Bisafacts Ausgabe #18


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


Alle Informationen zum neuen Spiel findet ihr bei uns auf Bisafans:

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Der kühle Oktober bringt nicht nur diverse Veränderungen im täglichen Leben mit sich, sondern auch wieder spannende, mysteriöse, interessante und skurrile Fakten rund um das Thema Pokémon. Im Mittelpunkt stehen heute unter anderem ein alptraumverursachendes Pokémon und eines der Geheimnisse des Wasseragenten. In diesem Sinn: Los geht's!


Es ist nicht ungewöhnlich, dass Pokémon ähnlich aussehen wie Items. Voltobal und Lektrobal kommen da durch ihre Ähnlichkeit zum Pokéball in den Sinn, aber auch Tarnpignon fällt mit seiner besonderen Hutfärbung auf. Dieses Phänomen trifft aber auch gut auf andere Bälle und Pokémon zu:

Zitat

Ohrdoch besitzt ein ähnliches Farbschema wie der Heilball.

Sehen wir uns dazu einmal Ohrdoch und den Heilball im Vergleich an.



Die Ähnlichkeiten sind durchaus da, wenngleich auch nicht so offensichtlich wie bei den oben genannten Beispielen. Dabei sollte natürlich bedacht werden, dass der Heilball bereits in Pokémon Diamant und Perl eingeführt wurde, während Ohrdoch erst einige Jahre später in Pokémon Schwarz und Weiß sein Debüt feierte. Ob diese Referenz von Game Freaks Design-Team so beabsichtigt war, lässt sich nur mutmaßen. Angesichts dessen, dass Ohrdoch für seine Sensibilität und die Fähigkeit, den Gesundheitszustand anderer Pokémon zu erkennen, bekannt ist, mag der Gedanke durchaus sinnvoll anmuten.


Der nächste Fakt behandelt eine kleinen Fehler in der Übersetzung:

Zitat

In Pokémon HeartGold und SoulSilver ist die Beschreibung der Grarzbeere falsch. Obwohl in den Spielen steht, dass sie sehr effektive Attacken vom Typ Feuer abschwächt, wirkt die Beere nur auf Attacken vom Typ Gift.

Besonders textlastige Spiele laden regelrecht dazu ein, dass sich an der ein oder anderen Stelle einmal ein Fehler einschleicht oder eine Übersetzung nicht so ideal gelungen ist. Bei Kampf-Items, die mitunter über Sieg oder Niederlage entscheiden können, ist das noch einmal umso ärgerlicher und in Pokémon HeartGold und SoulSilver ist bei der Grarzbeere ein solcher Fehler unterlaufen. Angegeben wird, dass sie sehr effektive Attacken vom Typ Feuer schwäche – also wie die Koakobeere –, jedoch weiterhin den Effekt für sehr effektive Giftattacken besitzt. Da sich die Namen der Beeren in keiner Sprache ähneln, ist davon auszugehen, dass es sich hier lediglich um einen übereifrigen Tippfehler handelt. Wer dementsprechend nicht mit der Wirkung vertraut ist, kann so im Kampf das ein oder andere blaue Wunder erleben.


In Anlehnung an den kürzlich erschienenen neuen James Bond-Film widmen wir uns außerdem dem Spionage-Pokémon Intelleon, um eines seiner vielleicht weniger bekannten Geheimnisse zu lüften:

Zitat

Intelleon hat in seinem Schweif eine scharfe Klinge versteckt, die es für schnelle Hiebe nutzt.

Falls sich nun jemand fragt, woher diese Information stammt: Ja, das wurde so auf der offiziellen Seite geteilt. Auch wenn in den Spielen und im Pokédex keine Rede davon ist, kann diese Klinge in zwei Animationen gesehen werden. Eine davon ist ein direkter Angriff, etwa mit Klaps, die andere ist gleich zu Beginn, wenn Intelleon in den Kampf kommt. Dabei macht es gar nicht den Eindruck, als könnte es so viele verschiedene Fähigkeiten einfach verstecken. Andererseits, dass es Wasser mit hoher Geschwindigkeit aus den Fingern schießen kann, ist auch nicht ganz so offensichtlich. Verblüffend!


Die wellenförmigen Erhebungen auf dem Schweif stellen die versteckte Klinge dar.


Den Abschluss bildet heute das Mysteriöse Pokémon Darkrai. Wie vielleicht bekannt ist, konnte eine Begegnung mit ihm ursprünglich über ein Event in Pokémon Diamant und Perl mithilfe der Mitgliedskarte initiiert werden. Allerdings war die Möglichkeit, es zu fangen, wohl zu einem früheren Zeitpunkt eine ganz andere:

Zitat

Es existiert im Code von Pokémon Diamant, Perl und Platin ein nicht genutztes Script für Darkrai, durch das es als Wander-Pokémon auftaucht.

Im Grunde läuft die Sache folgendermaßen ab: Ein bestimmtes Script im Code der Sinnoh-Spiele sorgt dafür, dass Wander-Pokémon in der Welt erscheinen. Je nach eingegebenem Parameter erscheinen so Vesprit, Cresselia und zusätzlich in Platin Arktos, Zapdos oder Lavados auf der Weltkarte. Ein sechstes, ungenutztes Script beinhaltet jedoch ein weiteres Pokémon, das sich bei einer Begegnung als ein Darkrai auf Level 40 herausstellt. Dies lässt Mutmaßungen zu, ob Darkrai ursprünglich ebenso durch die ganze Region verfolgt werden musste wie das auf der Nachbarinsel befindliche Cresselia und ob es überhaupt von Anfang an als Mysteriöses Pokémon mit eigenem Event geplant war. Die Wahrheit dahinter wird vermutlich für immer in den Schatten bleiben.


Und das war's auch schon für dieses Mal von den Bisafacts. Wir hoffen, dass ihr die ein oder andere neue Information mitnehmen konntet und wenn ihr selbst interessante Fakten rund um Pokémon kennt, freuen wir uns auf eure Einsendungen. Wir lesen uns!



Bildquellen: Pokémon.com, Bulbapedia, Pokémon Schwert & Schild

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