Bisafacts Ausgabe #26

Vor zwei Jahren wurde die erste Ausgabe der Bisafacts veröffentlicht und auch wenn kein spezielles Jubiläumsprogramm ansteht, werden auch heute wieder spannende, mysteriöse, interessante und skurrile Fakten aus der gesamten Pokémon-Welt gezeigt und ausführlich behandelt. In diesem Sinn: Los geht's!


Pokémon ist in seinem Heimatland Japan sehr bekannt und praktisch allgegenwärtig. So überrascht es nicht, dass mit dem Franchise verschiedene Kollaborationen eingegangen oder Aktionen veranstaltet werden, durch die Pokémon und seine Themen noch weiter verbreitet werden. Eine etwas kuriosere Idee entstand dabei vor zehn Jahren:

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Von Juli bis Dezember 2012 wurde im japanischen Radio wöchentlich eine Team-Rocket-Sendung ausgestrahlt, die von den Synchronsprechern von Jessie, James und Mauzi geleitet wurde.

Zu diesem Zeitpunkt war der Pokémon-Anime natürlich weitreichend bekannt, ebenso wie die Personen hinter den Charakteren. Unter der Leitung des Sound Directors für den Anime, Masafumi Mima, wurde innerhalb von eineinhalb Jahren ein Projekt mit dem Titel „Pokémon Radio Show! Team Rockets geheimes Reich“ ausgearbeitet, bei dem die drei bekannten Mitglieder Team Rockets eine eigene Radio-Sendung auf 76.1 interFM erhalten sollten. In insgesamt 26 Folgen von Juli bis Dezember 2012 wurde wöchentlich versucht, mehr Personen für Team Rocket anzuwerben, während Megumi Hayashibara, Shin'ichiro Miki und Inuko Inuyama in ihren entsprechenden Synchronrollen Jessie, James und Mauzi ein großes Publikum erreichen konnten. Das Programm reichte dabei von Sketch-Parodien bekannter Werke über Interviews mit bekannten Charakteren aus dem Pokémon-Anime bis hin zu Zeichen- sowie Quiz-Segmenten.


Spezielle Aufmerksamkeit erlangte diese Sendung vor allem durch eine kürzlich in Japan ausgestrahlte Episode aus Pokémon Reisen. Team Rocket lässt dort die Zeit ihres Radioprogramms wieder aufleben und versucht, auf unterhaltsame Art und Weise mehrere Live-Shows zu präsentieren.


Das offizielle Logo der Radiosendung.


Apropos Reisen, machen wir uns auf den Weg zur Pokémon-Liga. Natürlich nicht zu einer bestimmten, aber wir können dort einige Beobachtungen bei den eingesetzten Pokémon aufstellen:

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Die Typen Normal, Pflanze, Elektro und Fee waren bisher nicht in den Top Vier vertreten.

Interessant! Während in Galar zum ersten Mal der Unlicht-Typ in einer Arena vertreten war (s. Ausgabe #5), hatten sich die Top Vier bis heute noch nicht allen Pokémon-Typen verschrieben. Während Normal und Pflanze meist als Einstiegs-Typen angesehen werden und ihre Abstinenz dadurch etwas erklärt werden könnte, gelten besonders Elektro und Fee als recht starke Pokémon-Typen. Eventuell ändert sich das nun auch mit Pokémon Karmesin und Purpur, wenn das Konzept der Top Vier beibehalten wird.


Einige Pokémon können übrigens nicht sehr gut schlafen. Während also bestimmte Pokémon sehr viel Zeit im Land der Träume verbringen, kann eines davon nur ein Lied singen:

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Botogels versteckte Fähigkeit Insomnia hat exakt denselben Effekt wie seine reguläre Fähigkeit Munterkeit.

Insbesondere für die Überbringung von Geschenken ist Bototel von großer Bedeutung. Nicht selten wird es dabei mit dem Weihnachtsbrauch in Verbindung gebracht und daher verwundert die spontane Übergabe von heilenden und explodierenden Überraschungspaketen kaum. Mit Übereifer besitzt es auch eine Fähigkeit, die mit der meist stressigen Zeit einher geht. Bemerkenswerter ist dafür, dass seine übrigen Fähigkeiten, Munterkeit und Insomnia, denselben Effekt im Kampf besitzen und ein Einschlafen nicht ermöglicht wird. Ist Botogel möglicherweise schon so überarbeitet, dass es nicht mehr schlafen kann oder will? Vielleicht sollten wir ihm einmal eine Pause gönnen.


Eine Sache noch: Außerhalb von Kämpfen hat zumindest Munterkeit einen weiteren Effekt. Seit Pokémon Smaragd besteht, wenn ein Pokémon mit dieser Fähigkeit an erster Stelle im Team steht, die Chance, ein Pokémon im oberen programmierten Level-Bereich zu entdecken. Ideal also, um auf Anhieb stärkere Pokémon zu finden.


Zuletzt suchen wir das größte Pokémon aller Zeiten. Nein, es ist nicht Wailord.

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Von Gigadynamax-Pokémon abgesehen ist Endynalos mit 20m das größte Pokémon.

Delion sollte sich vielleicht besser in Acht nehmen.


Solange alle Pokémon ihre regulären Formen besitzen, übertrifft in Sachen Größe nichts das Legendäre Pokémon Endynalos aus der Galar-Region. Mit 20 Meter ist es dabei deutlich größer als Wailord und Alola-Kokowei, die sich die übrigen Treppchenplätze teilen. Und selbst wenn Pokémon plötzlich als Gigadynamax-Pokémon auf dem Feld auftauchen, würde Endynalos in seiner Unendynamax-Form und 100 Meter Größe alle anderen in den Schatten stellen.


Und das war's auch schon für dieses Mal von den Bisafacts. Wir hoffen, dass ihr die ein oder andere neue Information mitnehmen konntet und wenn ihr selbst interessante Fakten rund um Pokémon kennt, freuen wir uns auf eure Einsendungen. Wir lesen uns!


Bildquellen: Pokémon Reisen (Folge 1.131), Pokémon Entwicklungen, Dogasus Backpack

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