Besonders besondere Sonderausgabe zur UdJ-Wahl

Da ist man einmal im Urlaub ...


Beeinflussung, Bestechung, Erpressung – Wie die UdJ-Wahl manipuliert wurde

Wettbewerbe und Aktionen (dkl) – Ist denn nun gar nichts mehr heilig? Wie von der Moderation veröffentlichte Indizien vermuten lassen, wurde die UdJ-Wahl zum Jahr 2018 vielleicht oder vielleicht auch nicht von ihrem Gewinner sowie eventuell auch der Zweitplatzierten manipuliert. Das Ereignis ist ein tiefer Schock für all jene, die diese überaus wichtige und seriöse Wahl als lockeren und wie immer leicht verspätet erfolgenden Abschluss des vorangegangenen Jahres genießen wollten. Das tiefgehende Vertrauen in die an sich bedeutungslose Witzveranstaltung ist damit bis in seine Grundfesten erschüttert worden.

Das genaue Ausmaß der Manipulation ist kaum absehbar, doch die gerüchteweise verbreiteten und möglicherweise von Insidern stammenden Berichte zeichnen ein übles Bild der diversen Praktiken, die hierbei zum Einsatz kamen. So sollen etwa Bestechungsgelder ungeheuren Ausmaßes geflossen sein, wobei einer der Geldgeber der bekannte Kuschelkapitalist DagobertDuck gewesen soll, der sich auch selbst an der Wahl beteiligt hatte. Dem Kleinkünstler war es bisher nicht möglich, ihn zu einer Stellungnahme zu bewegen, da er bisher nicht auf unsere PN geantwortet hat – entweder aus Schuldbewusstsein oder weil er das Forum nur betritt, wenn er in der UdJ-Wahl voten oder unsere privaten Informationen zu Marktforschungszwecken abfischen will. Versuche des Kleinkünstlers, über seinen Neffen an ihn heranzukommen, scheiterten ebenfalls, diesmal an der Sperre des Letztgenannten.

Doch DagobertDuck soll nicht der Einzige gewesen sein, der die Wahl manipuliert haben soll: Außerdem wird von Finanzspritzen aus der Schweiz berichtet, deren Ursprung noch nicht eindeutig zurückverfolgt werden konnte. Ermittlungen des Kleinkünstlers im abgelegenen Ort Leukerbad und auf dem direkt daneben liegenden Torrenthorn führten zu keinen Ergebnissen, aber zu einem gebrochenen Bein. Fest steht jedoch: Hier war vielleicht noch mehr im Spiel, als die Öffentlichkeit weiß.


Schnee und Speed - stammt das Geld vielleicht aus Drogenverkäufen?


Damit aber noch lange nicht genug: Wie bisher nur Wenigen bekannt war, könnte nicht nur Bestechung, sondern auch Erpressung im Spiel gewesen sein. Experten halten es nicht für unwahrscheinlich, dass dem Gewinner der UdJ-Wahl zahlreiche pikante Geheimnisse über diverse User bekannt gewesen sein dürften. „Wir dürfen nicht vergessen, dass er damals gefeuert wurde, weil er zu viel wusste“, bemerkt eine Internaexpertin, die anonym bleiben möchte. „Nur Gott weiß, was er alles an Informationen über die User hat – und vielleicht auch die Moderation.“

Insbesondere letzteres scheint Kritikern des diesjährigen Wettbewerbs zufolge in bedrohlichem Maße der Fall zu sein: Es sei laut einigen von ihnen „sehr bezeichnend“, dass die Moderation keine Anstalten zur Sühne dieses mutmaßlichen Jahrhundertverbrechens unternehme. „Wahrscheinlich hat der Kerl das gesamte Team in seiner Hand“, meint etwa ein frustrierter User. „Deswegen machen diese korrupten Arschlöcher nichts.“

Im Zuge dieser Aussage wird auch der Ruf nach einem neuen, starken Moderator laut, der sich nicht um Beweise kümmert, sondern hart und ohne Erbarmen durchgreift. Es ist die Sehnsucht nach jemandem, der sich nicht um die Moral der eigenen Handlungsweise kümmert, sondern Moral und Regeln beiseite fegt und den Sumpf der Korruption trockenlegt. Ob sich jedoch unter dem offenkundig rückgratlosen Personal so jemand finden wird, bleibt vorerst abzuwarten.



Leserbrief: Herbe Enttäuschung

Eigentlich war ich sehr aufgeregt, als ich gesehen hatte, dass der gute Wenlok Holmes wieder UdJ geworden war. Ich hatte während der Runden fast überlegt, meine Stimme, die ich eigentlich niemandem geben wollte, ihm zu geben, weil ich dachte, er würde nach seiner unvermeidlichen Wahl das tun, was getan werden musste.

Allerdings kann ich nun darüber froh sein, mich an der Wahl dann doch nicht anders beteiligt zu haben als durch eine passive Teilnahme. Denn der Gewinner hat mich tief enttäuscht. Er hat nicht das getan, was er hätte tun sollen.

Du warst der Auserwählte, Wenlok. Der Teilnehmer in der bestmöglichen – ja geradezu bestdenkbaren! – Position für das, was nötig war, was getan werden musste. Es war eine einmalige Gelegenheit, und du hast sie verstreichen lassen, wahrscheinlich ohne auch nur einmal daran zu denken, sie für das Richtige zu nutzen. Warum? Ich … Ich verstehe es einfach nicht. Es hätte so viel mehr sein können, und alles, was wir jetzt haben, ist eine Treppe, die ins Nichts führt, ein Anfang ohne Ende, ein Witz, dem das Wichtigste fehlt: Seine Pointe. Diese Pointe, auf die ich nun seit mehr als einem Jahr gewartet habe und die jetzt auch unmöglich noch nachträglich geliefert werden kann.

Wie gesagt, ich verstehe es nicht. Was nicht heißt, dass mir nichts an Erklärungen bzw. Entschuldigungen einfallen würde – vielleicht war’s dann doch diese eklige menschliche Schwäche, aber wahrscheinlich wusstest du einfach nicht, was das Beste gewesen wäre. Was schade ist, weil das nun einmal etwas ist, das ich jetzt auch nicht erklären kann; man muss es aus sich selbst heraus begreifen, denn sonst ist es nicht mehr lustig. Daher werde ich jetzt einfach das tun müssen, was ich nie tun wollte, nämlich selbst aktiv werden, weil’s offenbar sonst nie jemand machen wird. Ich rechne damit, krachend zu scheitern, aber wer krachend scheitert, scheitert nun einmal immer noch krachend. Und ein bisschen Krach, das ist doch das, was wir hier alle dann zu einem gewissen Zeitpunkt werden brauchen können, oder nicht?

In diesem Unsinne fange ich jetzt an, mein Requiem zu schreiben, und hoffe nur, dass ich hierbei auf die unfreiwillige Mithilfe der Moderation zählen kann – wagt es ja nicht, mich auch zu enttäuschen! Am Ende kann ich dann hoffentlich irgendwann selbst unter den Witz die Schlusspointe setzen und das Ganze als fertig erklären.


Bis dahin verbleibt verächtlich in Irrwitz, Wahnsinn und Albernheit

Euer Thrawni Marshal Smith



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Kommentare 5

  • Briefe an die Leser. Heute mit Wenlok Holmes:


    Sehr geehrter Herr Smith,

    there can never be a happy ending, because the show must go on.

    Geht gerne mit seinem Schiff unter,

    Ihr Capitano Wenlok Y. Holmes

    • Gar nicht logisch, Mr. Holmes,


      erschien mir Ihre Aussage, der zufolge Sie liebend gern mit Ihrem Schiff untergehen würden. Denn während man vielleicht vermuten könnte, daß niemand Ihnen mit Ihren erbärmlichen Führungsqualitäten jemals die Leitung von irgendetwas anvertrauen würde, so kann doch hinter Ihrer Ernennung zum Kapitän nur eins gesteckt haben: Sie appropriieren und adaptieren permanent Zitate und Formate von größeren Geistern und geistreicheren Größen, benennen sich – offenbar vollkommen unironisch – in „User des Jahres“ um und werden generell nicht müde, den eigenen Werken be- und selbständig das aufwertende Prädikat „Kunst“ zu verleihen, kurzum: Sie haben ein so unfaßbar aufgeblasenes Ego, daß dieses doch ohne Probleme neben Ihnen auch alle Passagiere, die zu arm für die Rettungsboote sind, über Wasser halten dürfte. Anschließend könnte dann die von Ihnen ausgehende heiße Luft vor jeglicher Kälte auf dem Meer schützen, und sei diese auch eine arktische. Aber Sie wollen wirklich lieber statt eines Einsatzes Ihrer bemerkenswerten Fähigkeiten all die Trottel, die Ihnen aufs Schiff gefolgt sind, mit in den ebenso nassen wie grausamen Erfrierungstod reißen?


      Verläßt dann doch lieber das sinkende Schiff,

      Thrawni

  • Du bist zu viel im BB, wenn du statt "Pointe" hier (" […] ein Witz, dem das Wichtigste fehlt: Seine Pointe.") das Wort "Pony" liest und der Satz für dich so mehr Sinn ergibt.

  • Hab mich jetzt per PN bei 'nem Moderator gemeldet. Hab' jetzt eine Verwarnung bekommen. Schadensersatz!