Blog-Artikel von User des Jahres

    „Liebe ist die stärkste Macht der Welt,

    und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.“
    – Mahatma Ghandi



    Die Beständigkeit der Kaugummiblasen

    Einhundertzweiundzwanzig Layer auf Malgrund.

    Nach Salvador Dalí.


    »Hartmut Rosa spricht in einer sehr drastischen Art von der menschlichen Angst vor der Zerstörung der Natur. Doch haben die Menschen tatsächlich Angst vor einem möglichen Aussterben der Honigbienen? In Zeiten massenhaften Bienensterbens gewinnt die kulturwissenschaftliche Kompetenz auch als Möglichkeit, menschliche Faktoren der ökologischen Krise zu verstehen, neue Aktualität. Insbesondere Fächern wie der Europäischen Ethnologie und der Museologie, die sich aufgrund ihres Selbstverständnisses mit den Alltagen der Bevölkerung eng verbunden wissen, kommt dabei eine wichtige Aufgabe zu.

    Schon im Alten Testament wurden der Biene vorwiegend positive Eigenschaften wie etwa Fleiß oder Klugheit zugeordnet. Im Mittelalter galt der Bienenstock als Vorbild für die

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    „A man of my spiritual intensity does not eat corpses.
    George Bernard Shaw




    Wurst Case Scenario

    Dialog aus Oliven und Ei an Wurstbrot


    »Kunst und Essen haben als Kulturthema und als Teil der Erlebniskultur aktuell Konjunktur, wenngleich eine reflektiertere Auseinandersetzung mit Essen seit 1970, als Daniel Spoerri die Bezeichnung „Eat Art“ für eine Kunst mit und aus Essen prägte, bislang nicht erfolgt ist. Dies bezieht sich u. a. auch für eine aktuelle Richtung innerhalb dieser Kulinarik: der Molekularküche. Aufgrund seiner anthropologischen Bedeutung war die Darstellung von Essen und Essbarem stets ein wichtiges Motiv in der Kunst, wie es in Genredarstellungen oder in der Stilllebenmalerei des 16. und 17. Jahrhunderts, als Vanitasmotiv oder in religiösen Symbolen nachzuvollziehen ist. Neu für das 20. Jahrhundert ist der Realeinsatz von Essen in Werken von beispielsweise Daniel Spoerri, Joseph Beuys oder Dieter Roth, was eine radikale Erweiterung des Kunstbegriffs zur

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    Liebe Gummistecher, Honigschlecker und Aufgeblasene,


    alles, das anfängt, muss irgendwann einmal enden (außer Entropie) und am besten dann, wenn es am schönsten ist (außer Entropie). Dies gilt auch für die Kumagonwochen (nicht aber für Entropie). Über drei Wochen lang haben wir fast durchgängig gepostet (danke an dieser Stelle an alle, die für mich gefillert haben, werde auch in Zukunft eure Gutmenschlichkeit ausnutzen, um dieses Event länger als geplant am Leben zu halten) und bärenstarke Kunst aller Art zusammengetragen. Ich hoffe, sowohl Schaffer als auch Betrachter hatten in gemeinsamer Runde viel Spaß an den kreativen Ergüssen dieser Zeit, persönlich verzweifele ich aber immer noch am zweiten Level von KumaKong.


    Bevor das hier alles endet, möchte ich aber natürlich allen nochmal meinen Dank für ihre tatkräftige Unterstützung aussprechen: Jimboom , Slimsala , Chimaer und Vano , die allesamt bereits alte Hasen im Blasengeschäft sind und auch unseren Neuzugängen

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    Endlich, Ich bin fertig! Wer sich ob dieses Umstands die Augen reibt, unsicher, ob dies nicht ein Traum sein möge - der hat mit unserem Bienchen Trykke so einiges gemeinsam:




    Friedlich ist der liebe Trykke eingeschlafen - wer weiß, womöglich sogar mitten im Flug - und träumt nun inmitten einer seltsam geometrischen Landschaft vor sich hin. Doch was ist das? Auch seine geliebten Kaugummiblasen scheinen sich schlafen gelegt zu haben: Die Luft ist entwichen (man könnte sagen, die Puste sei ihnen ausgegangen) und sie liegen wie platte, müde Pfannkuchen am Boden.

    Eine Szene wie aus einem Traum? Wer weiß, denn wie ich es gerne tue, habe ich mich hier an einem Gemälde orientiert, genauer an der Beständigkeit der Erinnerung des surrealistischen Malers Salvador Dalí (auch bekannt als "das Bild mit den zerfließenden Uhren"). Und wie Slim uns bereits gelehrt hat: Die Surrealisten brachten gerne ihre Träume auf die Leinwand. Überhaupt hatten wir in diesen Kumagonwochen einige Bilder, die

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    … und trotzdem reicht es nicht, um pünktlich fertig zu werden D:

    Dabei habe ich sogar ausreichend früh angefangen! Wie ich soeben feststellte, hatte ich bereits Ende Oktober die Arbeit an meinem Kuma-Bild aufgenommen. Das tatsächliche Problem besteht natürlich darin, dass sie einem im Projektmanagement weder beibringen, wie man Photoshop bedient, noch wie man seine eigenen Ansprüche für die Kuma-Woche überwindet – und so ging leider viel Zeit für Dinge drauf, die am Ende gar nicht funktioniert haben #FAnoob :<

    Dass in Photoshop zu failen, aber auch durchaus lustige Seiten haben kann, beweist mein heutiges Teaser-Bild:




    Nein, keine Sorge, Trykke ist nicht in einem Dimensionsportal verzerrt worden und er ist auch nicht à la Smash zum Spirit degeneriert – hier fehlen nur so ungefähr 30 Layers und Effekte. Ich gelobe, dass er am Ende so anständig ausschauen wird wie immer. Das sollte hoffentlich spätestens am Wochenende sein. Bis dahin verbleibe ich blasend und vielleicht hat ja

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    Stell dir vor, du solltest heute posten und keiner erinnert dich – na dann gibt’s den Beitrag eben zur Geisterstunde, Geister werden den heutigen Tag schließlich für die meisten ohnehin dominieren.


    Und damit hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von „Wenlok kriegt sein Bild nicht fertig“!

    Zu Gast bei mir sind heute diese beiden Damen – darf ich vorstellen:


    Theory und Praxis (Xenoblade Chronicles 2)


    In der Theorie dachte ich mir nämlich: „Dieses Mal fange ich früher an, halte mein Bild einfacher und werde so rechtzeitig fertig.“ In der Praxis war ein einfach gehaltenes Bild aber einfach nicht gut genug für die Kumagon-Fanwochen. Denn ganz nach Meister Kumagon habe auch in beschlossen, das zu tun, was viele Fanartler gerne vermeiden: einen eigenen Hintergrund malen. Tja und das hat so lang gedauert, dass ... ich noch am Vordergrund sitze. Im Rahmen der traditionellen Teaser-Posts will ich euch das Werk aber soweit nicht vorenthalten. Wer erkennt, worum es sich

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    🎵 bom bom bombom bom bom bombombom 🎶


    Captain Bronken! Und seine Crew! Was ich auch tue, ich werde diesen Ohrwurm einfach nicht los! Darum habe ich Jimboom quasi als homöopathische Maßnahme gebeten, Bild und Ton noch einmal zu einem Gesamtkunstwerk zu vereinen. Das Ergebnis könnt ihr nun bestaunen: Captain Bronken live und in HD!



    Besonders schön übrigens: Bei 0:22 und 0:27 passen auch noch die Soundeffekte super zur Animation.

    Und damit allen eine weitere bärenstarke Kumagonwoche!


    🎵 Sie fliegen, um zu siegen, fliegen Fracht und fliegen Ziegen,fliegen, bis die Fetzen fliegen,sie sind Sieger, wenn sie fliegen!Unser Captain Bronken! 🎶

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    „Am liebsten mag ich Gallopa! Es ist … süß … schön … klug … und … aufregend! Stimmst du mir zu? Es … ist … majestätisch … freundlich … Ich liebe es! Wenn … es … schläft … warm und kuschelig… spektakulär … hinreißend … Ups! Wie die Zeit vergeht! Ich halte Dich auf! Danke, dass Du mir zugehört hast!“
    – Vorsitzender des POKéMON-FANCLUBS von Orania City



    The Fanatic Rider


    »Das Pferd gilt als Inbegriff von Schönheit, Eleganz und Kraft. In Literatur und Kunst ist es Metapher für Ursprünglichkeit und Freiheit. Doch hat sich der Mensch nicht nur an der Anmut der erhabenen Kreatur erfreut. Mensch und Pferd bilden eine einzigartige Symbiose, die so alt ist wie die Menschheitsgeschichte selbst. Dies beweisen schon die ersten künstlerischen Zeugnisse der frühgeschichtlichen Höhlenmalerei, etwa in den weltberühmten Höhlen von Lascaux in Frankreich. Er hat es gejagt, gezähmt, gezüchtet, vor seinen Pflug oder Wagen gespannt, zum Kampfgefährten in kriegerischen Schlachten und höfischen

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    Liebe Bärenfreunde, Blasenfachmänner und Kenner der elastischen Künste,

    einmal im Jahr ist einfach zu wenig! Zumindest für die Kumagon-Fanwochen. Deshalb gibt es bald – ein halbes Jahr später – eine zweite Runde. In zehn neun Tagen geht es los und wer jetzt noch schnell mitmachen will, ist herzlich eingeladen!


    Auch ich habe mich bereits an die Arbeit gemacht, um dieses Mal pünktlich(!) fertig zu werden. Traditionsgemäß gibt es deshalb schonmal einen kleinen Teaser vorab von mir.

    Ich freue mich, euch bald wieder in diesem Blog begrüßen zu dürfen!


    Was es mit diesem haarigen Klotz auf sich hat und wo in diesem Bild die Kaugummiblasen bleiben – das alles erfahrt ihr in Kürze!

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    „No act of kindness, however small, is ever wasted.
    Aesop



    The Spirited Rider

    Nach einer Idee von Tim Burton.


    »Was diese Bilder so anziehend macht, ist neben ihrer milden Farbenpracht vor allem der behagliche, leicht verständliche Ton der Erzählung, den der Meister getroffen hat. Mit einer naiven Fabulierfreudigkeit fügt er Beobachtungen aus seinem Alltagsleben zusammen, unter dem Vorwande, die sieben heiligen Pflichten zu illustrieren. Das Fehlen einer festen formalen Überlieferung für diese Szenen lud den Maler dazu ein, am Leben Anschluß zu suchen und nötigte ihn, seine eigene Erfindungsgabe spielen zu lassen. In der Gegenüberstellung von menschlicher Armut und Hilflosigkeit einerseits, wohlversorgter Bürgerbehäbigkeit und ruhiger Gebefreude andrerseits fand er ein dankbares Feld für die Entfaltung seiner Fähigkeiten.«


    54 days till Christmas! 🎅🎁🎄


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