Emeralds Endzeit-Odyssee XII - 100 Prozent


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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12.1 Standoff
( Ben  Ash Ketchum  Eisbrecher  Evoluna )


Vor dem Forschungslabor von Moosbach City hatte Troy alle starken Trainer versammelt, die er in der kurzen Zeit hatte finden können. Während sich der Meteoraner Drako auf dem Dach postiert hatte, waren die Trainer Ben, Ash und Ashley vor dem Eingang. Troy selbst befand sich im Inneren des Labors und überwachte die letzten technischen Anpassungen, während Blau die letzte Schutztür direkt vor dem Labor bewachte.
Gespannt warteten sie alle, als am Horizont zwei Punkte erschienen. Einer war klein und flog schnell, scheinbar ein Brutalanda. Und daneben war etwas wesentlich größeres, längeres. Von oben rief Drako: „Sie kommen! Brutalanda und Rayquaza im Anflug! Haltet euch bereit!“
Alle Trainer zückten ihre Pokébälle. Das Brutalanda legte an Geschwindigkeit zu und raste voraus. Drako konnte nun erkennen, dass seine Verwandte Amalia auf dem Brutalanda saß. Er murmelte noch „War klar, dass die Idee von der Spinnerin kam“, als sie auch schon direkt auf ihn zuhielt. Drako warf seinen eigenen Pokéball: „Los, Brutus!“
Der Drache flog in den Weg von Amalias Brutalanda und die beiden Ungetüme verwickelten sich sofort in einen wilden Kampf. Amalia sprang über dem Dach ab und rannte direkt auf Drako zu. Sie rief: „Wir müssen das auf meine Art lösen, Drako!“
Drako antwortete nichts, denn mit Amalia zu reden hatte er schon lange aufgegeben. Stattdessen nahm er selbst eine kampfbereite Haltung ein, während Amalia wie ein Tier brüllte und auf ihn zusprang.


Ben starrte in Richtung des gewaltigen Rayquaza. Ihren Informationen nach musste Emerald dort oben auf dem Pokémon reiten. Sehen konnte er noch nichts Genaues, aber mit seinen psychischen Fähigkeiten konnte er auch nichts konkretes erspüren. Dieses Rayquaza strahlte eine viel zu starke Energie aus, um irgendwelche Schlussfolgerungen zuzulassen. Egal, jetzt war die Zeit zum Kämpfen gekommen. Ben warf seinen Pokéball und rief: „Los, Kampfun!“
Ashley entfesselte ihr Lohgock Blazing Dash und Ash sein Gewaldro Scepty. Und dann brach Rayquazas kataklysmische Attacke über sie herein.


Blau patroullierte vor der letzten Sicherheitstür auf und ab. Sein Sumpex hatte er vorsorglich schon aus dem Pokéball geholt und auch der Megastein war fest um den Hals des Pokémon befestigt. Leider war die Mega-Entwicklung immer nur für einige Minuten aufrechtzuerhalten, bevor dem Pokémon durch die spontane Transformation alle Energiereserven ausgingen. Daher musste er immer bis zum letztmöglichen Zeitpunkt damit warten. Aber für die Rache an Emerald lohnte es sich definitiv. Falls sier überhaupt dort auftauchen würde. Eigentlich sollten die Trainer draußen mehr als genug sein. Blau grinste und im nächsten Moment kam Emerald um die Ecke. Blau starrte sien an: „Was tust du hier?“
Emerald starrte Blau an: „Und du?“
Blau lächelte: „Ich kann nicht zulassen, dass diesem Planeten etwas passiert, solange ich auf ihm bin. Und mit dir habe ich eine Rechnung offen!“
Das Sumpex packte wieder den Megastein an seinem Hals und begann zu transformieren. Hinter Emerald kam Juju herbei. Emerald rannte auf das Sumpex zu und riss dem überraschten Pokémon den Stein aus der Hand. Juju schleuderte eine psychische Attacke hinterher, die das halb mutierte Pokémon gegen die Tür schleuderte. Blau grinste: „Heute spielst du schmutzig, was?“
Emerald warf den Megastein weit weg in den Gang hinein und erwiderte nichts. Stattdessen holte sier zum Schlag gegen Blau aus, als ein Wasserstrahl sien von Blau wegschleuderte. Das Sumpex hatte sich wieder zusammengerissen. Emerald rief: „Juju, wir haben keine Zeit! Mondgewalt! Juju konzentrierte sich und die Schwerkraft setzte aus. Emerald sprang mit aller Kraft auf Blau zu. Dieser wich gerade noch aus, doch war Emerald nun bei der Tür. Blau rief seinem Sumpex noch einen Befehl zu, aber das Pokémon schwebte hilflos durch den Raum. Emerald zerrte an der Klinke, als eine weitere Faust neben siem gegen die Tür prallte. Sie gehörte zu einem Resladero, das Emerald mit einer beherzten Attacke von der Tür wegschubste. Emerald sah sich verwirrt um, während Blau erleichtert auflachte: „Da ist ja unser Stargast!“
Und dann betrat Sapphire die Szene. Sie sagte: „Domino, halte Emerald in Schach. Blau, gute Arbeit. Ab hier übernehme ich.“



12.2 Emerald vs. Sapphire


Drako tauschte Hiebe mit Amalia aus. Sie war etwas schneller als er, aber kämpfte unkontrolliert wie eine primitive Bestie. Sie war schon immer zu impulsiv gewesen. Einer ihrer Schläge zog an seiner Abwehr vorbei und traf ihn in den Magen. Doch darauf hatte er gewartet. Keuchend packte Drako seine Verwandte am Arm und warf sie über die Schulter. Stöhnend landete Amalia auf dem Dach. Keuchend suchte Drako seinen Brutus, der mit Amalias Brutalanda in einen heftigen Kampf verwickelt wurde. Drako musste jede Sekunde nutzen, um einen Vorteil herauszuschlagen. Er rief: „Brutus! Ziel auf den Hals!“
Sein Brutus hörte den Befehl und schlug seine Zähne sofort in den Hals des anderen Brutalandas, welches bisher mit seinen Vorderbeinen angegriffen hatte. Das sollte Brutus den entscheidenden Vorteil bringen. Aus dem Augenwinkel merkte Drako, wie Amalia sich wieder aufrichtete, aber er starrte nach unten. Das Rayquaza war mit voller Wucht in die drei Trainer unten gekracht. Sie und ihre Pokémon schienen die Attacke überstanden zu haben, doch nun sammelte der grüne Drache Energie in seinem Mund und Drako wusste, was sie erwartete. Nach unten rief er: „Achtung, es macht den Hyperstrahl!“


Ben hörte noch Drakos Warnung, als das Rayquaza bereits einen zerstörerischen Energiestrahl abfeuerte, der alles was er erwischte, pulverisierte. Mit einem psychisch verstärkten Sprung flüchtete der Trainer aus der Schusslinie. Er bemerkte noch, wie Kampfun neben ihm herrannte. Ashley wurde von ihrem eigenen Lohgock aus der Schusslinie gebracht, während Ash und sein Gewaldro sich bereits für den Gegenangriff bereitmachten. Der Trainer mit der Kappe rief: „Wenn es mit dem Hyperstrahl fertig ist, fehlt ihm kurz jegliche Energie! Dann schlagen wir zurück!“
Ben und Ashley nickten. Jetzt ging es ums Ganze.


Emerald warf in der Schwerelosigkeit von Jujus Mondgewalt-Attacke am gegnerischen Resladero vorbei einen Pokéball in Richtung von Sapphire. Die Trainerin mit dem Bandana wich mühelos aus. Als der Ball gegen eine Wand prallte, sprang daraus Jojo hervor. Das Pokémon stützte sich an einer Wand ab und flog sofort wieder auf die Trainerin zu und schob aus seinen Ellenbogen gefährliche Klingen hervor. Sapphire zog einen weiteren Pokéball und rief: „Los, Hope!“ ein elegantes vierbeiniges Pokémon sprang hervor. Emerald sah es durch zusammengekniffene Augen an: „Ist das ein Feelinara?“
Sapphire grinste: „Ja, die sieht man hier nicht so oft, was?“
Während sie sprach, sprang das flinke Pokémon zwischen sie und den angreifenden Jojo. Weil Hope nach Jojos Gesicht kratzte, hob dieser die Arme zur Abwehr, wodurch Sapphire, die sich an einem Türgriff festhielt, an die Wand drücken und die beiden vorbeifliegen lassen konnte. Die beiden Pokémon rasten geradewegs auf Juju zu, während dieser mit seinen Fähigkeiten Blau und das Sumpex an eine Wand gepresst hielt. Emerald rief: „Juju! Lös´ die Attacke aus!“
Juju entfesselte die Mondgewalt und alle Pokémon und Menschen in der Umgebung wurden plötzlich mit voller Wucht weggeschleudert. Jojo hatte das kommen sehen und konnte sich abfangen und Emerald hatte die ganze Zeit mit dem Rücken zu einer Wand verbracht. Sapphire und ihre Pokémon wurden weggeschleudert, Blau und sein Sumpex sanken ächzend zu Boden. Emerald sprang sofort auf und rannte auf die Tür zu, doch ein gewaltiger Knall ließ das Gebäude in seinen Grundfesten erbeben und sier verlor das Gleichgewicht. Was auch immer Amalia und das Rayquaza draußen mit dem Gebäude machten, sie taten es gründlich. Emerald rappelte sich so gut es ging wieder auf und rannte auf die Tür zum Labor mit dem Dimensionsschwenker zu, doch diesmal sprang Hope das Feelinara in den Weg. Das Pokémon fauchte wütend und Emerald sah zwei Reihen spitzer kleiner Zähne. Emerald warf einen hasserfüllten Blick in Richtung von Sapphire: „Ich kann nicht zulassen, dass der Dimensionsschwenker eingesetzt wird! Er wird eine ganze Welt vernichten!“
Sapphire starrte Emerald entgeistert an: „Niemand will den Dimensionsschwenker einsetzen!“
Jetzt starrte Emerald ebenso entgeistert zurück: „Was?“



12.3 Über die Grenze


Amalias Brutalanda sank besiegt zu Boden. Drako, der gerade von der Trainerin in den Schwitzkasten genommen wurde, grinste stumm, als sein eigener Brutus vor ihnen landete und die Trainerin zornig anfauchte. Der Kampf war beendet und das wusste auch Amalia. Er lauschte nach unten. Nach dem Angriff des Rayquaza war es still geworden, doch dann hörte er Ashleys Stimme: „Jetzt!“


Ben konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, als die drei Pokémon gleichzeitig ihre stärksten Attacken in den offenen Rachen des Rayquaza abfeuerten. Das keuchende riesige Pokémon versuchte seinen verwundbaren Mund zu schließen, doch Ben wandte seine ganze Energie auf, um das zu verhindern. Und so wurde es überraschend an seiner Schwachstelle erwischt. Scepty feuerte pollenreiche Projektile auf das Rayquaza ab, die durch Feuerbälle von Kampfun und Blazing Dash nicht nur unterstützt wurden, sondern im Maul des Pokémon für eine mittelschwere Explosion sorgten. Als die Pokémon ihre ganze Munition verschossen hatten, blickten sie und ihre drei Trainer gemeinsam zu Rayquaza hoch. Der Kopf des Pokémon war in einer schmutzigen Rauchwolke versunken und dann, ganz langsam, stürzte es bewusstlos zu Boden. Rayquaza war besiegt.


Emerald öffnete die Tür zum Labor. Troy und einige Wissenschaftler arbeiteten hektisch an einer Art minimalistischer Rakete.
Sapphire trat neben Emerald: „Ich sage doch, keiner hier will den Dimensionsschwenker einsetzen. Nachdem uns Blau verraten hatte, dass du aus einer anderen Welt kommst, wussten wir, dass wir da keine voreiligen Risiken eingehen dürfen. Also hat Troy alle Ressourcen der ehemaligen Devon-Corporation eingesetzt, um eine andere Lösung für das Meteoritenproblem zu finden.“
Emerald starrte in den Raum hinein: „Aber Amalia hat gesagt...“
Sapphire konnte sich ein Seufzen nicht verkneifen: „Amalia ist laut Aussage von Drako das schwarze Schaf der Meteoraner und wollte sich unbedingt beweisen, indem sie mit Rayquaza ins Weltall fliegt und den Meteoriten vernichtet.“
Emerald kratzte sich am Kinn: „Wenn du es so ausdrückst, klingt es wirklich verrückt.“
Nun blickte auch Troy auf und bemerkte die beiden: „Ah, ähm, hi, Emerald. Kommst du in.. äh, Frieden?“
„Ja.“
Troys Miene hellte sich schlagartig auf: „Sehr gut! Pass auf, wir haben diese ferngesteuerte Minirakete gebaut, die ins All fliegen und dort den Meteoriten mit einer Nano-Bombe in harmlose Atome pulverisieren kann.“
„Oh.“
Troy fuhr fort: „Und wir haben den Dimensionsschwenker fertig gestellt.“
Sofort ballten sich Emeralds Hände zu Fäusten und Troy setzte rasch nach: „Damit du in deine Welt zurückkannst, wenn du das willst. Wir haben die radioaktiven Isotope deines Körpers mit unzähligen Parallelwelten abgeglichen und deine eindeutig bestimmt.“
Troy fuhr fort: „Wir brauchen nur eine Energiequelle, um ihn in Gang zu setzen.“
Emeralds Miene hellte sich auf, und sier zog aus sienem Rucksack einen Stein hervor: „Mit dem wollte Adrian den Schlotberg in die Luft jagen.“
Troy nickte: „Der Meteorit reicht tatsächlich aus, um den Dimensionsschwenker zu aktivieren.“
„Aber ich brauche auch was, um danach mit den anderen Überlebenden meiner Welt wieder hierherkommen zu können. Wir brauchen eine weitere Energiequelle.“
Troy überlegte: „Das ist tatsächlich ein Problem. Es muss irgendas sein, das klein ist und du in deiner Welt zu Fuß transportieren kannst.“
Emerald seufzte: „Woraus besteht der Meteorit, der auf die Erde zurast?“
Troys Blick weitete sich: „Das ist doch nicht wirklich dein Ernst, oder?“
Emerald wiederholte: „Woraus besteht der Meteorit?“
„Aus dem gleichen Mineral wie dieser kleine hier.“
Emerald sah sich um: „Habt ihr einen Raumanzug oder sowas für mich? Könnt ihr mich vor der Nano-Bombe hochschicken? Ich brauche ein Stück von dem Teil, bevor die Nano-Bombe nichts übrig lässt.“
Aus Troy brach es heraus: „Bist du lebensmüde? Der Plan ist genauso dumm wie der von Amalia!“
Emerald rief: „Aber das ist die einzige Chance, alle die mir wichtig sind zu retten! Also schick mich sofort ins All!“
Troy blickte hilfesuchend zu Sapphire. Die meinte nur: „Ich werde mich Emerald heute nicht mehr in den Weg stellen.“



12.4 Emeralds Endzeit-Odyssee


Emerald trug einen etwas zu großen Raumanzug inklusive lebenserhaltender Anlage. Sier saß in einem zweiten Mini-Raumschiff, das als Ersatz für das erste mit der Nano-Bombe gedacht war. Nun würde Emerald damit ins All fliegen.
Alle Trainer hatten sich im Labor versammelt. Ben meinte: „Das ist sogar für deine Verhältnisse irre.“
Blau knurrte: „Komm ja zurück, ich habe noch eine Rechnung mit dir offen.“
Drako meinte trocken: „Dorthin werde ich dich definitiv nicht verfolgen.“
Ash lachte: „Wer ist jetzt das Alien von uns? Du fliegst schließlich ins All.“
Ashley klopfte gegen die Scheibe und rief: „Viel Spaß im Weltraum!“
Sapphire nickte Emerald zu und sagte: „Bis nachher.“
Emerald winkte allen zu, so gut es im klobigen Anzug ging. Nachdem alle sich in Sicherheit gebracht hatten, setzten die Wissenschaftler den Startmechanismus in Gang. Als die Rakete sich in Bewegung setzte, wurde Emerald übel durchgeschüttelt und der Flug in die Atmosphäre war so rasant, dass sier siene ganze Kraft benötigte, um nicht ohnmächtig zu werden. Der Himmel kam rasend schnell näher und dann wich die helle blaue Farbe der Dunkelheit des Weltalls. Die Rakete raste durch ein Meer aus Sternen und nach einigen Stunden wurde der Meteorit sichtbar. Emerald erstattete Troy und den anderen Bericht und machte sich bereit, während die Rakete automatisch langsamer wurde, um den Meteoriten nicht zu rammen. Und dann war er da. Eine gewaltige dunkle Mauer aus Mineral, die in Richtung der Erde raste. Emerald öffnete den Pokéball mit Tantan und schwebte mit dem lebenden Roboter gemeinsam zum Meteoriten. Doch etwas stimmte nicht. Dort, wo das Licht der Rakete auf den Meteoriten traf, war alles ruhig, doch in den Schatten wirkte es, als würde sich da etwas bewegen. Emerald schrie überrascht auf. Und dann erleuchteten die Scheinwerfer den Rest. Unzählige zappelnde Leiber krabbelten auf dem Meteoriten umher. Tausende ausdruckslose Augenpaare starrten in Richtung von Emerald und Tantan. Emerald hörte im Lautsprecher die panische Stimme von Troy: „Was ist, Emerald? Was ist da?“
Dann erreichten die übermittelten Bilder der Raketen-Kamera das Forschungslabor und Emerald konnte auch aus dem Labor Schreie hören. „Oh Gott!“
„Was ist das?“
„Es sind so viele!“
Emerald war wie schockgefroren. Darauf hatte sien nichts vorbereiten können. Einer der Leiber löste sich aus der Menge. Das Wesen verformte sich und nahm eine humanoide Gestalt an. Es schwebte direkt gegenüber von Emerald und Tantan und schien sie zu beobachten. Gleichzeitig spürte Emerald ein dumpfes Pochen im Hinterkopf. Das Wesen musste irgendeine Psycho-Attacke einsetzen, aber es schien nicht aggressiv zu sein. Emerald versuchte, sich auf Bilder der Erde, des Meteoriten und einer Explosion zu konzentrieren. Das Wesen zuckte beim Bild der Explosion zusammen. Dann fluteten andere Bilder Emeralds Verstand. Ein sterbender Planet. Eine hoffnungslose Reise durch das Weltall. Diese Wesen hatten nichts mehr außer dem kalten Felsen, der sie durch das Universum trug. Emerald rann eine Träne herunter. So viele Äonen der Reise ohne einen Ort zum Ankommen. Emerald sprach in den Lautsprecher zu Troy: „Ich bringe sie mit. Sie brauchen ein Zuhause.“
„Du machst was?“
„Schießt ja nicht auf uns!“


Als Emerald und die Außerirdischen mit ihrem Meteoriten in Richtung der Erdatmosphäre kamen, dachte Emerald so gut es ging daran, dass sich die Reise verlangsamen musste. Sier spürte Verständnis von Seiten der Außerirdischen und innerhalb mehrerer Stunden war der Meteorit unter Einsatz aller im Weltall und der Hoenn-Region verfügbaren Psycho-Kräfte sehr langsam vor der Küste Hoenns gelandet.


Wenige Tage später war es Zeit für Emeralds Abreise. Neben Troy und den Wissenschaftlern waren auch Ben, Sapphire, Ashley, Drako, Ash und sogar Blau gekommen. Emerald heulte am laufenden Band und zog alle in eine stürmische Gruppenumarmung. Dann drehte sier sich in Richtung des Portals. „Ich komme definitiv zurück. Seid nett zu den Außerirdischen! Und... Bis bald!“
Bevor jemand etwas erwidern konnte, sprang Emerald, bewaffnet mit einem großen Meteoritenstück und sienen sechs Pokémon, durch das Portal.
Das Portal schloss sich wieder und niemand wusste so recht was zu sagen. Sapphire sah sich um und zuckte mit den Schultern: „Ihr habt Emerald gehört. Sier kommt wieder. Jetzt lasst uns einen Pokémon-Kampf machen!“


Emeralds Endzeit-Odyssee - Ende

GuardevoirGalagladiMetagrossStollossKrebutackBrutalanda