkriegst ist signifikant höher haha.
    Ich weiß zwar auch, dass in "unserer Welt" gefühlt alle auf eine Sache fixiert zu sein scheinen, but well, ist manchmal vllt auch eher persönlicher Bias.

    Jedenfalls, wie gesagt, Kopf hoch. :3

    Und vermutlich denkst du dir jetzt so "wtf?" "tl;dr" und/oder "Was zur Hölle labert der da?"...aber... irgendwie hatte ich einfach das Bedürfnis das loszuwerden. :s :3


    Und wer weiß, um mal die musikalische Komponente des Blog-Eintrages aufzugreifen, vllt. dauert es ja nicht allzu lange bis du die emotionale Reise in den "Blank Space", "Bad Blood" oder "Look what you make me do" Modus schaffst/antrittst. :P

    Liebe Grüße und... keine Ahnung... fühl dich gedrückt oder so :3


    PS: Warum fühlt sich das eig. gerade nach einem unglaublichen Déjà-vu an? xD