Stranger Things Staffel 3

Guten Tag, gute Nacht, liebe Freunde, haltet euch ganz fest, denn heute Nacht wurde mir zugetragen, wie die 3. Staffel von Stranger Things beginnt. Es verläuft ein wenig anders als bisher, aber immer nur der Demogorgon und der Mindflayer und noch mehr DND-Viecher wären auch langweilig.


Scheinbar spielt das alles in einer Art Paralleldimension, ist ein Prequel (gefühlt sind alle so 3 Jahre jünger), Spin-off oder irgendwer wollte einfach die Lizenz klauen.

8 Jahre in der Vergangenheit verschwand Will im Wald. Jonathan läuft los, um ihn zu finden. Womit er allerdings nicht gerechnet hat, war, dass sie nicht alleine sind: Eine Gruppe Menschen – scheinbar gedankenkontrolliert – mit Hakenkreuzarmbinden streifen durch den Wald und attackieren Jonathan während seiner Suche. Er flieht über eine alte Holzbrücke, die unter ihm zusammenbricht. 15 Tage später wacht er halbtot im Krankenhaus auf. Niemand weiß etwas von diesen seltsamen Waldzombies.


GEGENWART

Die cuten Bois fahren ins Ferienlager! Easy life. Schon bei der Ankunft merken sie allerdings, dass etwas nicht ganz koscher ist. Mike fragt, wo er pennen soll, also zeigt ihm einer der Betreuer einen Raum und Mike geht hinein: Es ist ein Klo und die Tür hat von der Innenseite keinen Türgriff. Bevor die Tür zugeht, kann er noch entkommen und fragt den Betreuer, was das soll. „Oh, jemand hat seine Zahnpasta ins Waschbecken gespuckt und nicht weggespült. Ich dachte, das wärst du.“


Zeitgleich fahren 6 Frauen mit einer Seilbahn über den Ferienort hinauf zum Staudamm. Die Stimmung ist recht heiter, 5 der Frauen haben ein Lächeln auf den Lippen, aber es wird nicht gesprochen. Der Himmel ist strahlend blau, ebenso wie das Wasser, welches man bereits erkenne kann, und wird kontrastiert von der rötlich-braunen Farbe der umliegenden Berge. Oben angekommen am Rand des Staudamms wird einer jungen Frau mit roten, glatten Haaren, jener, die kein Lächeln auf den Lippen trägt, der Vortritt überlassen. „Warum ich zuerst?“, verlangt sie zu wissen, weshalb die anderen Damen sie übergehen und seelenruhig eine nach dem anderen von der Staumauer in das schäumende Gewässer springen. Nach und nach verschwinden sie, bis nur noch die rothaarige Frau am Rande setzt. Sie möchte nicht sterben, doch der Weg zurück wird von Sicherheitspersonal bewacht, das sich mit Reporterwägen tarnt. Als Zuschauer merkt man, dass etwas mit diesem Ort nicht stimmt und dass scheinbar der Kollektivselbstmord etwas vertuschen oder von etwas ablenken soll oder dergleichen. Einer der Wachmänner tritt heran und fragt die verbleibende Dame, die scheinbar Emma heißt, ob sie stattdessen eine Kugel will. Für sie klingt das nach einem angenehmeren Ende, und da dieses ja ohnehin unausweichlich scheint, nickt sie schwach. Der Wachmann setzt ihr einen kurzläufigen Revolver an den Kopf und drückt ab – hat jedoch keine Kugeln geladen. „Sagen Sie es noch zwanzig Mal“, meint er nur. Emma ist der Verzweiflung nahe. „Warum tun Sie mir das an?“ „JA, VIELLEICHT WILL ICH SICHERGEHEN, DASS SIE DAS WIRKLICH, WIRKLICH WOLLEN“, erklärt er mit verbalem Capslock.


Der Abend im Ferienlager bricht ein, man trifft Jonathan (der iwie den Protagonisten-Charakter übernommen hat) an einem Kornfeld, wo er einsam entlang spaziert, der Himmel in Lila gehüllt. Durch den Kontrast der goldgelben Ähren mit dem lilafarbenen Himmel bekommt die Szene etwas Cartoonhaftes und Surreales, ähnlich wie die Szene am Staudamm. Hier trifft Jonathan ein Mädchen, dessen Namen wir in Episode 1 noch nicht erfahren. Jonathan erzählt, dass irgendwie voll seltsame Sachen hier abgehen und ihn das krass an die Geschichte mit den Nazis aus seiner Kindheit erinnert. Das Mädchen wird hellhörig, als er das erzählt, und erläutert ihm selbst, dass sie einmal mit einem junge Namens Brien [!sic] im Wald war und von Nazis eingekesselt wurde und nur über eine alte Holzbrücke entkommen konnte, BAM BAM BAAAAAAAAAAAM.


Später treffen sie noch auf ein paar ausreitende Damen, welche sich der Truppe anschließen, und scheinbar hat es auch Emma bis ins Tal geschafft. Auf einem Kornfeld zu ihrer Linken kann Jonathan in der Ferne erkennen, dass dort auch Will ist, in Begleitung von Fred Weasley – oder George Weasley, weil man das auf die Distanz nicht so genau sagen kann.

Das war Folge 1. Wir sind also gespannt, ob man das Geheimnis der Holzbrückennazis und der Suizidtanten aufklären kann!