Auf den Spuren des Weltenbummlers

Auf den Spuren des Weltenbummlers



Wer kennt ihn nicht, den berühmten Weltenbummler, dem die Grossstadt Stratos-City zu viel wurde und sich deswegen ins ruhigen Hoenn zurückzog, wo er jungen Trainern aufzeigt, wie wichtig die Erholung in der Natur ist. Doch wisst ihr, wen die Leute leider immer wieder vergessen? Genau Johnsons jüngere Zwillingbrüder Jamie & Jimmy! Erst gerade 10 Jahre alt geworden, schon schlichen sie in Malvenfroh-City in einen Umzugswagen nach Wurzelheim. Dort angekommen wusste der faule Jamie nichts anderes, als sich erst einmal unter dem Schatten eines riesigen Baumes zu erholen. So schlief er ein und schlief und schlief und schlief. Nicht so aber Jimmy, Jimmy war auf trab, besuchte die Häuser der kleinen Stadt, wurde fälschlicherweise von der Trainerin Maike als ihr "Nachbar" bezeichnet und selbst der Prof. bezeichnet einen als "Normans Sohn". Na gut, verübeln konnte es ihnen niemanden, denn gefühlt jeder 10 jährige in Hoenn sieht gleich aus. Von der Verwechslung konnte der kleine Jimmy sogar profitieren, als Dank für die Rettung des Profs vor einem bissigen Fyffien erhielt der Nachwuchs-Weltenbummler sein weibliches Geckarbor "Arboria". Es war schon spät, und somit beendete Jimmy den 27.02 mit einer Wahl, die sein Leben beeinflussen wird.


"Liebes Tagebuch, wir schreiben heute den 28.02.20XX, ich mache mich mit Arboria auf den Weg zur Route 103, wo ich mich mit meiner "Nachbarin" treffe, sie zeigte mir sogleich ihr kleines Feuerküken Flemmli, welches mich auch beinahe besiegt hätte, jedoch habe ich von meinem Bruder Johnson gelernt, dass der Schnellere der Geschwindere ist, so konnte ich meine letzte Attacke effektiv einsetzen und das Küken ging zu Boden, hurra. Das kleine Mädchen war mir anscheinend nicht einmal böse, denn nachdem wir unseren Pokédex erhalten haben, zeigte sie mir, wie man sich im Gras anschleicht. Beim Versuch, ein Fiffyen zu fangen, bin ich aber leider auf ein Waumpel gestanden, welches ich frustriert besiegt hatte. So zog ich weiter, noch immer partnerlos in Richtung 103 wo ich diese eine Haselnuss mit dem Dex-Navi aufgespürt habe. Mein Bruder mag dieses Haselnusspokémon, da es einer der wenigen Pokémon ist, welches Natur-Kraft, Jonsons 2. liebste Attacke durch hartes Training erlernen kann. Mein Bruder erklärte mir, man solle beim Angreifen aufpassen, da Samurzel Energie in seinem Innern speichern und in doppelter Stärke zurückgeben kann. Daher wartete ich ab und die kleine Eichel begann plötzlich auf mich einzuprügeln. So nicht mit mir, 1-2x mit der Rute eins übergezogen konnte ich Prügelknabe "Mazel" für mein Team gewinnen. Auch die anderen Pokémon waren dann plötzlich schnell gefangen und so machte ich mich auf nach Blütenburg-City."


Als wäre der Tag für Jimmy mit dem verschlagenen Samurzel nicht schon aufregend genug gewesen, so sprach ihn selbst Leiter Norman als Sohn an. Sieht Jimmy diesem Trainer aus Wurzelheim wirklich so ähnlich? Als "Sohnemann" eines Leiters war es nun an Jimmys Pflicht, einen jungen Trainer ins Wesen des Pokémon Trainers zu integrieren. So machten sich die beiden auf zur Route 103 wo Jimmy feststellen musste, dass es doch noch ein Pokémon gibt, welches er noch nie gesehen hat: Das Gefühls- und Emotions-Pokémon Trasla. Der Junge, Heiko hiess er, konnte es mit Jimmys Hilfe und einem Level 7 Zigzachs von "Papa Norman" fangen. Nachdem Jimmy seine Pflicht erfüllt hatte, durfte er weiterziehen und traf nicht nur auf Wingull Gully (Liebe geht da raus an Gully Van Deckel ), welches statt der gewöhnlichen Aquaknarre gleich nen ganzen See ("Lake") auf Arboria und co. schmeissen konnte, nein es wurde noch schlimmer als sie Schwana, Wächterin des Waldes trafen. Arboria, Level 10 machte sich schon bereit, einfache Schnabelangriffe abzufangen, doch Schwana flog in die Luft und mit einem gewaltigen Sturzflug war Arboria auf den letzten Kraftpunkt gedrängt worden. Angetan von diesem Vogel, flogen auch ein paar Pokébälle und am Ende war das Sturzflug-Schwalbini gefangen. Mit seinen zwei neuen, gefiederten Freunden macht sich das 5er Gespann noch einmal auf nach Route 103 um auch noch dieses Gefühls-Pokémon im Dex zu registrieren. Route 101 - 104? Check!


"Weiter ging es für unsere Gruppe im Blütenburg-Wald, als erstes traf ich ein starkes, aber sehr bequemes Bummelz, welches ich ohne Probleme fangen konnte. Ein Forscher war wie ich auf der Suche nach Knilz. Wir unterhielten uns eine Weile darüber, ob Knilz oder Samurzel besser sei, als ein junger Mann im roten Schlafanzug kam und irgendetwas von Überfall geplappert hat. Diesen komischen Vogel zwang ich aber schnell mit der Sturzflug-Attacke meines Schwalbinis zu einer Bruchlandung. Mission Fehlgeschlagen, werter Pyjama-Plünderer! Der Forscher bedankte sich bei mir und schenkte mir einen EP-Teiler, der mir leider nach dem ersten Kampf auf den Boden fiel und sich ab da an nicht mehr einschalten liess. So ein Pech aber auch. Ich heilte gerade meine Pokémon, als ich einen Trainer mit schräger Frisur auf mich zukommen sah. Dieser Trainer stellt sich als "Trainer Blau" vor und meinte zu mir, er werde der grösste Trainer aller Zeiten."


So trafen Jimmy, Bruder des berühmtesten aller Weltenbummler und Blau, Enkel der wohl grössten Pokémon Koryphäe, welches die Pokémon-Welt je gesehen hat, aufeinander. Ob er denn die Wechselwirkung der Pokémon kennen würde, fragte ihn Jimmy. "Nur mit deinem Starter wirst du hier nicht gewinnen, ich bin gegen jeden Grundtypen gewappnet". Doch Blau lachte nur, es kam zum Kampf. Fiffyen Nummer 1 hatte mit Feuerzahn eine böse Überraschung auf Lager, wodurch Arboria erstmals zu Boden ging. Mit einem eiskalten Blick verabschiedete sich das Geckarbor vom Kampf. Diese Lücke nutze Gully, um mit Flügelschlag den bösen Hund in die Flucht zu schlagen. Hydropi schien recht mächtig, doch leider konnte es durch Verwirrung kaum einen Treffer verbuchen und Schwana konnte mit der Sturzflug-Attacke auch das letzte Fiffyen in die Knie zwingen. "Revanche" forderte der nun nicht mehr ganz so selbstsichere Trainer, doch Jimmy kannte nun die versteckte Feuerzahn-Attacke, wodurch der junge Trainer seine Aufstellung anpassen konnte und auch diesen Kampf für sich entscheiden konnte. "Nicht schlecht, ertönte es aus dem anderen Ende des Waldes. Ein weiterer Trainer betritt die Bühne, Drako den Eisbrecher nannten die Leute ihn und somit wurde ein weiterer Kampf gefordert. Beide riefen darauf hin ihr Wingull zum Kampf und lustigerweise waren die Möwen auch gleich schnell. Was aber nicht gleich auf war, war die Treffsicherheit, so konnte Gully die andere Möwe gleich verwirren, ohne dass sie etwas dagegen machen konnte. Match up 2 war Schwalbini und am Ende folgte ein Eneco, welches leider beim "Gesang" die falschen Töne traf. Sieg für Jimmy. "Du hattest Glück, verzichtete ich auf mein Ass, damit hätte ich dich auch 2:3 geschlagen." Diese Provokation wollte sich Jamie nicht gefallen lassen, er änderte seine Startaufstellung und nahm die Herausforderung an. Diese neue Aufstellung war jedoch ein Fehler, Wingull konnte sich gut behaupten und am Ende hiess es Reptain vs. Schwana, wo Schwana keinen Angriff durchbringen konnte, da es zu langsam war. Nun stand es 1:1, der alles entscheidende Kampf folgte nun. Jamie entschied sich für die Standard-Aufstellung und konnte sogleich Reptain Level 17 verwirren und mit Flügelschlag etwas Schaden zufügen. Spannend wurde es am Ende, als Geckarbor und Reptain zu Boden gingen, mit einer Kombination aus dem Silberblick des gefallenen Geckos und Schwalbinis Sturzflug-Attacke konnte sich das Level 10er Team gegen Reptain Level 17 und Wingull Level 10 durchsetzen. Die Herausforderung war also gewonnen.


"Nachdem ich zwei Trainern gezeigt habe, dass man mit dem Starter alleine nicht gewinnen kann, machte ich mich weiter auf nach Metarost-City. Dort besuchte ich endlich mal wieder den Unterricht und bekam die Flinkklaue des Lehrers zu spüren. Ich besuchte auf Empfehlung hin die hiessige Arena, wo Gully und Arboria einen Stein nach dem anderen bespritzte oder mit Absorber aussaugte. Vor der Leiterin entschied ich mich aber erst noch, die angrenzenden Routen zu erforschen um alle Pokémon dort zu fangen. Danach ging es wieder zurück zu Felizia. Kleinstein überstand dank seiner Fähigkeit meine erste Attacke und reduzierte die Geschwindigkeit von Arboria mit einem Grab aus Felsen. Auch ihr Nasgnet konzentrierte sich auf die fallende Geschwindigkeit und gegen Ende war es dann tatsächlich auch schneller. Zum Glück konnte mein Partner aber die letzte Attacke noch einstecken und wir konnten auch Felizia besiegen. Nach dem Sieg ging ich noch einmal zurück in den Wald, wo ich mir die restlichen Pokémon noch fing und einen Rückkampf gegen Gernot lieferte. Kurz vor Tagesende entwickelte sich mein Partner auch noch weiter. Zurück in Metarost-City traf ich dann wieder auf den Eisbrecher, Rivalen Blau und zwei mir noch völlig unbekannte Gesichter. Ich bin gespannt, wie mein Abenteuer weiter verlaufen wird."

Kommentare 17

  • Kuss geht raus an Johnson und Gully das Wingull :3

  • Soso, die beiden jüngeren Brüder des berühmten Weltenbummlers. Da bin ich aber mal gespannt, ob sie mit Johnsons Ruf mithalten können. In Jimmys Fall sieht es ja schon vielversprechend aus. Was Jamie betrifft, hoffe ich mal, dass ihm demnächst eine Maronbeere in den Mund fällt. Er soll doch später ein Vulnona trainieren...

    Dein Schreibstil ist wirklich der Wahnsinn. Die Wortwahl, der Humor, die Ironie, alles perfekt.

    Die "Haselnuss", haha ^^ Ich kann mir schon denken, was Johnsons Lieblingsattacke ist.

    Oha, ein Schwalbini mit Sturzflug! Ich hab's ja gesagt, Flug-Pokémon sind die besten. <3

    Toll, dass du allen Pokémon Spitznamen gibst.

    Typisch Blau, erst so überheblich sein und dann doch den kürzeren ziehen. Das scheint eine spannende Rivalität zu werden. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil :)
    LG Luna

    • Bin gerade echt am überlegen, ob ich Qurtel und Vulnona austausche bei den Brüdern^^ Jamie wirkt da eher wie einer, der gemütliche Pokémon trainiert xD

      Freut mich, dass es dir gefällt :D

    • Finde ich gut, ich hab volles Vertrauen in Jimmy, dass er sich gut um Vulnona kümmern wird. Und bei ihm wird es bestimmt nicht verlieren.

    • Ähm wenn es ums verlieren gut nun ähm wie soll ich sagen ... Evt. würde ich meinen nächsten Artikel nicht lesen ^^

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    • Wie bitte!? Oh, na dann... Ich werde ihn aber trotzdem lesen, Pech gehabt :)

  • Wow deine Wortwah ist echt sagenhaft :thumbsup: