Adventskalender: Türchen Nr. 7


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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OH BOI, ITS CHRISTMAS!


Tag Nummer 7 im Dezember grüßt heute all jene, die in den Donaulanden jetzt wieder vor die Tür gehen können, um sich fröhlich mit Corona und Weihnachtsstimmung zu infizieren! Ich selbst halte meine gute Laune in meinen eigenen vier Wänden isoliert, während meine Ma bereits fleißig Kekse bäckt und ich – nun ja – mich mit dem übrigbleibenden Inländer-Rum besaufe.


Apropos saufen: Pünktlich wie 1 Uhrwerk fährt Sandler Klaus mit seinem Dreirad an meinem Schreibtisch vorbei und bringt mir 1 kleines Fläschchen mit dem heutigen absturzverheißenden Gesöff, aber oho! Scheinbar ist der Kuhstall wieder offen, denn die Sahne ist zurück in der Flasche! Heute gibt es Nuss-Nougat-Sahnelikör, ganz stilecht mit Aroma statt mit echtem Nougat, weil das wäre ja wohl wirklich zu viel verlangt. Also, Kinder, ich hoffe, ihr freut euch schon so sehr wie ich!


3 Prozent sind auf der wilden Fahrt wohl davongeschwommen, d.h. also wieder nur 15 % Alk, aber davon lass ich mich nicht abschrecken. Flasche auf, Zinken dran, ihr kennt das Prozedere ja mittlerweile. Ahhh, ja, das ist die klassische Haselnussnote, wie ich sie mir erwartet und auch erhofft habe. Viel mehr Aromen sind da auch gar nicht vorhanden, also für Komplexität wird der Kleine jetzt keinen Preis gewinnen, aber ich will ja auch nur das Zeug wegdübeln, insofern stör ich mich da nicht weiter dran. Der Baileys-artige Alkoholgeruch mischt sich zum Spektakel, sobald man ins Glas einschenkt und somit eine größere Oberfläche zur Entfaltung der Aromen hat. „Die Aromen“ sind in dem Fall eher „das Nuss-Nougat-Aroma“. Schon wieder sehr spezifisch.


Ich nippe und bin begeistert, dass ich im Gegensatz zu den letzten drei Tagen keinen Anfall krieg, weil das Zeug so widerlich ist. Nein, nein, die Fake-Nuss-Note, die mit sehr viel süßer Sahne daherkommt, find ich tatsächlich recht bekömmlich, also will ich mich auch nicht weiter aufhalten lassen und führe die Glas.exe aus. So ein schmieriger Karamellunterton kommt dabei hinzu, der nach und nach vom Alkohol verdrängt wird, weil ich neugierig war und nicht sofort geschluckt hab (#thatswhatthemsaid), also hol ich das unverzüglich nach und werde somit mit dem kribbelnden, bamstigen Mundgefühl zurückgelassen, dass Spirituosen eben so mit sich bringen. Ja, doch, will mich nicht beschweren.


Die Sieben ist eben doch eine Glückszahl. Nach dem ziemlich belastenden Lebkuchenlikör von gestern und dem noch viel belastenderen Ich-weiß-nicht-was vom Vortag und dessen Vortag, kommt nun endlich wieder ein wenig Wohlbefinden in die gute Stube, weshalb ich das gebührlich mit einer Gourmetmeinung von 7/10 und 5/7 Besäufnissen bewerten möchte. Also dann, noch einmal, Kinder: Sláinte!


…und bis morgen oder so.

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