30: Limonentanz


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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Leichtfüßig bewegte sich Treqe über den Boden, während sie versuchte, die Flöte zu spielen. Sie hatte bereits die Ehre, bei Festen ihre Tanzkünste zu beweisen. Es vergingen jedoch einige Tage, bis sie die Kombination aus dem ihr ungewohnten Flötenspiel und der Bewegung einigermaßen beherrschte.

Ulemno hatte in einer Schale etwas Limonenöl aufgesetzt und erhitzt. Es war Treqes Lieblingsduft und sie hatte sichtlich Spaß daran, in ihrem Element aufzugehen und verschiedene Melodien zu spielen. Schließlich beendete sie ihren Tanz und bemerkte, dass sowohl ihr Vater als auch der Sandtaucher trotz des Tageslichts eingeschlafen waren.

Treqe lachte. Sie hatte nun magische Kräfte.


Kommentare 4

  • Jetzt kann Treqe also Grasflöte einsetzen!

    Dass Treqe offenbar traditionsgemäß auf Festen tanzt, passt sehr schön zur mysteriösen und auch magischen Atmosphäre dieser Drabble-Reihe. Zusammen mit dem Schlangenmann als Händler von geheimnisvollen Gegenständen und dem Wüstensandtaucher denke ich an eine orientalische, altertümliche und fantastische Umgebung. Der Limonentanz ist jedenfalls ein harmonischer und friedlicher Abschluss dieser kleinen Geschichte.

    Es ist bemerkenswert, wie gut die einzelnen Teile trotz der unterschiedlichen Themen zusammenpassen. Das Ende ist zwar offen, aber ich kann mir schon vorstellen, welche wundervollen Abenteuer Treqe und der Sandtaucher noch gemeinsam erleben, und wie sie ihre besonderen Kräfte wohl einsetzen werden.

    Danke 1
    • Das Setting hast du auf jeden Fall in wenigen Worten gut wiedergegeben und im Nachhinein betrachtet ist es schon faszinierend zu sehen, wie die Texte zusammenpassen. Ursprünglich war die Reihe gar nicht mal geplant und die Idee keimte erst mittendrin, aber es scheint sich gelohnt zu haben. Danke für das Lob und vielleicht gehen die Abenteuer ja irgendwann einmal weiter!

      Danke 1
  • Wie schön, dass das Schlafinstrument noch zum Einsatz kam und seine Wirkung zeigen konnte. Kann mir auch gut vorstellen, dass es für Treqe wirklich nicht ganz einfach war diesem Instrument die gewollten Töne zu entlocken, aber so wie du sie bisher dargestellt hast, ist sie verbissen genug daran zu arbeiten, bis sie es kann.

    Ich hab mir diese Szene jedenfalls sehr schön vorgestellt, vor allem, wenn da ein zitroniger Duft auch noch in der Luft liegt. Mhm ... muss eine angenehme Atmosphäre sein. Da verwundert es mich auch nicht, dass Ulemno und der Sandtaucher einschlafen, obwohl das Instrument sicherlich am meisten dazu beigetragen hat. Schöne Zauberkräfte für Treqe!


    So ein einmonatiges Projekt kann zeitweise ganz schön an der Motivation zerren -- ist jedenfalls bei mir so --, umso mehr freut's mich, dass du deinen Spaß hattest und so viele schöne Szenen und Begebenheiten dabei herausgekommen sind. Immerhin waren die Themen ja wirklich manches mal etwas abstrakt, aber ich fand deine Lösungen dazu kreativ und spannend. Ich hatte viel Spaß beim Lesen. (:

    Danke 1
    • Eigentlich war der Zitronenduft wirklich nur ein bisschen für die Stimmung vorhanden und ihn dann aktiv einzubinden war eher schwierig. Vermutlich ist das aber ausreichend gewesen und das Instrument entfaltet auch so gut seine Wirkung.


      Danke für das Lob! Ich hatte viel Spaß bei der Ausarbeitung und es war auch eine interessante Erfahrung, jeden Tag zu einem anderen Thema etwas zu schreiben. Vielleicht wird das in der Zukunft auch noch einmal wiederholt!

      Danke 1