Bisafacts Ausgabe #10

Der März bringt uns wieder eine gute Mischung aus spannenden, mysteriösen, interessanten und skurrilen Fakten rund um das Thema Pokémon. Heute behandeln wir unter anderem Powerbanks in der Pokémon-Welt und die manchmal seltsame Erlernbarkeit von Attacken. Das wird dann auch gleich das erste Thema sein. In diesem Sinn: Los geht's!


Pokémon kann neben der Anzahl Pokémon auch mit seinen Attacken überzeugen. Insgesamt 826 Attacken sind mittlerweile bekannt und es werden laufend mehr. Grund genug also, dass wir bestimmten Erlernbarkeiten nachgehen und bemerken, dass Wunschattacken nicht immer direkt vor der Nase liegen:

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Habitak, Samurzel, Knilz, ihre Entwicklungen sowie Skaraborn und Flunkifer konnten in Spielen der vierten Generation die Attacke Trugschlag nur per Vererbung lernen, nicht aber durch die TM54 Trugschlag.

Trugschlag lässt immer mindestens einen Kraftpunkt übrig und ist daher eine tolle Attacke, um Pokémon gezielt zu schwächen. Umso besser, dass die Attacke nach der Einführung in Pokémon Gold und Silber schließlich in Pokémon Diamant und Perl zu einer TM wurde, um sie mehr Pokémon beibringen zu können. Dabei war es auch möglich, TM54 mit Trugschlag in den Spielen nachzukaufen und auf diese Weise gab es kaum Begrenzungen bei der Erlernbarkeit. Ja, kaum, bis auf ein paar Ausnahmen.


Natürlich kann nicht jedes Pokémon Trugschlag erlernen, da die Technik im Vergleich zu zum Beispiel einem Sonnentag recht speziell ist. Habitak, Samurzel, Knilz, Skaraborn und Flunkifer sind zum Beispiel Pokémon, die in allen Spielen der vierten Generation die Attacke nicht per TM erlernen können, sehr wohl aber durch Vererbung. Da scheinen die Eltern genug Einfluss zu haben, dass sie ihren Kindern die Attacken mit auf den Weg geben und so für mehr Vielfalt sorgen. Letztendlich darf hier aber auch hinterfragt werden, wie TMs eigentlich wirklich funktionieren. Wie kann anhand einer Maschine plötzlich eine Attacke erlernt werden, die sie zuvor nicht kannten? Werden sie irgendwie stimuliert oder lesen sie einen Text und denken sich „Oh, das ist ja leicht“? Fragen, die wohl nicht so leicht beantwortet werden können, aber vielleicht habt ja ihr eine Idee?


Widmen wir uns als nächstes Pokémon GO und seiner neuartigen Fortbewegung. Tatsache, aber wahr: Mit eingeschaltetem GPS bewegt sich die Spielfigur, wenn man sich selbst bewegt! Natürlich ist das nicht der neueste Fakt, aber die Zuhilfenahme der echten Welt hat für ein kleines Easter Egg im Spiel gesorgt:

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Nasgnet zeigen in Pokémon GO immer mit der Nase nach Norden.

Nasgnet sind dafür bekannt, eine magnetische Nase zu besitzen und daher richtet sie sich immer nach Norden aus. Dementsprechend können diese Pokémon als Wegweiser benutzt werden, wenn man in eine bestimmte Himmelsrichtung unterwegs ist. Sollten sich zwei Nasgnet begegnen, können sie sich außerdem einander nicht zuwenden, da ihr Magnetismus sie voneinander abstößt. Das erschwert die Paarungssuche etwas.


Jedenfalls hat sich Pokémon GO erlaubt, diesen seit Jahren bekannten Pokédex-Eintrag aktiv in das Spiel einzubinden und daher richten sich alle Nasgnet im Spiel immer nach Norden aus. Ihr Verhalten war allerdings nicht immer so, sondern wurde erst mit einem späteren Update nach ihrer Einführung hinzugefügt. Bis dahin konnten sie noch in alle Himmelsrichtungen blicken und es ist schön zu sehen, dass auf so ein vergleichsweise kleines Detail geachtet wurde.


Übrigens: Ähnlich wie die Wanderung des Erdmagnetismus' richtet sich auch Nasgnet pro Jahr immer um 1 cm anders aus. Scheinbar wirken unsere bekannten Phänomene auch in der Pokémon-Welt!



Kennt ihr das, wenn ihr nach einem anstrengenden Tag oder einer nervenaufreibenden Arbeit einfach mal eine Pause benötigt? Am besten wäre in diesem Fall so eine Art Generator, um wieder Energie zu tanken. Glücklicherweise gibt es ein Pokémon-Duo, das genau nach diesem Prinzip verfährt:

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Wenn Donarion Akkup halten, können sie diese als Reservebatterie benutzen.

Donarion entwickeln sich nicht nur aus Akkup, sie benutzen sie laut Pokédex auch aktiv. Sofern sie sich in anstrengende Kämpfe begeben und dabei zu viel Energie verbrauchen, können sie diese mithilfe eines gehaltenen Akkups wieder aufladen und sind wieder einsatzbereit. Das lässt natürlich die Frage aufkommen. wie effektiv Akkup bei der Energieerzeugung sind, wenn sie so eingesetzt werden können und ob sie auch in anderen Bereichen ähnlich genutzt werden können. Andererseits: Ohne Batterie lässt es sich vermutlich besser fliegen, also was machen Donarion, wenn sie die ganze Energie ihrer Batterie genutzt haben? Die armen Akkup.


Zuletzt reisen wir an die Küste Kantos nach Fuchsania City. Dort befindet sich nicht nur eine Safari-Zone, sondern die Stadt beheimatet auch eine Arena, in der einer der begehrten Orden der Kanto-Region errungen werden kann. Über einen Zeitraum von drei Jahren haben sich dort bisher zwei Arenaleiter beteiligt: Der Ninja-Meister Koga sowie seine Tochter Janina, die nach seiner Einberufung in die Top Vier die Arena übernahm. Dass sie sich um die Arena kümmern durfte, wurde jedoch zu einem Teil übersehen:

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Janina ist bisher, abgesehen von jenen aus Galar, die einzige Arenaleiterin, die nicht im Anime vorkam.

Während Koga seinen bisher ersten und einzigen Auftritt während Ashs Reise in Kanto hatte, durfte Janina bisher keinen eigenen Auftritt genießen. Zu einem gewissen Teil ist das auch nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass sie erst in Pokémon Gold und Silber ihren Erstauftritt hatte und Ash zu diesem Zeitpunkt munter in Johto unterwegs war. Dafür hätte schon ein Grund eingerichtet werden müssen, dass entweder Ash nach Fuchsania City reist oder Janina aus irgendwelchen Gründen Unternehmungen in Johto nachgeht. Schade ist es in jedem Fall und bisher ist sie, abgesehen einiger Arenaleiter aus Galar, die einzige Leiterin ohne eigenen Anime-Auftritt.


Moment mal! Einen Auftritt hatte Janina allerdings doch in Anime-Form, wenn auch nicht im Haupt-Anime. Anlässlich des Erscheinungszeitpunkts der Kronen-Schneelande wurde letztes Jahr das Musikvideo „GOTCHA“ veröffentlicht, in dem Janina ganz kurz zu sehen ist. Ich denke mal, das können wir trotz allem zählen, nicht wahr?



Und das war's auch schon für dieses Mal von den Bisafacts. Wir hoffen, dass ihr die ein oder andere neue Information mitnehmen konntet und wenn ihr selbst interessante Fakten rund um Pokémon kennt, freuen wir uns auf eure Einsendungen. Wir lesen uns!



Bildquellen: GOTCHA, GO-Screenshot von Goomy

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