Meinungs-Montag #55: Die Welt von Pokémon Mystery Dungeon

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Wo bin ich? Ich spüre eine Brise. Und da, eine Stimme. Sie redet auf mich ein. Eine Frage? Ich öffne die Augen und blinzle aufgrund des grellen Lichts. Mir lächelt eine blaue Schildkröte entgegen. Schiggy? Aber warum? Es gibt doch gar keine Pokémon. Ich richte mich auf strecke mich. Ein Blick auf meine Hände verrät mir, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.

Ich bin ein Glumanda! Ein Pokémon!


So oder ähnlich könnte tatsächlich der erste Ausflug in die Welt von Pokémon Mystery Dungeon ausgesehen haben. Bereits im November 2005 erschienen die ersten Spiel in Japan und ein Jahr später schließlich auch in Europa und zu diesem Zeitpunkt hatte wohl keiner geahnt, wie erfolgreich die Reihe werden könnte. Nicht nur für die Pokémon-Spieler, sondern auch für Liebhaber ausgefeilter Geschichten und Charaktere.

Gut, man darf nicht vergessen, dass es sich dabei noch immer um Pokémon handelt. Die Geschichte war oft recht einfach gestrickt, hatte einige interessante Plot Twists und Charaktere stachen selten so richtig hervor. Und doch waren es wohl gerade diese Einfachheit, die Unbeschwertheit im frühen Spielverlauf und der sich langsam herauskristallisierende Plot, die diese Geschichten erst interessant machten. Die Pokémon-Hauptreihe war zu dem Zeitpunkt noch nicht für ihre ausgereifte Storys bekannt und dem wurde in Pokémon Mystery Dungeon nachgegangen.



Pokémon Super Mystery Dungeon war bisher der letzte Teil der Reihe.


Das Interesse lag nicht zuletzt auch daran, dass jedes dieser Spiele einem bestimmten Thema unterlag. Mussten in den ersten Spielen noch Rettungsteams ausrücken, um Pokémon in Not zu helfen, wurde danach die Neugier mit Erkundungsteams gestillt, die sich der Entdeckung neuer Orte widmeten. Ein ähnlicher Ansatz wurde auch im aktuellsten Teil Pokémon super Mystery Dungeon verfolgt, während in Portale in die Unendlichkeit der Aufbau eines Pokémon-Paradises im Vordergrund stand, der die Welt zu einem fröhlicheren Ort machen sollte.

In ihren zugrundeliegenden Themen waren die Spiele eigentlich sehr unterschiedlich und doch verbindet sie alle, dass in der Spielwelt nur Pokémon auftauchen. Menschen sind dagegen eher Teil von Legenden oder werden lediglich kurz erwähnt. Ganz so, als wüssten die Pokémon ganz genau, worum es sich dabei handelt. Man darf sich also zurecht fragen, wie die Menschen Teil dieser Welten wurden oder ob sich hier listige Erzähler lediglich einen Spaß erlaubten und alte Märchen als Tatsachen aufbereitet haben.


Einen großen Teil zum Erlebnis der Geschichte trug auch der Partner bei, der einem an die Seite gestellt wurde. Obwohl der Protagonist meist damit beschäftigt war zu überlegen, wie er wieder ein Mensch werden konnte, hatte der Partner andere Träume in Aussicht. Die Bildung eines Retterteams, der Beitritt in der Forschungsgilde oder auch nur der Aufbau des oben beschriebenen Paradises. Obwohl man erst in dieser Welt gelandet war, konnte man dank des Partners bereits einen Bezugspunkt zur Welt herstellen hatte eine Aufgabe, der man nachgehen konnte. Nicht selten trugen diese Träume und die Erlebnisse bis zur Verwirklichung zur Charakterentwicklung bei und mitunter war es der Zusammenhalt zwischen Protagonist und Partner, der am Ende im wahrsten Sinn des Wortes zu Tränen rührte. Warum das so ist, solltet ihr aber am besten selbst rausfinden.


Wie findet ihr die Mystery Dungeon-Reihe von Pokémon? Sagt uns eure Meinung!

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